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Cooper Union

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The Cooper Union for the Advancement of Science and Art
The Cooper Union for the Advancement of Science and Art

The Cooper Union for the Advancement of Science and Art ist ein privat betriebenes College in Lower Manhattan, New York City. Die Cooper Union befindet sich im East Village, zwischen Cooper Square und Astor Place (Ecke 3rd Avenue und 6th Street/9th Street). Sie ist eine der wenigen höheren Bildungsanstalten in den USA, die allen Studenten ein volles Stipendium gewährt. Die Cooper Union bietet Ausbildungsgänge in Architektur, Kunst und Ingenieurswissenschaft an.

Durch ein strenges Auswahlverfahren werden lediglich 10-12% der jährlichen Bewerber als Studenten aufgenommen. Finanziert wird die Schule größtenteils durch Spenden von Förderern. Einige der wichtigsten Persönlichkeiten des US-amerikanischen Wissenschaftslebens, der Architektur und Kunst waren und sind Absolventen der Cooper Union, darunter Herb Lubalin, Alex Katz, Daniel Libeskind und Milton Glaser.

Geschichte

Die Cooper Union wurde 1859 durch den Industriellen und Erfinder Peter Cooper gegründet. Cooper, der keine geregelte Ausbildung genossen hatte, machte es sich zur Aufgabe, Bildungsmöglichkeiten auch für ärmere Bevölkerungsschichten zu schaffen. Die Cooper Union begann als Institut für Erwachsenenbildung, als Abendschule für angewandte Wissenschaften und Technisches Zeichnen und als Tagesschule für Frauen mit Kursen in Fotografie, Telegrafie, Schreibmaschine und Kurzschrift. Diskriminierung aufgrund von Rasse, Religion oder Geschlecht waren ausdrücklich verboten.

Im Beirat waren unter anderem Horace Greeley und William Cullen Bryant tätig.

Die Great Hall der Cooper Union
Die Great Hall der Cooper Union

Am 27. Februar 1860 wurde die Greate Hall (Aula) der Schule Schauplatz einer historischen Rede. Abraham Lincoln, ein damals noch unbekannter Anwalt aus Illinois, griff den noch nicht nominierten Präsidentschaftskandiaten Stephen A. Douglas in der Frage, wie ein Ausbreiten der Sklaverei durch föderale Machtausübung einzudämmen sei, scharf an. Die Rede wurde in Pamphletform weit verbreitet und gab den Ausschlag, dass Lincoln anstatt Douglas als Präsidentschaftskandidat nominiert wurde. Seit dieser Zeit diente die Aula als Schauplatz vieler historischer Reden, unter anderem durch Grant, Cleveland, Taft, Theodore Roosevelt, Woodrow Wilson und letztendlich Bill Clinton, der am 12. Mai 1993 hier seine Grundsatzrede über die Pläne zur Reduzierung des Haushaltsdefizits hielt. Bis heute ist die Great Hall Ort von kultureller Begegnung und Diskussion mit Persönlichkeiten wie Steve Reich, Salman Rushdie und Rudy Giuliani

Struktur

  • The School of Art
  • The Albert Nerken School of Engineering
  • The Irwin S. Chanin School of Architecture
  • The Faculty of Humanities and Social Sciences

Weblinks

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