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Cueva de Menga
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Die Cueva de Menga ist ein um 2500 v. Chr. entstandenes Galeriegrab am nordöstlichen Stadtrand von Antequera in Spanien aus der Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr., das zu den größten Megalithbauten in Europa gehört. Der Hügel der De Menga hat einen Durchmesser von 25 m und ist 4 m hoch. Die im Hügel liegende Anlage wurde aus 31 Megalithen mit einem Gesamtgewicht von rund 1600 t aufgebaut, von denen die größte Deckenplatte rund 180 t wiegt und in der Mitte durch eine Reihe von Säulen gestützt wird. Nach Fertigstellung der Kammer, die als Kollektivgrab diente und des ins Zentrum führenden Ganges wurde das Galeriegrab mit Erde bedeckt. Bei dieser vor Ort als Dolmen ausgeschilderten Anlage handelt es sich vom Typ her um ein Galeriegrab oder Passage tomb. Der Hügel ist bis heute gut erhalten.
Auf den Balearen bezeichnet der Begriff Cueva (der span. Name für Höhle wird für eine Anzahl Megalithanlagen benutzt) eine ganze Gattung von Felsengräbern.
Literatur
- Walkowitz J.E.: Das Megalithsyndrom. 2003. ISBN 3-930036-70-3
- González, Reynaldo (1995), Arte prehistórico. Barcelona. Editorial Planeta. Col. Las claves del arte, 6ª ed. 120 p.
- González, Reynaldo (1989), Las claves del arte prehistórico. Barcelona. Editorial Ariel. Col. Las claves del arte. 5ª ed. 80 p.
Weblinks
Siehe auch
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