Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Das Kabinett des Professor Bondi
Aus Fotonexus.
| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Das Kabinett des Professor Bondi |
| Originaltitel: | House of Wax |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 1953 |
| Länge (PAL-DVD): | 85 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK 16 |
| Stab | |
| Regie: | André De Toth |
| Drehbuch: | Charles Belden, Crane Wilbur |
| Produktion: | MGM, Joe Dreier, Bryan Foy |
| Musik: | David Buttolph |
| Kamera: | Bert Glennon, J. Peverell Marley |
| Schnitt: | Rudi Fehr |
| Besetzung | |
| |
Das Kabinett des Professor Bondi, im Original „House of Wax“, ist ein Horrorfilm in 3D aus dem Jahr 1953. Der Film ist ist ein Remake von „Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts“ („The Mystery of the Wax Museum“) aus dem Jahr 1933.
Inhaltsverzeichnis |
Inhalt
Professor Henry Jarrod (Vincent Price) ist ein begnadeter Schöpfer von Wachsfiguren im New York von 1910. Als sein Geschäftspartner Matthew Burke (Roy Roberts) mehr Sensationen zur Steigerung des Umsatzes fordert, lehnt Jarrod dies aus künstlerischen Gründen ab. Um die Versicherungssumme von 25.000 $ zu bekommen, steckt Burke das Museum in Brand.
Jarrod hat den Brand aber mit schwersten Verletzungen überlebt und macht sich daran, ein neues Wachsmuseum aufzubauen. Dabei bekommt er Hilfe von dem taubstummen Igor (Charles Bronson, der zu der Zeit noch „Charles Buchinsky“ hieß). In der „Kammer des Schreckens“ im Museum bildet Jarrod sowohl berühmte Kriminalfälle als auch berühmte Figuren der Geschichte nach. Als Sue Allen (Phyllis Kirk) das Museum besucht, entdeckt sie eine erschreckende Ähnlichkeit der Figur der Jungfrau von Orleans mit ihrer verschwundenen Freundin Cathy Gray (Carolyn Jones). Tatsächlich ist Professor Jarrod durch den Brand wahnsinnig geworden und benutzt Leichen als Gerüst seiner Wachsfiguren. Als auch Sue Allen zu einer Wachsfigur verwandelt werden soll, kann sie erst in letzter Minute gerettet werden.
Hintergrund
- „Das Kabinett des Professor Bondi“ von MGM war die erste Großproduktion in 3D einer so genannten „Major Company“.
- Regisseur André de Thoth war einäugig, konnte selbst also gar nicht räumlich sehen. Dennoch gelang es ihm, mit diesem Film einen der wenigen Horrorfilm-Klassiker UND 3D-Film-Klassiker zu erschaffen.
- Der Film wurde als einer der ersten mit Stereoton ausgestattet (was bei Fernsehausstrahlungen jedoch bisher ignoriert wurde) und später vom ursprünglichen 35-mm-Filmformat auf 70-mm-Film umkopiert. Als erster 3D-Film mit Stereoton steht der Film sogar im Guinness-Buch der Rekorde.
- Ursprünglich wurde auch dieser Film im Polarisationsverfahren aufgeführt, aber später aus Kostengründen in das einfachere anaglyphe rot-grün-Verfahren umkopiert.
- 2005 entstand ein Remake mit dem Titel House of Wax.
Kritiken
- "(...) ein schaurig-schöner Gruselklassiker und ein Klassiker des 3-D-Films." (Wertung: 3 Sterne = sehr gut) – Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 430
- "Widerliche, auf bloßen Nervenkitzel angelegte Jahrmarktsattraktion." - 6000 Filme. Kritische Notizen aus den Kinojahren 1945 bis 1958. Handbuch V der katholischen Filmkritik, 3. Auflage, Verlag Haus Altenberg, Düsseldorf 1963, S. 227
DVD-Veröffentlichung
- Das Kabinett des Professor Bondi - House of Wax, Warner Home Video 2005 (enthält zusätzlich auch Das Geheimnis des Wachsfigurenkabinetts von 1933)
Literatur
- Lucy Chase Williams: The Complete Films of Vincent Price. Citadel Press (Carol Communications), New York und Secaucus 1995, ISBN 0-8065-1600-3
Weblinks
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Das_Kabinett_des_Professor_Bondi, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
