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Videoüberwachungsanlage
Aus Fotonexus.
Videoüberwachungsanlagen dienen der Beobachtung mit optisch-elektronischen Einrichtungen.
Herkömmliche Videoüberwachungsanlagen bestehen aus mindestens einer Überwachungskamera und einem Anzeigemonitor, optional erlauben die Systeme eine Aufzeichnung der Bilder (beispielsweise auf Videoband).
Einfach aufgebaute Videoüberwachungsanlagen benutzen digitale Kameras (IP-Kameras) die über ein TCP/IP-Netzwerk an einen Computer angeschlossen werden. Über eine spezielle Videoüberwachungssoftware können zusätzliche Funktionen wie beispielsweise Bewegungserkennung, Gesichtserkennung und Speicherung der Bilder vorgenommen werden.
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Closed Circuit Television
Das Haupteinsatzgebiet von CCTV ist die Überwachung von öffentlichen oder privaten Räumen oder des Verkehrs. Der Name CCTV leitet sich von der geschlossenen Kabelverbindung (engl.: Closed Circuit TV) zwischen Überwachungskamera und Bildschirm ab.
Übliche Bezeichnungen sind auch Fernsehüberwachungsanlage oder Videoüberwachungsanlage.
Technologie
Anfänglich wurden eigene Übertragungssysteme mittels geschlossener (COAX-) Kabelsysteme aufgebaut (siehe Namensgebung CCTV). Diese Technologie ist zwar nach wie vor weit verbreitet, ist aber wegen der hohen Anschaffungskosten (Übertragungstechnologie, zentraler Video-Switch) und Unterhaltskosten zunehmend unter Druck.
Derzeit beginnt der Übergang zu digitalen CCTV-Systemen. Bei diesen wird das Videobild digitalisiert und über ein öffentliches Übertragungssystem zur Überwachungszentrale übertragen. Die Übertragung der Videos erfolgt dabei rein über handelsübliche IT-Systeme (Router, Switches, etc.). Die Herausforderung ist in diesem Fall die zuverlässige und veränderungssichere (d.h. gerichtstaugliche) Übertragung.
Die meisten Systeme sind extrem empfindlich gegen Laserlicht.[1][1]
Geschichte
Die erste Fernsehüberwachungsanlage wurde 1942 am Prüfstand VII in Peenemünde zur Überwachung des Starts der A4-Raketen installiert.
Anwendungen
Raumfahrttechnik
Die Fernsehüberwachung von Raketenstarts mit anschließender Aufzeichnung hilft bei der Überprüfung des Raketenfluges und erleichtert im Fall eines Fehlschlags die Aufklärung der Ursache desselben. Es werden sowohl Kameras am Boden, als auch bei größeren Raketen an Bord derselben verwendet. Auch vor dem Start wird der Betankungsvorgng mit Hilfe von fernsehtechnischen Mitteln aus Sicherheitsgründen überwacht.
Kernenergie
Das Innere von Kernreaktoren wird mit Hilfe von Fernsehüberwachungsanlagen überwacht, da sich herkömmliche Sichtfenster aus strahlenschutz- und festigkeitstechnischen Gründen nicht oder nur schwer realisieren lassen. Auch Prozesse in Wiederaufbearbeitungsanlagen werden deshalb häufig mit fernsehtechnischen Mitteln überwacht.
Chemische Industrie
Der Ablauf chemischer Reaktionen in Behältern wird oft auch mit Hilfe von Fernsehüberwachungsanlagen beobachtet. Dies ist bequemer und sicherer als eine direkte Beobachtung.
Software
- ZoneMinder - OpenSource
Quellen
Siehe auch
- Shopüberwachung
- Fernsehüberwachungsanlage
- Digitaler Ringspeicher
- Biometrie
- Polizeiliche Beratungsstellen
Zu den rechtlichen Aspekten
Weblinks
- IT-Grundschutzhandbuch, dort: Videoüberwachung
- Stoa-Bericht 1997 - unter Punkt 4.2 (englisch)
- Videoüberwachung am Beispiel Londons: Zwischen Sicherheitswahn und Überwachungsparanoia
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