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Claude Lanzmann
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Claude Lanzmann (* 27. November 1925 in Paris) ist ein französischer Regisseur von Dokumentarfilmen.
Lanzmann wurde 2001 als Professor für Dokumentarfilm an die European Graduate School in Saas-Fee, Schweiz berufen, wo er im Sommer Workshops unterrichtet.
Lanzmann ist der Herausgeber des Magazins Les Temps Modernes, welches von Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir ins Leben gerufen wurde. Eines seiner bekanntesten Werke ist der neunstündige Dokumentarfilm Shoah (1985) über die Erinnerung an den Holocaust, in dem er nur Zeugen interviewt, aber kein Archiv- oder anderes Beweismaterial präsentiert. Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr ist seine Verfilmung des Berichtes des aus Polen stammenden Juden Yoshua Lerner, der im Vernichtungslager Sobibor einen deutschen Offizier erschlug und damit den Beginn des Aufstandes und Ausbruchs aus dem Konzentrationslager einleitete.
Lanzmann wurde von der European Graduate School die Ehrendoktorwürde für sein Lebenswerk verliehen (Tages-Anzeiger, Zürich, 9. Juni 2004).
Filmographie
- 1972: Warum Israel (Pourquoi Israel)
- 1985: Shoah (Shoah)
- 1994: Tsahal (Tsahal)
- 1997: A Visitor from the Living (Un vivant qui passe)
- 2001: Sobibor, 14. Oktober 1943, 16 Uhr (Sobibor, 14 octobre 1943, 16 heures)
Weblinks
- Literatur von und über Claude Lanzmann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Claude Lanzmann in der Internet Movie Database
- European Graduate School Faculty – Literatur von und über Claude Lanzmann
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lanzmann, Claude |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Regisseur von Dokumentarfilm |
| GEBURTSDATUM | 27. November 1925 |
| GEBURTSORT | Paris |
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