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Dagmar Schipanski

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Dagmar Schipanski (* 3. September 1943 in Sättelstädt/Thüringen) ist eine deutsche Wissenschaftlerin und Politikerin (CDU).

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach ihrem Abitur 1962 studierte sie Angewandte Physik an der Technischen Universität Magdeburg, wurde 1967 Diplomingenieurin und war dann bis 1985 Assistentin bzw. Oberassistentin an der TH Ilmenau. 1976 promovierte sie auf dem Gebiet der Festkörperelektronik. 1985 wurde sie in Ilmenau Dozentin und 1990 Professorin. Bis 1993 war sie Dekanin der Fakultät Elektrotechnik und Informationstechnik der TH Ilmenau sowie 1995/1996 Rektorin der mittlerweile zur Technischen Universität erhobenen Einrichtung. Von 1996 bis 1998 war sie Vorsitzende des Wissenschaftsrates der Bundesrepublik Deutschland.

Dagmar Schipanski ist evangelisch, verheiratet und hat drei Kinder.

Politik

1999 wurde Dagmar Schipanski, obwohl sie noch keiner Partei angehörte, von den beiden Unionsparteien CDU und CSU als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten aufgestellt (s. Bundespräsidentenwahl 1999). Nach ihrer Niederlage gegen Johannes Rau wurde sie im Kabinett Vogel im Sommer desselben Jahres Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Thüringen (bis 2004).

Im Jahr 2000 trat sie der CDU bei und war bis 2006 Mitglied des Präsidiums der CDU. 2002 bis 2004 war sie Präsidentin der Kultusministerkonferenz. Seit 8. Juli 2004 ist sie Präsidentin des Thüringer Landtags. Im November 2006 wurde sie in den Bundesvorstand der CDU gewählt.

Mitgliedschaften

Seit 1998 ist Dagmar Schipanski Mitglied des Verwaltungsrats des MDR. Von 1998 bis 2003 war sie Mitglied der UNESCO-Weltkommission für Ethik in Wissenschaft und Technologie. Seit 1999 ist sie Präsidentin der Deutschen Krebshilfe e.V., seit 2000 Mitglied des Kuratoriums der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und seit 2003 Vorsitzende des Vorstandes der Lennart-Bernadotte-Stiftung. Sie ist Botschafterin der unternehmensfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Ehrungen

1996 erhielt Dagmar Schipanski das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland.

Weblinks

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Dagmar_Schipanski, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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