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Chronologie Zweiter Weltkrieg
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Diese Übersicht soll eine Hilfe zum Wikipedia-Hauptartikel über den Zweiten Weltkrieg sein. Sie ist aus diesem Grund keine eigenständige Darstellung der Chronologie, da eine eigenständig dargestellte Chronologie mit einer Themenauswahl bereits Wertungen trifft. Die Reihenfolge hier folgt im Wesentlichen den vorhandenen Wikipedia-Artikeln.
In den Schlussjahren wird der Krieg um Europa bzw. Krieg in Asien der Übersichtlichkeit halber jeweils halbjahresweise nacheinander dargestellt.
Zum Schluß folgt eine kurze Übersicht wichtiger Konferenzen in der Epoche.
Inhaltsverzeichnis |
Vorgeschichte
- dazu der Hauptartikel: Vorgeschichte des Zweiten Weltkrieges
- Faschismus in Europa
- Zur Revision des Versailler Vertrages
- Zur Rüstungsindustrie
vor 1936
- Die japanische Expansionspolitik begann in den 1930er Jahren. Der Einfluss der militärischen Führung auf die kaiserliche Regierung wurde immer stärker. Japans herrschende Gruppen verstanden sich als anti-westliche Schutz- und Ordnungsmacht, die dazu auserkoren war, die anderen ostasiatischen Völker zu beherrschen. Die Rohstoffvorkommen und das Reservoir an Arbeitskräften, das die Nachbarländer boten, sollten der japanischen Wirtschaft zugute kommen. Das Hauptinteresse galt zunächst der Republik China, deren Region Mandschurei bereits * 1931 annektiert und zum Protektorat Mandschukuo erklärt wurde. Aufgrund internationaler Proteste trat Japan 1933 aus dem Völkerbund aus.
- 1936 schließt es sich dem faschistischen Antikominternpakt an.
- 1940 unterzeichnet Japan den Dreimächtepakt mit Deutschland und Italien
- 1933, 30. Januar - Ernennung von Adolf Hitler zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg
- Untergang der Weimarer Republik
- 28. Februar Die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutz von Volk und Staat setzte die Bürgerrechte der Weimarer Verfassung außer Kraft und war ein wichtiger formaler Meilenstein bei der "Machtergreifung" Hitlers und der Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats. Anlass war der Reichstagsbrand in der Nacht zuvor.
- 1. August 1934 - "Gesetz über das Oberhaupt des Deutschen Reiches" vereinigt Amt des Reichspräsidenten und des Reichskanzlers. Am nächsten Tag stirbt der bisherige Reichspräsident Hindenburg.
- 21. Mai 1935 - Außenpolitische Reichstagsrede Hitlers betont Bereitschaft zum Frieden. Zugleich: Neues Wehrgesetz. Geheimes "Reichsverteidigungsgesetz" verpflichtet die Wirtschaft zur Rüstungsproduktion. Neues Amt "Generalbevollmächtigter für die Kriegswirtschaft".
1936
- Einmarsch der Reichswehr in das nach dem Ersten Weltkrieg entmilitarisierte Rheinland 1936
- Spanischer Bürgerkrieg zwischen 17. Juli 1936 und April 1939 (am 28. März fiel Madrid; Hitlers Luftwaffe beteiligt mit der Legion Condor (Stuka, 26. April 1937 Luftangriff/Flächenbombardement in Gernika) - dafür stellte im Gegenzug 1941 die span. Blaue Division, spanisch División Azul) Francos Dank dar
- Italien greift Äthiopien an (auch mit Kampfgas)
- Austritt Italiens aus dem Völkerbund
- Olympiade in Berchtesgaden und Berlin
1937
- 31. März / 26. April: Deutsche Piloten fliegen für die Putschisten-Armee in Spanien verheerende Luftangriffe auf Durango und Guernica (Baskenland)
- Am 5. November präzisiert Hitler seine Kriegsziele vor der deutschen Generalität (Hoßbach-Niederschrift (auch: Hossbach-Protokoll))
- 7. Juli: der Zweite Japanisch-Chinesische Krieg beginnt (1937-39)
1938
- 4. Februar: „Blomberg-Fritsch-Krise“: Entlassung des Kriegsministers Werner von Blomberg und des Oberbefehlshabers des Heeres Werner von Fritsch. Rücktritt Außenminister Konstantin von Neurath, Nachfolger Joachim von Ribbentrop. Bildung eines Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) unter General Wilhelm Keitel mit neuen Zuständigkeiten. Neuer Oberbefehlshaber des Heeres(OBdH) General Walther von Brauchitsch.
- 12. März - Einmarsch deutscher Truppen/Anschluss von Österreich an das Deutsche Reich (zunächst inoffiziell „Großdeutsches Reich“); dem vorausgehend: Austrofaschismus (vgl. Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus)
- Die so genannte Sudetenkrise: Abtrennung des Sudetenlandes von der Tschechoslowakei - Münchener Abkommen vom 29. September 1938 - Am 1. Oktober folgt der Einmarsch deutscher Truppen. Der Präsident der Tschechoslowakische Republik, Edvard Beneš legte am 5. Oktober 1938 sein Amt nieder und flüchtete nach London. Einen Tag erklärten die Slowaken später die von ihnen ersehnte Autonomie innerhalb der Tschechoslowakei. Diese wurde einen Tag später von Prag anerkannt und am 22. November im so genannten Autonomiegesetz verankert, durch das auch der Staat nun in die Tschecho-slowakische Republik umbenannt wurde. Dieser Staat wurde auch Zweite Republik genannt. Außenpolitisch wird der ganze Vorgang als ein Sieg Hitlers über Großbritannien und Frankreich nur durch Nötigung ohne Blutvergießen wahrgenommen. Zugleich gibt es die Interpretation (vor allem durch N. Chamberlain), dass dadurch ein Krieg mit Deutschland verhindert worden sei. Dazu der Begriff Appeasement-Politik (Beschwichtigungspolitik).
- 18. August: Rücktrittsgesuch des Generalstabschefs des Heeres Ludwig August Theodor Beck. Nachfolger wird am 1. November General Franz Halder.
- 9. November auf 10. November: Die Novemberpogrome (verschleiernd „Reichskristallnacht“ genannt; von der Nazi-Partei organisierter Pogrom gegen jüdische Deutsche im ganzen Deutschen Reich) verschärfen deren Verfolgung massiv. Viele Opfer werden zusammengeprügelt, es gibt Todesopfer und Hunderte werden willkürlich in Konzentrationslager abtransportiert. Wohnungen und Geschäfte werden demoliert.
1939 Januar bis August
- 31. Januar - Hitlers kündigt bei einer Rede im Reichstag im Falle eines neuen Weltkrieges die "Vernichtung der jüdischen Rasse in Europa" an
- März 1939 - Einmarsch deutscher Truppen in die „Resttschechoslowakei“ (am 15. März)
- Zum Begriff der Appeasement-Politik (Beschwichtigungsversuch)
- Litauen - So genannte "Rückgabe" des Memellandes an das Deutsche Reich (22. März)
- Slowakei wird ein durch den sogenannten Schutzvertrag eng an Deutschland gebundener Staat (kurz nach der Unabhängigkeitserklärung am 23. März
- Die aufständischen Truppen des Generals Franco erobern Madrid am 28. März
- im April 1939 wird Albanien von Italien erobert
- Interne Führerweisung Hitlers zum Angriffskrieg gegen Polen (Fall Weiß) vom 3. April
- Die Regierung Hitler kündigt den Deutsch-polnischen Nichtangriffspakt von 1934 (am 28. April)
- Aufgrund der nationalsozialistischen Propaganda ist offensichtlich, dass Polen das nächste Opfer sein würde, deshalb unterzeichnen die Regierungen Polens, Englands und Frankreichs Beistandsverträge.
- Im August schließen Deutschland und die Sowjetunion überraschend einen Nichtangriffspakt (am 24. August, später auch Hitler-Stalin-Pakt genannt)
- In einem geheimen Zusatzprotokoll wird die Aufteilung von Europa in geographisch genau bezeichnete "Interessensphären" beschlossen
- Dies lief letztlich auf die Aufteilung von Polen zwischen Deutschland und der UdSSR, sowie der einseitigen Eroberung bzw. Besetzung weiterer Gebiete (u. a. die baltischen Staaten und Finnlands) hinaus.
Kriegsziele
Der Zweite Weltkrieg war in Europa ein von Deutschlands Diktator Hitler ausgelöster, ideologisch motivierter Raub- und Eroberungsfeldzug. Einzelne Aspekte seiner langfristig orientierten Denkweise waren:
- ein antisemitischer und anti-„bolschewistischer“ Vernichtungskampf zur Gewinnung eines deutschen „Lebensraums“ in Osteuropa (Schlagwort "Volk ohne Raum" in der ideologisch geformten Sprache des Nationalsozialismus)
- Hierbei hatte die Vernichtung der europäischen Juden oberste Priorität
- eine Ressourcen schonende Kriegführung („Blitzkrieg“), den die deutsche Führung nach dem erfolgreichen Abschluss des "Polenfeldzuges" auf nahezu alle Kriegsschauplätze ausweitete, um dem wirtschaftlich überlegenen Gegner nicht die Möglichkeit zur Entfaltung seiner Wirtschafts- und Militärkräfte zu geben
- insbesondere ein rascher tiefer Raumgewinn, um der sich abzeichnenden Überlegenheit der gegnerischen Rüstung zuvor zu kommen
- Ausplünderung der besetzten Territorien und (vor allem im Osten) Versklavung ihrer Bewohner zugunsten des Deutschen Reiches (Wirtschaftskrieg)
- Die eroberte Sowjetunion sollte in verschiedene Gebiete unter der Leitung von Reichskommissaren aufgeteilt werden
- Endziel war die Erringung einer deutschen Weltmachtstellung. „Deutschland wird entweder Weltmacht oder überhaupt nicht sein“, schrieb Hitler in „Mein Kampf“.
Kriegsverlauf
- Im Artikel verwendete Karten:
- Karte "Westfeldzug 1940-43"
- Karte "Krieg gegen die Sowjetunion 1941-42"
- Karte "Wo waren die großen Konzentrationslager?"
- Karte "Krieg im pazifischen Raum"
- Karte "Nachkriegs-Europa"
1939
- 1. September -Kriegsbeginn: Der deutsche Angriff auf Polen ohne vorherige Kriegserklärung (der Hauptartikel dazu)
- (militär. Deckname der Planung: der Fall Weiß, in der Folge bei Hitler als "Weisung Nr. 21")
- dazu gehören:
- 31. August - fingierter Überfall auf den deutschen Radio-Sender Gleiwitz
- 1. September - Angriff des Kriegsschiffs Schleswig-Holstein auf das befestigte polnische Depot auf der Westerplatte in Danzig eröffnet den Krieg
- Wielun - Erster Einsatz der deutschen Luftwaffe an der polnischen Westgrenze
- Hitlers Rede vor dem Rumpf-Parlament in der Kroll-Oper zum Kriegsbeginn wird von 10 Uhr an vom Rundfunk übertragen
- 2. September:
- Die Annexion der Freien Stadt Danzig in das Deutsche Reich, verkündet durch den am selben Tag ernannten Gauleiter Albert Forster unter Aufhebung der Danziger Verfassung
- Italien erklärt, dass es keinen Krieg führt
- 3. September:
- Frankreich und Großbritannien stellen ein Ultimatum aufgrund der „Garantieerklärung vom 30. März 1939“
- beide Länder erklärten noch am selben Tag dem Deutschen Reich den Krieg.
- Deutsche Truppen sind in Polen in einem Streifen von Danzig bis Krakau etwa 40 km vorgerückt.
- in Bromberg kommt es zum sog. Bromberger Blutsonntag
- 5. September:
- Kriegserklärung Kanadas
- eine begrenzte Offensive der Franzosen gegen das Saargebiet
- Die Deutschen leisten dort keinen Widerstand und ziehen sich zum stark befestigten Westwall zurück. Danach bleibt es an der Westfront ruhig. Diese Kriegs-Phase wird auch als Sitzkrieg bezeichnet.
- Die USA erklären ihre Neutralität
- Kattowitz, Bromberg, Graudenz, Krakau werden von der deutschen Armee erobert
- 7. September - Kapitulation der Westerplatte
- 9. September - polnische Truppen starten ihre einzige Gegenoffensive (siehe: Schlacht an der Bzura)
- 12. September - Generalquartiermeister Oberst Eduard Wagner: "Verordnung über den Waffenbesitz", hinter der deutschen Front kämpfende polnische Soldaten werden zu Partisanen abgestempelt.
- 16. September - Otto Wels, SPD-Vorsitzender seit 1919 und Abgeordneter des letzten frei gewählten Reichstags stirbt nach dem Verbot der SPD (1933) im Exil in Paris
- 17. September - Einmarsch der Roten Armee in Ostpolen
- Kriegserklärung Englands und Frankreichs an Russland folgt nicht.
- polnische Regierung flüchtet nach Rumänien
- Einnahme Lublins durch deutsche Truppen
- 18. September - Warschau von deutschen Truppen eingeschlossen
- 18. September - Bei Brest-Litowsk nehmen sowjetische und deutsche Truppen Fühlung miteinander auf
- 19. September - Die Schlacht an der Bzura (Schlacht im Weichselbogen) endet mit einer polnischen Niederlage
- 19. September - Die sowjetische Armee erreicht Wilna
- 21. September - Anordnung Heydrichs, als Chef der deutschen Sicherheitspolizei, zur Bildung von Ghettos legt detailliert das Vorgehen der Einsatzgruppen dabei fest
- 27. September:
- Weisung Hitlers an das Oberkommando des Heeres zur Ausarbeitung eines Angriffsplanes, den so genannten „Fall Gelb“
- Bis zum 29. Oktober liegt der Plan vor. Er sieht vor, dass zwei Heeresgruppen durch die Niederlande und Belgien vorstoßen sollen, um somit sämtliche alliierten Kräfte nördlich der Somme zu zerschlagen.
- In der Folge verschob Hitler den Angriff insgesamt 29 mal.
- 27./28. September - intensives deutsches Bombardement Warschaus
- 28. September die polnische Hauptstadt Warschau kapituliert
- 29. September - Aufgabe der Festung Modlin
- Deutsche Besatzung Polens 1939–1945
- Zum Begriff Blitzkrieg
- 8. Oktober:
- das Deutsche Reich und die Sowjetunion nehmen mit dem Abkommen von Brest-Litowsk die sogenannte 4. Teilung Polens durch eine Demarkationslinie vor
- Nicht nur die nach dem Versailler Vertrag abgetretenen Gebiete werden wieder in das Reich eingegliedert, sondern darüber hinaus weite Bereiche Zentralpolens einschließlich der Stadt Lodz.
- Der Rest Westpolens wird zum deutschen Generalgouvernement erklärt
- anschließende Besatzungszeit: extreme Repressalien der Deutschen gegen die Zivilbevölkerung. Deportationen zur Zwangsarbeit nach Deutschland. Die polnischen Juden werden massiv verfolgt und in Ghettos genannte Massengefängnisse umgesiedelt.
- 8. November - Mißglücktes Attentat Georg Elsers auf die NS-Führung
- 30. November sowjetische Truppen unter Marschall Kiril Meretskow greifen im so genannten Finnisch-Sowjetischen Winterkrieg Finnland an
- Schweden unterstützte Finnland, ohne allerdings die Neutralität aufzugeben.
- Ein Eingreifen Großbritanniens und Frankreichs gegen die Sowjetunion wird geplant, kommt aber nicht mehr zustande
1940
- Zur Besetzung Dänemarks und Norwegens 1940 - Hauptartikel: Operation Weserübung
- Eisenerzeinfuhr aus dem neutralen Schweden, finnische Nickel. Briten wollten diese Rohstofflieferungen verhindern
- 5. Februar - Planung der Landung von vier Divisionen in Narvik
- 21. Februar - Weisung Hitlers für die weitere Planung skandinavischer Raum
- 30. Januar - Die Schlacht um Süd-Henan dauert einen Monat und endet mit einem chinesischen Sieg.
- 1. März - Operation Weserübung (Invasion in Norwegen und Dänemark) beschlossen
- 12. März Friedensvertrag Finnland-Sowjetunion: Teile Kareliens und die Halbinsel Kalastajansaarento am Nordmeer an die Sowjetunion abgetreten.
- 14. März - In der Schlacht um Shanggao erringen die Chinesen bis zum 9. April einen Sieg.
- 17. März - Der Generalbevollmächtigte für das Bauwesen, Fritz Todt, wird zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition ernannt und kontrolliert damit praktisch die gesamte deutsche Kriegswirtschaft
- 5. April - alliierte Operation Wilfred
- 6. April - Operation Weserübung(Invasion in Norwegen und Dänemark) begonnen
- 9. April - Landung einer deutschen Gebirgsjägerdivision vor Narvik
- 10. April – Deutscher Brückenkopf mit Stavanger, Trondheim
- Narvik besetzt
- Dänemark kampflos besetzt
- 12. April - Großbritannien besetzt im Nordatlantik die dänischen Färöer Inseln
- 13. April - schwere Seegefechte zwischen britischen und deutschen Zerstörern
- 17. April bis 19. April - umfangreiche alliierte Verbände, unter anderem auch polnische Soldaten und Reste der Fremdenlegion werden in Norwegen gelandet
- 2. Mai – Deutsche Luftwaffe versenkt alliierrte Zerstörer vor Namsos
- 7. Mai - Die Schlacht um Süd-Shanxi endet am 27. Mai mit einem japanischen Sieg
- Noch im Mai beschliesst Churchill wegen der deutschen Erfolge in Frankreich den Abzug der Alliierten aus Norwegen.
- 10. Juni - die norwegischen Soldaten kapitulieren
- Norwegen wird Reichskommissariat
- Im Februar 1942 installiert Deutschland eine Marionetten-Regierung unter Vidkun Quisling
- Hauptartikel zum deutschen Überfall im Westen - Westfeldzug 1940
- 10. Mai:
- sieben deutsche Armeen greifen (Fall Gelb) die neutralen Staaten Niederlande, Belgien und Luxemburg an
- Bereits an diesem Tag wird die für uneinnehmbar gehaltene belgische Festung Eben-Emael durch deutsche Fallschirmjäger eingenommen
- 14. Mai:
- Flächenhafte deutscher Luftangriff auf Rotterdam
- Kapitulation der niederländischen Truppen
- Flucht der niederländischen Regierung und Königin Wilhelminas nach London
- Deutscher Reichskommissar für die Niederlande wird Arthur Seyß-Inquart
- General Guderian überschreitet mit seiner Panzergruppe die Maas. Die britische Royal Air Force hat große Verluste
- 17. Mai:
- Gegenangriff der französischen 4. Panzerdivision unter Charles de Gaulle abgebrochen
- Brüssel kampflos übergeben
- 19. Mai – deutsche 6. Armee erreicht den Fluss Schelde und stößt bis Abbeville vor. Der Vormarsch erfolgt so schnell, dass die britischen und französischen Einheiten bei Dünkirchen eingekesselt werden
- 27. Mai – britische Operation Dynamo ( Evakuierung von über 300.000 alliierten Soldaten) bei Dünkirchen begonnen
- am 4. Juni abgeschlossen
- die Panzerstreitkräfte der deutschen Heeresgruppe A setzten an diesem Tag den Angriff fort, nach dem am 24. Mai von Hitler befohlenen Stopp
- Frankreich bereitet sich auf die Verteidigung vor. Fall Rot ist der deutsche Deckname für die zweite Offensive in Frankreich
- 5. Juni - deutsche Offensive an der Aisne und der Somme
- 9. Juni - Soldaten der 6. Infanteriedivision überschreiten die Seine
- 11. Juni - B. Mussolini beschließt in den Krieg gegen die beiden Westalliierten einzutreten.
- 14. Juni - Paris besetzt. Zuvor von Franzosen teilweise geräumt
- Heeresgruppe C durchbricht die Maginot-Linie und die symbolträchtige Festung Verdun wird eingenommen
- 17. Juni erklärte Marschall Pétain, Ministerpräsident der neu gebildeten französischen Regierung, die Niederlage Frankreichs.
- 21. Juni - Hitler verhandelt im Wald von Compiègne mit frz. Regierung
- 22. Juni - Unterzeichnung des deutsch-französischen Waffenstillstands
- 25. Juni – Waffenstillstand tritt um 01:35 Uhr in Kraft
- 30. Juni und nächsten Tage – Die englischen Kanalinseln vor der französischen Küste werden besetzt. Guernsey ergibt sich am 30. Juni Jersey am 1. Juli Alderney, am 2. Juli und Sark am 4. Juli.
- 3. Juli - Damit die französische Flotte nicht in deutsche Hände fallen konnte, nehmen die Briten den algerischen Hafen Mers-el-Kébir unter Beschuss, in dem ein Teil der französischen Kriegsflotte stationiert ist.
- Frankreich wird in zwei Zonen geteilt: der Norden und Westen Frankreichs war von den Deutschen besetzt. Hier befinden sich wichtige Flugfelder und Marinebasen für den folgenden Krieg gegen Großbritannien.
- Die Häfen am Atlantik, insbesondere Brest werden die wichtigste Operationsbasis der deutschen U-Boote
- Der östliche und südliche Teil Frankreichs bleibt unter französischer Kontrolle. Marschall Pétain regiert von Vichy aus diesen "Rest Frankreichs" als Marionettenstaat des deutschen Reichs (Pétain wird als Kollaborateur nach dem Zweiten Weltkrieg zum Tode verurteilt, später zu lebenslanger Haft begnadigt).
- General de Gaulle wird ab 1940 Organisator des externen Widerstandes: „Führer des freien Frankreichs“ vom Exil in London aus.
- Die Resistance - der Widerstand innerhalb Frankreichs (vor allem getragen von Gewerkschaften, den sozialistischen und kommunistischen Parteien aber auch von Konservativen, die nicht mit Pétain und den Deutschen kollaborieren wollen).
- September - Den Ausbruch des Zweiten Weltkriegs in Europa nutzt Japan zur Besetzung von Französisch-Indochina .
- Juli - Auf diese Zeit wird der Befehl Churchills für die Special Operations Executive - Baker Street - Kommandounternehmen etc. datiert. (Vgl. auch Bletchley Park, Enigma)
- Hauptartikel: Luftschlacht um England
- Erklärtes Ziel Deutschlands in der Luftschlacht um England ist die Vorbereitung einer Invasion Englands (Unternehmen Seelöwe), vor allem durch die Vernichtung der Kampfkraft der Royal Air Force. Hitler wird die Hoffnung zugeschrieben, England zur Einstellung der Kampfhandlungen zwingen zu können, ohne die Invasion der Insel tatsächlich durchführen zu müssen.
- zwischen dem Münchner Abkommen und dem Beginn der Luftkämpfe arbeiten die Briten massiv am Aufbau einer modernen Luftwaffe
- Britische Flugplätze und Flugzeugfabriken werden häufig von der deutschen Luftwaffe bombardiert. Ab Oktober 1940 größtenteils Nachtbombardements
- Fehlbewertung der Radartechnologie durch den Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe Hermann Göring.
- Bei den Bombardements von London und anderen englischen Städten werden über 32.000 Zivilpersonen getötet.
- 17.August - Hitler verhängt eine Importblockade über die Britischen Inseln (vor allem gegen die USA)
- 20. August - Die chinesischen Kommunisten eröffnen die Hundert-Regimenter-Offensive, die bis zum 5. Dezember andauert. Es kommt gegen deren Ende zum Zerwürfnis zwischen Peng Dehuai, dem militärischen Führer der Kommunisten, und Mao Zedong.
- 25. August - Erster britischer Luftangriff auf Berlin
- * 7. September – Luftangriffe auf London beginnen (300 deutsche Bomber sowie 600 Jagdflugzeugen; bis 16. Mai 1941)
- September - In Folge des deutschen Einmarsches in Frankreich und der Etablierung des Vichy-Regimes übernimmt Japan militärisch die Kontrolle Französisch-Indochinas und weiterer Regionen Südostasiens. In der Folge verhängen die USA und Großbritannien ein Embargo und frieren die finanziellen Mittel Japans ein.
- Krieg gegen Jugoslawien und Griechenland – dazu Hauptartikel: Balkankrieg (1940–1941)
- 28. Oktober - italienische Verbände greifen von der italienischen Kolonie Albanien aus Griechenland an. Italien kann Bulgarien nicht als Verbündeten gewinnen.
- 14. November – deutscher Luftangriff auf Coventry (568 Menschen wurden durch diesen Angriff getötet)
- 3. November - die Griechen gehen erfolgreich zum Gegenangriff über. Bis zum 14. November geraten die Italiener in die Defensive, so dass sie über die Grenzen Albaniens zurückgedrängt werden können
- 13. Dezember - Angesichts dieser Niederlagen des Achsenpartners erlässt Hitler mit dem Plan Marita Weisungen für einen deutschen Feldzug auf dem Balkan
- 8. Dezember - Beginn der Operation Compass (deutsch: Operation Ausdehnung) bei der die Alliierten in Nordafrika unter dem Kommando von General Richard O'Connor vom 8. Dezember - 9. Februar 1941 italienische Truppen südlich von Sidi Barrani in Libyen 800 km weit bis Bardia zurückwerfen konnten.
1941
- Anfang des Jahres 1941 versucht das Deutsche Reich im Balkankonflikt scheinbar zu vermitteln. So unterbreitet man Jugoslawien den Vorschlag, dem Dreimächtepakt beizutreten, was jedoch abgelehnt wird. Griechenland verzichtet auf jeden Vermittlungsversuch, da seine Armee die italienischen Soldaten an jeder Front zum Rückzug zwingen kann
- Der deutsche General Rommel bekommt im Februar den Befehl, mit dem Afrikakorps, den erfolglosen Bündnispartner bei seiner Verteidigung in Nordafrika zu unterstützen.
- 1. März - H. Himmler und eine Abordnung der I.G. Farben treffen zu einer Besichtigung im KZ Auschwitz zusammen
- 9. März - italienische Großoffensive gerät zum Desaster
- 11. März - Der US-Kongress schafft mit dem Leih- und Pachtgesetz (Lend & lease act) die legale Grundlage für die vorher bereits praktizierte Unterstützung Großbritanniens. Das Land wird, wie später auch die Sowjetunion, in großem Umfang mit Waffen und Hilfsgütern aus den USA beliefert.
- 27. März - Jugoslawien tritt schließlich dem Dreimächtepakt doch bei:
- Die Folge sind Demonstrationen und ein Putsch gegen die Regierung des Prinzregenten Paul, worauf der Beitritt wieder rückgängig gemacht wird
- 6. April - Verbände der deutschen Wehrmacht überschreiten die Grenze nach Jugoslawien
- 6. April – Serie von Luftangriffe auf Belgrad beginnen (bis 7. April, ca 500 bis 600 deutsche Flugzeuge). Wegen diesem Angriff kam es nach Kriegsende zu einer Verurteilung des kommandierenden Generals und seiner Hinrichtung.
- 10. April die kroatische Hauptstadt Zagreb wird besetzt
- 12. April Belgrad besetzt
- 17. April - jugoslawische bedingungslose Kapitulation
- 6. April – deutscher Feldzug gegen Griechenland beginnt
- Metaxas-Linie
- 9. April - Saloniki besetzt
- Damit werden die griechischen Heere in Ostmazedonien abgeschnitten (Metaxas-Linie stärker bedrängt)
- 21. April - 223.000 griechische Soldaten kapitulieren
- Briten, die ebenfalls in Griechenland stationiert worden sind, bauen unterdessen eine Verteidigung an den Thermopylen auf
- 24. April Diese Stellungen werden überrannt, worauf die Alliierten eine amphibische Evakuierungsoperation einleiten, in der 50.000 Soldaten nach Ägypten verschifft werden.
- 25. April - die Führer der Achsenmächte entschließen sich zu einer Luftlande-Invasion der Insel Kreta (Unternehmen Merkur)
- 27. April - die Wehrmacht rückt in Athen ein
- 10. Mai - der später als Kriegsverbrecher verurteilte Rudolf Heß fliegt mit einer Messerschmitt Bf 110 nach Schottland, um mit dem Duke of Hamilton angeblich über Frieden zu verhandeln. Dabei geriet er in britische Kriegsgefangenschaft. Sein Flug wird vom Nazi-Regime in der Öffentlichkeit bald als Verrat gewertet bzw. Heß für verrückt erklärt. Er war zu diesem Zeitpunkt Hitlers Stellvertreter in der NSDAP-Führung.
- 20. Mai - 593 Transportflugzeuge bringen die deutschen Luftlandeeinheiten nach Kreta. Die Alliierten, darunter auch Neuseeländer und Australier, verteidigen Kreta eine Woche lang
- Hauptartikel zum Überfall und dem folgenden Krieg gegen die Sowjetunion 1941–1945
- Der Balkanfeldzug hatte den Angriffszeitpunkt auf die Sowjetunion (UdSSR) um vier Wochen verschoben. Der Angriff findet deshalb erst am 22. Juni statt. Diese Verzögerung und ein ungewöhnlich früh einsetzender Winter führen dazu, dass der Vormarsch nicht wie geplant ablaufen kann und das operative Ziel, das Erreichen der Linie Archangelsk-Astrachan, nicht erreicht wird. Obwohl man auf deutscher Seite errechnete, dass die Versorgung der Wehrmacht nur bis zu einer Linie ermöglicht werden könnte, die entlang Pskow, Kiew und der Krim verläuft, verlangt Hitler die Eroberung Moskaus im Rahmen eines einzigen, ununterbrochenen Feldzuges.
- Für den Überfall standen drei Heeresgruppen (Nord, Mitte, Süd) bereit. Die Heeresgruppe Nord (von Leeb) sollte die baltischen Staaten erobern und dann nach Leningrad vorstoßen. Auf der Heeresgruppe Mitte (von Bock) lag die Hauptlast. Sie sollte nach Moskau vorrücken und war entsprechend stark gerüstet. Die Heeresgruppe Süd (von Rundstedt) sollte die Ukraine erobern. Ebenfalls an dem Feldzug beteiligt waren Verbände aus befreundeten und eroberten Ländern der Achsenmächte. Auch vom besetzten Norwegen aus werden Angriffe gegen die Sowjetunion unternommen. Sie zielen insbesondere auf Murmansk und die dortige Eisenbahnverbindung, die „Murman-Bahn“, sowie den Hafen.
- In den frühen Morgenstunden des 22. Juni beginnt der Vormarsch von 149 Divisionen über die sowjetische Grenze. Zwei Divisionen operieren von Finnland aus, acht Divisionen waren in Norwegen stationiert, eine Division steht in Dänemark bereit, 38 bleiben im Westen. Zwei Divisionen kämpfen zu diesem Zeitpunkt in Nordafrika und sieben Divisionen stehen im Balkan.
- Trotz vieler Hinweise sind die untere und mittlere Führung der Sowjetunion nicht auf einen Angriff eingestellt. Viele der sowjetischen Soldaten an der Grenze ergeben sich ohne Widerstand, während die motorisierten deutsche Truppen zunächst zügig vormarschieren.
- Eine Folge des Winterkriegs in Finnland war, dass Stalin in der Roten Armee eine umfassende Reorganisation begann, in deren Verlauf auch viele Offiziere rehabilitiert werden, die bei den Säuberungen 1936/37 nach Sibirien verbannt worden waren. Dies trägt erheblich dazu bei, dass die Rote Armee über eine größere Kampfkraft verfügt, als die Deutschen es erwarten.
- Die sowjetische Kriegsproduktion wird, unerreichbar für die deutsche Luftwaffe, hinter den Ural verlegt
- Als direkte Reaktion auf den sowjetischen Angriff nimmt Finnland 1941 im Fortsetzungskrieg am deutschen Russlandfeldzug teil, um sich die verlorenen Gebiete zurückzuerobern
- 29. Juni - die sowjetische Führung fasst sich und erklärt die Verteidigungsaktionen den „Großen Vaterländischen Krieg“
- Gegen die Kriegskonventionen töten spezielle deutsche Einsatzgruppen, wie schon in Polen, direkt hinter den vorrückenden Frontlinien tausende Kriegsgefangene und Zivilisten.
- Kurz zuvor sind bereits Minsk in einer Kesselschlacht und Bialystok eingeschlossen und wenig später besetzt worden.
- Juli bis 8. August - Kesselschlacht bei Uman
- 10. Juli - 10. September - Kesselschlacht bei Smolensk
- Die Leningrader Blockade (russisch: блокада Ленинграда), dauert vom 8. September 1941 bis zum 18. Januar 1944. Die Zivilbevölkerung der Millionenstadt wird von deutschen Truppen systematisch dem Verhungern ausgesetzt
- Aug. - 26. September - Ende der Schlacht von Kiew.
- Neufundland: Die Atlantik-Charta vom 14. August 1941 von Präsident Franklin D. Roosevelt, und Großbritanniens Premierminister Winston Churchill präzisiert die Vorstellungen von einer neuen Weltordnung nach dem Krieg. Sie gilt als ein Geburtsdokument der späteren Vereinten Nationen.
- Im Oktober:
- Doppelschlacht bei Wjasma und Briansk (fast 700.000 sowjetische Gefangene)
- Es beginnt zu regnen und zu schneien. Die deutsche Offensive in Russland endet im Schlamm
- 2. Oktober - Auch der Angriff auf Moskau (Unternehmen Taifun) bleibt stecken (6. Dezember)
- 31. Oktober - Der US-Zerstörer USS Reuben James wird bei Island torpediert, über 100 US-Marinesoldaten werden bei diesem deutschen Angriff getötet.
- 6. November - Parteivors. Stalin spricht zum 2. Mal zur gesamten sowjetischen Bevölkerung und kündigt den baldigen Sieg über Deutschland an
- 14. November - Der britische Flugzeugträger HMS Ark Royal wird vom deutschen U-Boot 81 östlich von Gibraltar versenkt.
- Im November greifen in Afrika die Briten die deutsch/italienischen Truppen wieder an.
- 26. November erfolgte ein zweiter Angriff, erfolgreicher Ausbruch aus Tobruk
- 7. Dezember zieht sich das Afrika-Korps zur Gazala-Linie zurück. Afrika-Korps unter Rommel greift Tobruk im Januar 1942 wieder an
- Am 5. Dezember - setzt eine sowjetische Gegenoffensive mit frischen Einheiten aus Sibirien unter General Schukow ein
- 7. Dezember s. u. Angriff auf Pearl Harbor
- Am 14. Dezember - England, USA und Bulgarien erklären sich wechselseitig den Krieg. Rumänien erklärt ihn den USA; Indien erklärt ihn an Japan; United States seizes French ship Normandie.
- 16. Dezember gibt Hitler den Befehl zum Halten. Bis zum Ende des Jahres wird die Wehrmacht jedoch weiter zurückgedrängt.
Verlauf in Asien, Pazifik
- zum Pazifikkrieg (Hauptartikel)
- 6. September - Die Japaner versuchen zum zweiten Mal in der Schlacht um Changsha die Stadt einzunehmen. Am 8. Oktober scheitern sie erneut.
- 14. November - Mit der Hull-Note stellen die USA Japan bezüglich ihrer Interessenssphäre in (National-)China ein letztes Ultimatum. Am gleichen Tag verlässt die japanische Flotte die Häfen in Richtung Pearl Harbor
- 7. Dezember - Japanische Flugzeuge der Kido Butai fliegen den Angriff auf Pearl Harbor, einen wichtigen US-Stützpunkt auf Hawaii.
- 8. Dezember:
- Die USA erklären Japan den Krieg, damit Eintritt der USA in den Krieg.
- Spätestens jetzt muss vom Beginn eines Weltkriegs gesprochen werden.
- Japanische Invasion Malysias
- Beginn der Schlacht um die Philippinen
- Japanische Invasion in Thailand (Kampf um Prachuab Khiri Khan).
- Nationalchina erklärt Japan den Krieg
- 9. Dezember - Die Niederlande erklären Japan den Krieg
- 10. Dezember:
- Japanische Truppen besetzen Makin und Tarawa während der Eroberung der Gilbert-Inseln.
- Versenkung der HMS Prince of Wales und HMS Repulse – der so genannten Force Z.
- 11. Dezember - Kriegserklärung Deutschlands an die USA
- 14. Dezember - Indien erklärt Krieg gegen Japan
- 20. Dezember - Japanische Truppen erobern in der Schlacht um Wake die Insel
- 24. Dezember – der erneute japanische Versuch die Stadt Changsha einzunehmen scheitert in der dritten Schlacht um Changsha am 15. Januar 1942
- bis 25. Dezember - Japanische Truppen erobern die britische Kolonie Hongkong.
1942
1. Halbjahr
- Nach dem 8. Februar (tödlicher Flugzeugabsturz von Fritz Todt) ernennt Hitler Albert Speer zum Reichsminister für Bewaffnung und Munition und zum Generalinspektor für das deutsche Straßenwesen, Festungsbau, Wasser und Energie (Zusätzlich 1943 zum Reichsminister für Rüstung und Kriegsproduktion) und Fritz Sauckel zum Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz (GBA).
- 18. Februar Das US- Leih- und Pachtgesetz (engl.: Lend-Lease Act) im US-Kongress
- 27. März – Der erste Zug mit jüdischen Deportierten fährt aus Frankreich von Compiègne in Richtung der Vernichtungslager mit 1.112 Deportierten; davon überlebten bis 1945 nur 19 Personen. Es folgen 78 weitere Züge mit 75.721 Deportierten, wovon nur 2.500 Personen das Jahr 1945 in Freiheit erleben.
- 31. März beginnt Rommel den Vormarsch. Sein Hauptvorstoß richtet sich auf Mersa Brega, um somit das Tor zur Cyrenaika aufzustoßen.
- Die Offensive führt zum Erfolg bald auch Bengasi besetzen zu können.
- 10. April deutsche Panzer stehen vor der ostlibyschen Hafenstadt und Festung Tobruk, die kurz zuvor noch von den Italienern ausgebaut und dann beinahe kampflos geräumt worden war. Bis zum 13. April drei Angriffe, die jedoch alle fehlschlagen. Beide Seiten gehen in einen Stellungskrieg über.
- Mai/Juni folgt das Unternehmen Theseus zur Eroberung der Festung Tobruk. Am 21. Juni kapituliert der alliierte Befehlshaber, Generalmajor Hendrik B. Klopper.
- 28. Mai - Charkow wird in einem Vernichtungssieg erobert. Schlussphase der Kämpfe zwischen 15. und 21. Mai.
- 30. Mai – Luftangriffe auf Köln beginnen (Der erste Tausend-Bomber-Angriff der RAF). Bis 1945 folgten 262 Luftangriffe auf Köln.
- 2. Juni - Schlacht auf der Krim um Sewastopol (7. Juni) endet am 5. Juli
Verlauf in Asien, Pazifik
- zum Hauptartikel Pazifikkrieg
- 11. bis 12. Januar - Schlacht um Tarakan.
- 23. Januar - Rabaul an der Nordostspitze auf New Britain wird von den Japanern eingenommen und in den Folgejahren als wichtigster Festungsstützpunkt ausgebaut.
- 24. Januar - Seeschlacht vor Balikpapan.
- 25. Januar - Thailand erklärt den Alliierten den Krieg.
- 31. Januar - Britisch-Malaysia fällt komplett an Japan.
- 31. Januar bis 15. Februar - Belagerung von Singapur.
- 2. Februar - Japanische Invasion auf Java.
- 4. Februar:
- 10. Februar bis 8. März - Eroberung von Niederländisch-Indien durch die Japaner
- 14. Februar – Japanische Invasion auf Sumatra
- 15. Februar - Singapur wird von den Japanern besetzt.
- 19. Februar
- Luftangriffe auf Darwin in Australien.
- bis 20. Februar - Seeschlacht in der Straße von Badung.
- 20. Februar - Timor erobert
- 23. Februar - Das japanische U-Boot I-17 beschießt eine Ölraffinerie bei Ellwood in Kalifornien
- 25. Februar - Die Japaner landen nördlich von Surabaja auf Java.
- 27. Februar bis 1. März - Schlacht in der Javasee
- 1. März -
- Zweite Landung auf Java
- Schlacht in der Sundastraße.
- 8. März – Japanische Landung auf Neu Guinea bei Lae und Salamaua.
- 12. März:
- Die Amerikaner landen in Neukaledonien und errichten eine Basis auf Noumea.
- Niederländisch Ostindien fällt an Japan
- 13. März - Japan landet auf den Salomonen
- 23. März – Japanische Einnahme der Andamanen im Golf von Bengalen
- 30. März - Start der japanischen Operation C, dem Großangriff auf alliierte Basen im Indischen Ozean
- 5. April - Eine japanische Flotte mit fünf Flugzeugträgern greift im Rahmen der Operation C eine britische Basis auf Ceylon an und versenkt zwei britische Schwere Kreuzer.
- 8. April - Eine japanische Einheit aus Rabaul landet im westlichen Neubritannien
- 9. April:
- Der Todesmarsch von Bataan auf den Philippinen beginnt
- Operation C - Angriff auf Trincomalee
- 17. April - Die Japaner erobern Zentral-Burma
- 18. April - Amerikanischer Luftangriff auf Tokio (Doolittle Raid). In der Folge beginnen die Japaner auf dem chinesischen Festland bei der Suche nach den Piloten die Schlacht von Zhejiang-Jiangxi, bei der 250.000 chinesische Zivilisten getötet werden.
- 19. April - Japanische Landung in niederländisch Neu Guinea
- 30. April - Die Japaner unterbrechen die Verbindung nach China durch die Eroberung von Lasio in Burma
- 1. Mai - Japan nimmt Mandalay in Burma ein.
- 3. Mai - Japanische Invasion von Tulagi.
- 6. Mai - Die Philippinen sind vollständig von Japan erobert
- 6. Mai - 8. Mai - Schlacht im Korallenmeer. Südlicher Vormarsch der Japaner wird gestoppt
- 11. Mai - Die Okinoshima, das Flaggschiff der nach Nauru laufenden jap. Invasionsflotte wird vom US-U-Boot S-42 versenkt. Diese Flotte dreht ab.
- 16. Mai - Die alliierten Truppen ziehen sich aus Burma nach Indien zurück.
- 4. Juni bis 6. Juni - Schlacht um Midway ( Japan verlor 4 von 6 großen Flugzeugträgern. 362 amerikanische und 3.057 japanische getötete Soldaten bezeugen die für Amerika erfolgreiche Schlacht)
- 6. Juni - Die Schlacht um die Aleuten beginnt. Sie ist erst am 15. August 1943 beendet.
- 20. Juni - Das japanische U-Boot I-26 beschießt Estevan Point auf Vancouver Island in British Columbia
- 21. Juni - Fort Stevens in Oregon(im Nordwesten der USA) wird vom japanischen U-Boot I-25 beschossen
- Angriff der Japaner auf Neu Guinea
- 25. Juni - PBYs bombardieren den japanischen Stützpunkt auf Tulagi
- 21. Juli - Die Japaner bringen 33.000 Soldaten nach Buna und Gona auf Neu Guinea
- 29. Juli - Das Kokoda-Flugfeld auf Neu Guinea wird von den Japanern auf ihrem Weg über die Berge nach Port Moresby eingenommen.
2. Halbjahr
- 4. Juni - Nach einem teilweise gelungenen Anschlag stirbt der Leiter des Reichssicherheitshauptamts (RSHA) und Stellvertretende Reichsprotektor von Böhmen und Mähren (Leiter der deutschen Besatzungstruppen in der Tschechoslowakei, SS-Obergruppenführer und General der Polizei) Heydrich in Prag.
- 9. Juni - Die bis dahin größte Todesfeier des Dritten Reiches findet für Heydrich in Berlin statt. Das Dorf Lidice und den Weiler Ležáky werden als Vergeltungsmaßnahme zerstört. Alle Männer werden erschossen, die Frauen von ihren Kindern getrennt und in Konzentrationslager eingesperrt. Die 105 Kinder werden nach Deutschland gebracht und dort von parteitreuen Familien zwangsadoptiert. In Tschechien gibt es etwa 1.700 Opfer der Terrorwelle nach dem Heydrich-Attentat.
- Juli 1942 bis November 1943 - In der Aktion Reinhardt werden fast alle Juden und Roma aus Polen (dem sog. Generalgouvernement), über zwei Millionen Juden sowie rund 50.000 Roma aus den fünf Distrikten (Warschau, Lublin, Radom, Krakau und Galizien) in den drei Vernichtungslagern Belzec, Sobibor und Treblinka ermordet.
- 21. Juni - Stadt und Festung Tobruk werden besetzt; Rommel zum Generalfeldmarschall befördert
- Der weitere Vormarsch sollte nun durch Ägypten erfolgen. Die Stadt Alexandria sollte fallen und der Sueskanal besetzt werden. Kurz vor El Alamein haben die Briten einen 65 Kilometer breiten Verteidigungsgürtel aufgebaut.
- 1. bis 31. Juli - Erste Schlacht von El Alamein. Die deutsch-italienische Offensive bleibt dort stecken.
- Zweite Schlacht von El Alamein siehe Oktober 1942
- Deutsche Sommeroffensive in Südrussland ("Fall Blau")
- Den rumänischen Verbündeten gelingt es, die sowjetische Verteidigung an der Ostküste des Asowschen Meeres von Norden her aufzurollen und die Taman-Halbinsel von „rückwärts“ her zu öffnen
- 21. August - Elbrus-Massiv
- Trotz der angespannten Kräfte- und Nachschubsituation in der Sowjetunion befiehlt Hitler parallel zur südlichen Offensive in Richtung Kaukasus ein zweites Angriffziel: Stalingrad
- am 23. August - beginnen etwa tausend Flugzeuge Brandbomben auf die Stadt zu werfen, gleichzeitig dringen deutsche Panzer zum ersten Mal in die Außenbezirke ein
- 26. August – der begonnene Angriff auf Tuapse wird nach zwei Tagen angehalten, dafür werden
- 30. August: Zweiter Wiener Schiedsspruch: Das faschistische Ungarn erhält Landesteile von Rumänien
- 31. August - Hafenstadt Anapa eingenommen
- 30. August bis 6. September - Britische Gegenoffensive in Nordafrika ("Operation Lightfoot") (im Engl. auch Battle of Alam el Halfa)
- September - Leslie Groves, wird zum Brigadier befördert und übernimmt die Leitung für das Waffenprojekt, benannt nach dem Standort von Marshalls Hauptquartier in Manhattan Constructions District (Manhattan-Projekt) und beginnt unter größter Geheimhaltung in der Wüste von New Mexico mit dem Bau von Site Y, einer Forschungsstadt bei Los Alamos - wissensch. Leitung: J. Robert Oppenheimer - zum Bau der Atombombe; dazu gehörte auch die Spionage der ALSOS-Missionen.
- 6. September - sowie Novorossijsk, wichtigster Stützpunkt der Schwarzmeerflotte, genommen.
- Eroberung der Halbinsel Kertsch ("Unternehmen Trappenjagd")
- Eroberung der Festung Sewastopol ("Unternehmen Störfang")
- Im Hochgebirge nehmen deutsche Truppen die wichtigsten Passübergänge ein und gehen vorübergehend auf breiter Front nach Süden vor – sie stehen im abchasischen Gebirgsdorf Pßchu, 20 km vor der Küste des Schwarzen Meeres bei Gudauta. Östlich des Elbrus stehen die deutschen und rumänischen Truppen in den Flussabschnitten des Baksan und des Terek bis Naurskaja. Nördlich davon verliert sich die Front an der Kuma, in der Nogajer Steppe und in der Kalmykensteppe.
- 23. Oktober - Der neue britische Befehlshaber in Afrika, FM Bernard Montgomery, startet die Zweite Schlacht von El Alamein / zum Gegenangriff und erringt am (6. November den Sieg. Nun beginnt der lange Rückzug der Achsenmächte nach Westen.
- 8. - 11. November - Operation Torch, amerikanische Truppen landen bei Casablanca (Marokko) und Algier und Oran (Algerien) und leiten somit den Zwei-Fronten-Krieg in Nordafrika ein. (Eine weitere Folge auf deutscher Seite: Operation Anton im November: Die deutsche Wehrmacht besetzt Südfrankreich und Tunesien)
- 13. November Tobruk wieder in britische Hand
- Es kommt zu ersten Kampfhandlungen zwischen US-amerikanischen und deutschen Truppen
- 19. November - Gegenoffensive der Roten Armee
- dabei die rumänischen Linien im Süden durchbrochen
- Wenige Zeit später vereinen sich diese sowjetischen Truppen in Kalatsch mit Verbänden, die vom Norden her die deutschen Stellungen durchbrechen. Damit ist die 6. Armee eingekesselt.
- Die Luftversorgung ist unzureichend
- Entsatzangriff der 4. Panzerarmee unter Hoth, der bis zu 60 Kilometer an die Stadt heranführt, scheitert.
- General Paulus fühlt sich an den Haltebefehl Hitlers gebunden und kann sich nicht dazu durchringen, den Befehl zum Ausbruch zu geben.
- 12.- 23. Dezember - Unternehmen Wintergewitter
- 19. August - Landung bei Dieppe (Operation Jubilee, ursprünglicher Plan auch Operation Rutter) endet mit massiven kanadischen und britischen Verlusten (an der Mündung der Arques in den Ärmelkanal).
Verlauf in Asien, Pazifik
- Death Railway (deutsche: Todeseisenbahn oder auch Schienenstrang des Todes) ist eine Bezeichnung der Eisenbahnverbindung, die die japanische Armee zwischen Juni 1942 und Oktober 1943 zwischen dem damaligen Burma und Thailand von Kriegsgefangenen bauen ließ. (dazu Film Die Brücke am Kwai)
- 31. Juli - Amerikanische B-17 starten ein siebentägiges Bombardement auf Tulagi und Guadalcanal.
- 7. August - Amerikanische Truppen beginnen die Schlacht um Guadalcanal auf den Salomonen. Die Kämpfe bis zur Aufgabe der Japaner dauern bis zum 8. Februar 1943
- 9. August - Schlacht vor Savo Island
- 24. bis 25. August - Schlacht um die Ost-Salomonen
- 28. August - Die Japaner starten den Tokyo Express genannten Nachschub nach Guadalcanal.
- 13. September - Die Schlacht am Bloody Ridge (blutiger Bergrücken) dauert bis zum 16. September.
- 11. Oktober bis 12. Oktober - Schlacht von Cape Esperance.
- 25. bis 27. Oktober - Schlacht um die Santa-Cruz-Inseln
- 13. bis 15. November - Seeschlacht von Guadalcanal
- 30. November - Schlacht bei Tassafaronga
- 13. August - Auf Neu Guinea japanischer Vormarsch entlang des Kokoda-Trails über die Berge nach Port Moresby.
- 25. August - Ozeanien und Nauru wird von den Japanern eingenommen.
- 9. September - Ein japanisches Kleinflugzeug, gestartet vom U-Boot I-25, wirft Bomben in einen Wald bei Mount Emily in Oregon um Waldbrände zu entfachen.
- 17. September - Der japanische Vormarsch auf Neu Guinea kommt bei Ioribaiwa in Sichtweite von Port Moresby zum Stehen.
- 24. September - Japaner beginnen die Invasion der Gilbert Inseln auf Maiana.
- 27. September: Dreimächtepakt zwischen Deutschem Reich, Italien und Japan. Unterzeichnung im Großen Saal der Neuen Reichskanzelei
- 29. September - Wiederholte Bombardierung eines Waldes in Oregon von Bord eines japanischen Kleinflugzeuges der I-25.
- 2. Oktober:
- Ein US-Bataillon nimmt Funafuti in den Ellice Islands ein.
- B-17-Bomber greifen Rabaul an
- 28. Oktober - Die Australier können das Kokoda-Flugfeld auf Neu Guinea zurück erobern.
- 13. Dezember - Buna auf Neu Guinea fällt an die Amerikaner.
- 14. Dezember - Gona auf Neu Guinea fällt an die Australier.
1943
1. Halbjahr
- 10. Januar - sieben sowjetische Armeen greifen mit 1.000.000 Soldaten in einer groß angelegten Gegenoffensive die deutschen Truppen in Stalingrad an. Die 6. Armee war inzwischen in zwei Kessel aufgespalten worden.
- 2. Februar Paulus, zwischenzeitlich zum Generalfeldmarschall befördert, bleibt angesichts der aussichtslosen Lage nur die Möglichkeit der Kapitulation, worauf knapp 100.000 Soldaten in Gefangenschaft geraten.
- Von ihnen werden nur etwa 6.000 nach dem Krieg in ihre Heimat zurückkehren
- Die Schlacht von Stalingrad markiert einen psychologischen Wendepunkt im Krieg. Ab diesem Zeitpunkt war der Glauben an den „Endsieg“ in der deutschen Bevölkerung kaum noch vorhanden.
- 18. Februar – NS-Propagandaminister Joseph Goebbels fordert in der Sportpalastrede den „totalen Krieg“
- 23. Januar besetzten die Briten Tripolis. Im März und April werden die Achsenmächte schließlich eingeschlossen (Tunesien-Feldzug). An der Mareth-Linie wird noch Widerstand geleistet. Einsatz von Regimentern der Strafdivision 999.
- 22. Februar: Sophie (* 1921) und Hans Scholl (* 1918) sowie ihr Freund Christoph Probst werden als Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ hingerichtet
- 27. Februar: Beginn des Rosenstraße-Protests von Frauen gegen die Deportation von Juden aus Berlin
- 16. Februar wird die Stadt Charkow von Truppen der Wehrmacht und Waffen-SS gegen den Befehl Hitlers aufgegeben, um einer drohenden Einkesselung zu entgehen.
- 21. Februar eine deutsche Gegenoffensive beginnt
- Bis zum 5. März wird das Gebiet bis zum mittleren Donezk zurückerobert; dabei erhebliche Geländegewinne und wieder eine geschlossene Front hergestellt.
- im Frühjahr 1943 potentiell bevorstehender Zusammenbruch der Ostfront wird so verhindert.
- 14. März - Charkow unter Verlusten durch Truppen der Waffen-SS zurückerobert.
- 19. April 1943 - Jüdischer Aufstand im Warschauer Ghetto - Die verbliebenen Ghettobewohner sollen in Vernichtungslager, die meisten nach Treblinka, geschickt werden. Die Jüdische Kampforganisation (poln. Z˙ydowska Organizacja Bojowa oder Z˙OB bzw. ZOB) wehrt sich im mehrere Wochen dauernden Aufstand im Ghetto. Der Aufstand wird bis zum 16. Mai von der SS unter Jürgen Stroop blutig niedergeschlagen. Später gab es noch ein KZ in Warschau.
- 13. Mai - Kapitulation der deutschen Truppen in Tunesien
- Mai - die Atlantikschlacht ist für die deutschen U-Boote verloren.
Verlauf in Asien, Pazifik
- 29. Januar - Die Schlacht um die Nördlichen Salomonen beginnt mit der Schlacht bei Rennell Island
- 8. Februar - Nach Abzug der Japaner ist Guadalcanal in amerikanischer Hand
- 2. März - Die Flugzeuge der Royal Australian Air Force und der US-Navy gewinnen die Schlacht in der Bismarcksee, die bis zum 4. März andauert. Damit wird eine Nachschublieferung von rund 7.000 japanischen Soldaten nach Neu Guinea verhindert.
- 26. März - Seeschlacht bei den Komandorski-Inseln zum Abfangen eines japanischen Nachschubkonvois für die Aleuten
- 18. April - Der japanische Admiral Yamamoto Isoroku (Planer des Angriffs auf Pearl Harbour) wird beim Anflug auf Bougainville mit seinem Flugzeug abgeschossen
- 12. Mai - Auf dem chinesischen Festland beginnt die Schlacht um West-Hubei. Sie endet am 3. Juni mit einem Sieg der chinesischen Revolutionsarmee.
2. Halbjahr
- 5. bis 13. Juli - die Operation Zitadelle soll den Frontbalkon bei Kursk ausräumen und große Teile der Roten Armee einkesseln und vernichten.
- Die Operation gipfelt in der größten Panzerschlacht der Geschichte. Der von der Roten Armee vorausgesehene Angriff bleibt stecken
- sowjetischen Gegenoffensive bei Orjol mit dem Ziel Teile der Heeresgruppe Mitte einzukesseln
- Nach mehreren sowjetischen Gegenoffensiven in den folgenden Monaten muss die Wehrmacht an der ganzen Front den Rückzug antreten,
an den Westfronten:
- 13. Mai - die Achsenmächte in Nordafrika kapitulieren
- 23. Mai – 2 Luftangriffe auf Wuppertal
- Am 10. Juli landen die Alliierten in Sizilien (Operation Husky), worauf der Große Faschistische Rat Mussolini Versagen vorwirft. Der Duce wird daraufhin auf Befehl des italienischen Königs Viktor Emanuel III. verhaftet. Als neuer Ministerpräsident wird Pietro Badoglio eingesetzt.
- 22. Juli - die sizilianische Regionalhauptstadt Palermo wird von den Alliierten besetzt
- 23. Juli – Die massiven Luftangriffe auf Hamburg beginnen (791 RAF-Bomber. In den nachfolgenden Tagen 122 US-Bomber; bis 28. Juli; Operation Gomorrha), 35.000 Menschen sterben.
- 1. August: Bei einem amerikanischen Luftangriff auf die Ölfelder von Ploesti in Rumänien werden 53 von 177 eingesetzten Bombern abgeschossen
- 17. August: Bei einem Luftangriff auf Regensburg und Schweinfurt erleidet die USAAF schwere Verluste (siehe auch Operation Double Strike)
- 18. August Luftangriff der Royal Air Force auf die Deutsche Raketen-Versuchsanstalt in Peenemünde
- 3. September - zwei britische Divisionen landen bei nur geringem Widerstand auf dem italienischen Festland
- 8. September - nach dieser Landung schließt die neue italienische Regierung einen Waffenstillstand mit den Alliierten, worauf der Fall Achse eingeleitet wird, in dem die Deutschen alle italienischen Truppenverbände entwaffnen und zugleich Rom besetzen.
- 12. September - es gelingt deutschen Fallschirmjägern Mussolini aus seiner italienischen Gefangenschaft zu befreien. Mussolini wird zunächst nach Ostpreußen gebracht, um wenig später eine Marionetten-Regierung in Norditalien zu leiten (Republik von Salò) und damit scheinbar den Kampf an deutscher Seite fortzusetzen.
- Nachdem sich die auf der griechischen Insel Kephalonia stationierten italienischen Soldaten ihrer Entwaffnung widersetzen, werden zwischen dem 18. und 23. September etwa 5.000 Italiener gefangen und von deutschen Gebirgsjägertruppen erschossen.
- 13. Oktober erklärt die Badoglio-Regierung dem Deutschen Reich den Krieg. An der Seite der offiziellen italienischen Verbände operiert eine kampfstarke Partisanenarmee von 256.000 Frauen und Männern, die 1944 mit ihren Kampfhandlungen etwa zehn Wehrmachtsdivisionen binden.
Verlauf in Asien, Pazifik
- 21. Juni - Während der Rückeroberung der Salomonen beginnt die amerikan. Armee die Taktik des Inselspringens
- 30. Juni - Start der Operation Cartwheel zur Isolierung Rabauls
- 5. Juli - Schlacht im Kula-Golf der Salomonen
- 6. August - Schlacht im Vella Golf der Salomonen
- 17. August - Schlacht vor Horaniu bei Vella Lavella in den Salomonen
- 4. September - Neu-Guinea ist in alliierter Hand
- 6. Oktober - Schlacht bei Vella Lavella bis zum 7. Oktober
- 1. November - US-Marines landen bei Bougainville in den Salomonen
- 2. November:
- Die Seeschlacht bei der Kaiserin-Augusta-Bucht entbrennt
- Einnahme der chin. Stadt Changde, Provinz Hunan (früher Langzhou) durch die Japaner. In der folgenden Schlacht um Changde bis zum 20. Dezember wieder zurückerobert.
- 20. November - 28. November - Die Amerikaner erobern in der Schlacht um die Gilbert-Inseln das Archipel
- 26. November - Nach der Schlacht bei Kap St. George befinden sich die Salomonen komplett in amerikan. Hand
- 26. Dezember - Landung am Kap Gloucester im Westteil von Neubritannien
1944
1. Halbjahr
- 14. Januar beginnt der sowjetische Angriff auf den deutschen Belagerungsring um Leningrad.
- Die Sowjetunion setzt nach: Ihre Frühjahrsoffensive bringt weitere Gebietsgewinne, und die Wehrmacht zieht sich bis zum Peipus-See zurück.
- Januar in Irland - Das erste großangelegte Übungsmanöver (Duck) für die Operation Neptune-Invasion
- 15. Februar - Schlacht um Monte Cassino - dort das Bergkloster Monte Cassino
- 28. April - Aktion "Exercise Tiger": Eine Probe zur Invasion misslingt. Liefert aber wichtige Informationen.
- 18. Mai - das 2. Polnische Korps unter Führung von General Wladyslaw Anders nimmt nach massiven alliierten Verlusten den Monte Cassino ein
- Es beginnt der weitere Vormarsch auf Rom
- 12. Mai - die Krim wieder fest in sowjetischer Hand.
- 25. Mai vereinen die alliierten Kräfte ihre beiden Fronten in Italien und drängen die deutschen Truppen auf die „Grüne Linie“ zwischen La Spezia und Rimini zurück.
- 4. Juni - Rom widerstandslos verlassen. FM Albert Kesselring, Oberbefehlshaber der Heeresverbände in Italien, lehnt es ab, in der „ewigen Stadt“ zu kämpfen.
- 9. Juni - die Offensive an der finnischen Front auf der karelischen Landenge beginnt
- Ende Juni kommt dieser Angriff auf Höhe der alten Grenze von 1940 zum Halt.
- Im Juni gelingt die Zerschlagung der Heeresgruppe Mitte, durch die am 22. Juni begonnene Operation Bagration, wodurch die Rote Armee nun kurz vor Warschau und Ostpreußen steht
- 3. Juli erobert die Rote Armee Minsk zurück
- Hauptartikel: Flächenbombardement
- Hauptartikel: Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg
im Westen:
- Zum Hauptartikel: über die Deutsche Westfront
- und zum Artikel: Deutsche Verteidigungspositionen in der Normandie im Jahr 1944
- Am 6. Juni landen die westlichen Alliierten in der Normandie.
- Deckname für die alliierte Befreiung Nordfrankreichs:
- Operation Overlord (Hauptartikel). Er fußt auf ab 1941 ausgearbeiteten Invasionsplänen und war vom britischen Lt. General Frederick E. Morgan in seiner endgültigen F