Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Bertelsmann
Aus Fotonexus.
| Bertelsmann AG | |
|---|---|
| Bild:Bertelsmann media worldwide-Logo.svg | |
| Unternehmensform | Aktiengesellschaft (nicht börsennotiert) |
| Gründung | 1. Juli 1835 |
| Unternehmenssitz | Gütersloh, Deutschland |
| Unternehmensleitung | Gunter Thielen |
| Mitarbeiter | 97.132 (2006) |
| Umsatz | 19,3 Mrd. Euro (2006) |
| Branche | Medien |
| Webadresse | www.bertelsmann.de |
Die Bertelsmann AG ist ein internationaler Verlags- und Medienkonzern mit Hauptsitz in Gütersloh.
Zum Bertelsmann-Konzern gehören Medienunternehmen wie der Gruner + Jahr Zeitschriftenverlag (unter anderem Stern, Brigitte), die RTL-Group, die Verlagsgruppe Random House, 50 % der Sony BMG Music Entertainment, der BMG Music Publishing Musikverlag (beide Teil des Unternehmensbereichs BMG (Bertelsmann Music Group)), die Direct Group Bertelsmann (unter anderem Bertelsmann Club) und arvato.
Die Bertelsmann AG ist nicht börsennotiert; Aktionäre sind die Bertelsmann Stiftung (76,9 %) und die Familie Mohn (23,1 %). Die Stimmrechte der Bertelsmann Stiftung und der Familie Mohn übt die Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft (BVG) aus. Sie verfügt nach dem Aktienrückkauf nun wieder über 100 % der Stimmrechte. Die Gesellschafter der BVG sind der Aufsichtsratsvorsitzende, ein weiteres Aufsichtsratsmitglied sowie der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann AG, drei Vertreter der Familie Mohn (derzeit Reinhard Mohn, Liz Mohn und Dr. Brigitte Mohn). Reinhard Mohn verfügt über ein Mehrfachstimmrecht und ein Veto bei allen Beschlüssen und kann drei Gesellschafter der BVG direkt benennen. Das Gremium wurde im Januar 2007 um zwei Gesellschafter verkleinert: Christoph Mohn und der Konzernbetriebsrat Erich Ruppik mussten ihre Sitze in der BVG abgeben.
Inhaltsverzeichnis |
Management des Unternehmens
| Vorstand | Aufsichtsrat |
|
|
Beteiligungen
| Logo | Teilunternehmen | Beteiligung | Mitarbeiter Stand 31. Dezember 2005 | Umsatz im Geschäftsjahr 2005 Milliarden Euro | Umsatz in %[1] | Gewinn[2] in Mio Euro | Gewinn in %[1] |
| Bild:Arvato-Bertelsmann-Logo.svg | arvato AG, Gütersloh | 100% | 33.813 | 4,365 | 23,7 | 341 | 19,6 |
| Bild:DirectGroup Bertelsmann-Logo.svg | Direct Group Bertelsmann | 100% | 12.116 | 2,384 | 12,4 | 53 | 3,0 |
| Bild:Gruner+Jahr-Logo.svg | Gruner + Jahr | 74,9% | 11.671 | 2,624 | 14,2 | 250 | 14,4 |
| Bild:RTL-Group-Logo.svg | RTL Group[3] | 90,4% | 8.117 | 5,112 | 27,7 | 756 | 43,5 |
| Bild:RandomHouse Bertelsmann-Logo.svg | Random House | 100% | 5.383 | 1,828 | 9,9 | 166 | 9,5 |
| BMG | 4.259 | 2,128 | 11,6 | 177 | 10,2 | ||
| Total | 95.516 | 17,900 | 99.5 | 1743 | 97.5 |
Hauptbeteiligungen
- 100 % arvato AG, Gütersloh
- 100 % Direct Group Bertelsmann, Gütersloh
- 100 % Random House, New York City
- 100 % BMG Music Publishing, New York City
- 90,4 % RTL Group SA, Luxemburg
- 74,9 % Gruner + Jahr AG, Hamburg
- 50 % Sony BMG Music Entertainment, New York City
Daneben besitzen die Haupt-Beteiligungen ca. 400 weitere Firmen und Firmenbeteiligungen.
Geschichte des Unternehmens
vor 1900
Am 1. Juli 1835 gründete der Drucker und Buchhändler Carl Bertelsmann den C. Bertelsmann Verlag mit angeschlossener Druckerei in Gütersloh. Am 17. Dezember 1850 starb der Firmengründer im Alter von 59 Jahren. Sein Sohn Heinrich Bertelsmann übernahm die Geschäftsleitung des nunmehr 14 Mitarbeiter zählenden Verlages. Zunächst auf erbauliche christliche Lieder und Texte ausgerichtet, öffnete sich der Verlag 1850 unter dem Sohn Heinrich Bertelsmann auch für Belletristik. 1861 wurde der Verlag S.G. Liesching aus Stuttgart erworben. 1868 umfasste das Unternehmen 60 Mitarbeiter und zog im selben Jahr in ein neues Verlagsgebäude in der Bahnhofstraße in Gütersloh. 1887 richtet Heinrich Bertelsmann für seine Mitarbeiter eine Invalidenkasse ein. Am 3. März 1887 starb Heinrich Bertelsmann und sein Schwiegersohn Johannes Mohn übernahm die Leitung des Verlagshauses. 1898 wurde die angegliederte Druckerei erweitert.
1900 - 1945
1921 übernahm Johannes Mohns Sohn, Heinrich Mohn, die Geschäftsleitung. Das Unternehmen beschäftigte 80 Mitarbeiter. 1928 erschienen die ersten Romane aus dem Verlagshaus. Die ersten drei waren in Fortsetzungen zuvor in der von Heinrich Mohn erworbenen Zeitschrift „Der Christliche Erzähler“ erschienen. Am 2. November 1930 starb Johannes Mohn. 1932 veröffentlichte Bertelsmann die ersten Romane als Volksausgaben. In den folgenden Jahren wuchs der Verlag ständig und hatte 1939 bereits 400 Mitarbeiter.
Bertelsmann wurde im Zweiten Weltkrieg mit den sogenannten „Feldausgaben“ zum wichtigsten Buchlieferanten der Soldaten an der Front. Es wurden unter anderem Bücher von nationalsozialistischen Autoren wie Will Vesper oder Hans Grimm verlegt. Mit Titeln wie „Mit Bomben und MGs über Polen“ und „Wir funken für Franco“ erzielte man Millionenauflagen.
1944 verfügten die Nationalsozialisten die Schließung des Bertelsmanns Verlages, wobei nicht, wie noch bis weit in die 1990er Jahre vorgegeben, eine oppositionelle Haltung zum NS-Regime, sondern Wirtschaftskriminalität ausschlaggebend waren (siehe hierzu auch den eingehenderen Artikel zu Matthias Lackas). Der Verlag war keineswegs ein Hort des Widerstandes. Von der Schließung 1944 waren jedoch die Setzerei, Druckerei und Buchbinderei nicht betroffen. 1945 wurden durch einen alliierten Bombenangriff die Produktionsstätten völlig zerstört. Nach dem Kriegsende begann der sofortige Wiederaufbau.
1945 - 1990
1946 bekam Bertelsmann in der britischen Besatzungszone eine Verlagslizenz erteilt. Der technische Betrieb, die Mohn & Co. GmbH, heute Mohn Media - Mohndruck GmbH, wurde eine selbständige Firma. 1947 übernahm Sohn Reinhard Mohn in fünfter Generation das Familienunternehmen. Noch im Soldatenmantel sprach er anlässlich des ersten Richtfestes zu seinen Mitarbeitern. Reinhard Mohn begleitete Rommel auf den Feldzügen in Afrika und geriet in Kriegsgefangenschaft. Später wurde er in den Club of Rome berufen. Als Unternehmer wird er beschrieben als geprägt von einem enormen Willen, sich durchzusetzen und entsprechenden Erfahrungen mit Konkurrenz, Behörden, Regierung und Justiz. Darauf ist wohl zurückzuführen, dass er das gegenwärtige demokratische System und die soziale Marktwirtschaft als reformbedürftig einstufte. Er hat bemerkenswerte freiwillige Formen der Mitbestimmung und sozialen Absicherung für die Mitarbeiter zugelassen und beachtliche Anteile des Gewinns an die Mitarbeiter (desmeist mit Übernahme der steuerlichen Belastungen) verteilt. Seinen Prinzipien, Profit zu machen, nützliche Produkte zu vertreiben und Arbeitsplätze auf Lebenszeit zu sichern, blieb er bis zu seinem Rücktritt 1999 treu. Die Rahmenbedingungen in der Firmenverfassung galten für alle. In diesem Rahmen, auf den sich alle Mitarbeiter berufen konnten, schuf er mit seinen Angestellten ein Wirtschaftsimperium – von dem alle profitierten:
1950 gründeten Reinhard Mohn und sein Mitarbeiter Fritz Wixforth zusammen mit dem Buchhandel den Bertelsmann Lesering. 1954 wurde eine Verlagsgemeinschaft zur Betreuung der nun 1 Million Lesering-Mitglieder gegründet. Am 26. April 1955 starb Heinrich Mohn. 1956 gründete Bertelsmann den Schallplattenring. 1958 erfolgte der Eintritt in den Musikmarkt mit der Gründung des Schallplattenlabels Ariola. 1960 feierte Bertelsmann sein 125-jähriges Jubiläum. In Anerkennung um die Verdienste der Stadt Gütersloh wurde die zum Betriebsgelände führende „Wilhelmstraße“ in „Carl-Bertelsmann-Straße“ umbenannt. 1963 erfolgte die Übernahme des Europäischen Buchclubs und Europäischen Phonoclubs, der später in „Europäische Bildungsgemeinschaft“ umbenannt wurde. Es eröffnete die erste Partner-Bücherstube in der Buchhandlung „Fingerhut“ in Kleve. 1964 Start des Club-Reisedienstes für Lesering-Mitglieder. Die erste Bücherstube des Leserings wurde in Kiel eröffnet. 1964 stieg Bertelsmann in den Filmsektor ein und kaufte die Ufa-Filmproduktionsgesellschaft. Die Anteile an der gleichnamigen Kinokette wurden in den siebziger Jahren wieder verkauft. 1969 wurden die Bücherstuben der Verlagsgemeinschaft in Club-Center umbenannt. Im selben Jahr erwarb Reinhard Mohn eine Beteiligung von 25 % am Hamburger Verlagshaus (Gruner und Jahr), an dem Bertelsmann 1973 die Mehrheitsbeteiligung erwarb. Von 1965 bis 1970 war Manfred Köhnlechner der Generalbevollmächtigte des Konzerns. 1970 übernahm Bertelsmann ein Drittel des Medienimperiums Axel Springers mittels eines Betrages von 300 Millionen DM, der laut Spiegel-Magazin (11/1970) mit Hilfe eines aufgenommenen Kredites der WestLB (damals 1/3 im Besitz des SPD-regierten Landes NRW) zu 3,5 % verzinst wurde. Die Transaktion wurde noch im gleichen Jahr wieder rückgängig gemacht. Der Kress-Report gab am 20. Juli 1970 als Grund die „Schwierigkeiten, die sich aus der gleichzeitigen Beteiligung des Hauses Bertelsmann an den Häusern Axel Springer und Gruner+Jahr ergeben“ an. Im April 1971 wurde Bertelsmann in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. 1974 erfolgte die Grundsteinlegung für ein neues Verlags- und Verwaltungsgebäude der Bertelsmann AG in Gütersloh. 1975 wurde der Bertelsmann-Lesering 25 Jahre alt und umfasst 7,5 Millionen Buchclub-Mitglieder, die 25 Buch- und Schallplattengemeinschaften in 18 Ländern angehörten. Am 11. April 1976 starb der Mitbegründer des Leserings, Fritz Wixforth. Bertelsmann versuchte zusehends weiter international an Gewicht zu gewinnen und erwarb 1977 eine Mehrheitsbeteiligung an Bantam Books, den bis dato größten Verlag der Welt. 1979 kam es zu einem Großbrand in der Druckerei Mohndruck. Im gleichen Jahr wurde das amerikanische Label Arista erworben. Später kamen auch noch das Plattenlabel RCA und das Verlagshaus Doubleday hinzu. Die Musikaktivitäten wurden fortan unter dem Label BMG gebündelt. 1980 besuchte Bundeskanzler Helmut Schmidt Bertelsmann und sprach vor 3000 Mitarbeitern. Am 29. Juni 1981 erhielt Reinhard Mohn anlässlich seines 60. Geburtstages die Ehrenbürgerschaft der Stadt Gütersloh. 1985 hatte Bertelsmann nunmehr 150 Jahre Bücher verlegt und den Buchclubs gehörten weltweit mehr als 16 Millionen Mitglieder an.
1990 bis 1999
1990, mit der Wiedervereinigung Deutschlands und dem Ende des Kalten Krieges expandierte die Bertelsmann AG auch in Osteuropa. Dem Unternehmen gehörten damals 42.500 Mitarbeiter an und der Jahresumsatz betrug 13,323 Milliarden DM. 1993 übertrug Reinhard Mohn 68,8 % der Unternehmensanteile der AG auf die bereits 1977 von ihm gegründete Bertelsmann Stiftung. Die Familie Mohn kümmert sich bis heute über Sitze und Stimmen in der Bertelsmann-Vermögensverwaltungsgesellschaft (BVG) um die Erhaltung der Unternehmenskultur. In diesem Zusammenhang fiel einmal der Satz Reinhard Mohns: „Die Hauptversammlung bin ich“.
1995 trat Bertelsmann zusammen mit AOL in Europa ins Multimediageschäft ein, die Anteile wurden jedoch im Jahr 1998 schon wieder für 1,4 Milliarden Euro an AOL zurückverkauft. 1997 fusionierte die Ufa Film- und Fernseh-GmbH mit der luxemburgischen CLT. 1998 wurde der Verlag Random House mit Sitz in New York City aufgekauft. Im Jahr 2000 entstand unter dem Namen RTL Group der größte Hörfunk- und Fernsehveranstalter Europas. 1998 übernahm Thomas Middelhoff den Vorstandsvorsitz von Mark Wössner. Im Jahr 2000 wurde der Verkauf der Anteile an AOL Europe für 6,75 Milliarden US-Dollar verkündet. Im Jahr 2002 übernahm Bertelsmann unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Gunter Thielen Zomba Records und stützte damit seine Musiksparte BMG. 2003 erwarb die Tochter Random House auch den Heyne Verlag aus München. 2004 fusionierte BMG mit der Musiksparte des Sony Konzerns zu Sony BMG Music Entertainment. Das neue Unternehmen ist ein Joint Venture von Sony und Bertelsmann.
1999 bis heute
1999 übergab Reinhard Mohn die Führung an eine Verwaltungsgemeinschaft. Sein Nachfolger Middelhoff setzte sich zum Ziel, jeden Mitarbeiter bis 2000 mit einem PC samt Peripherie für zuhause als Arbeitsanreiz auszustatten. Aufgrund der Besteuerung solcher Geschenke zu fünfzig Prozent hatten die deutschen Mitarbeiter das Geschenk zum größten Teil selbst zu tragen. Nachdem Middelhof unterging, schlug Thielen einen gänzlich neuen Kurs ein. Thielen setzte auf Einsparungen. 2003 wurde die eingesetzte Verwaltungsgemeinschaft für den Konzern in ihrer Entscheidungskompetenz eingeengt auf die zwei Vertreter der Familie Mohn. Im selben Jahr publizierte Reinhard Mohn ein Buch mit dem Titel „Die gesellschaftliche Verantwortung des Unternehmers“, in welchem er die neue Unternehmenspolitik der beiden Familienmitglieder samt ihrer „Managergarde“ aufs schärfste angriff.
Die Bertelsmann AG ist mittlerweile eines der weltgrößten Medienunternehmen mit Niederlassungen in 63 Ländern und mehr als 88.000 Mitarbeitern. Der Umsatz betrug konzernweit im Jahre 2005 17,9 Milliarden €, der Gewinn vor Steuern (Operating EBIT) 1,6 Milliarden €.
Bis zum 30. Juni 2006 lagen 25,1 % der Kapitalanteile bei der Groupe Bruxelles Lambert (GBL), zu 57,6 % bei der Bertelsmann Stiftung und zu 17,3 % bei der Familie Mohn. Mit dem 1. Juli 2006 wurde der Anteil der GBL von der Bertelsmann Stiftung und der Familie Mohn mit etwa 4,5 Mrd. € zurückgekauft. Die Kapitalanteile der Bertelsmann AG verteilen sich ab Juli 2006 wie folgt: Bertelsmann Stiftung 76,9 %, Familie Mohn 23,1 %. Die Stimmrechte liegen zu 100 % bei der Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft. Die Bertelsmann Verwaltungsgesellschaft wiederum wird von der Familie Mohn kontrolliert. Das stärkste Gewicht fällt dabei auf die zweite Ehefrau Reinhard Mohns, Liz Mohn, die zugleich Mitglied im Aufsichtsrat der Bertelsmann AG ist.
Im Jahr 2005 war Sony BMG das erste bekanntgewordene Unternehmen, welches Rootkits für das digitale Rechtemanagement (DRM) einsetzte. Nach heftigen Protesten von Kunden und Kritikern wurden diese jedoch zurückgezogen. Ein Imageschaden konnte jedoch nicht vermieden werden. Rootkits werden von den Programmierern von Mal- und Spyware verwendet, um ihre illegalen Aktivitäten zu verbergen.
Am 6. September 2006 wurde bekannt, dass Bertelsmann seinen Musikverlag BMG Music Publishing um 1,63 Mrd. € an Vivendi verkaufen wird. Mit diesem Verkauf finanziert Bertelsmann zum Teil den Aktienrückkauf von der belgischen Groupe Bruxelles Lambert vom 1. Juli.[4]
Im April 2007 kaufte Bertelsmann dem Medienkonzern Time die restlichen fünfzig Prozent des 2000 gemeinsam gegründeten Unternehmens Bookspan ab. Nach der vollständigen Übernahme ist Bertelsmann in den USA zum größten Direktanbieter für Musik, Filme und Bücher aufgestiegen. Time Inc. erhält dafür im Zuge seiner Konzentration auf sein Kerngeschäft rund 110 Millionen Euro von Bertelsmann.
Personen und Einrichtungen, die mit Bertelsmann in Beziehung stehen
- Dirk Baecker
- Elmar Brok
- Werner Weidenfeld
- Centrum für angewandte Politikforschung
- Centrum für Hochschulentwicklung
Quellenangaben
- . a b Aufgrund von Rundungsfehlern addieren die Prozentwerte nicht auf 100
- ↑ Ergebnis (vor Steuern und Zinsen) im Geschäftsjahr 2005: 1,74 Milliarden Euro
- ↑ für RTL arbeiten direkt und bei Zulieferern zusätzlich zur Stammbelegschaft einige tausend freie Mitarbeiter
- ↑ Musikverlag um 1,63 Mrd. € verkauft. Die Presse. Wien 06.09.2006.
Literatur
- Richard Albrecht: Medienprofit & Medienideologie - am Beispiel Bertelsmann. Buch & Leser in der BRD [...], phil. Diss., Bremen 1976, 83ff. (Kapitel II/2).
- Jörg Becker: Der Bertelsmann-Konzern, in: Dieter Prokop, Medienforschung Band 1: Konzerne, Macher, Kontrolleure. Fischer Taschenbuchverlag, Frankfurt am Main 1985.
- Frank Böckelmann, Hersch Fischler: Bertelsmann. Hinter der Fassade des Medienimperiums. Eichborn, Frankfurt 2004. ISBN 3821855517
- Saul Friedländer, Norbert Frei, Trutz Rendtorff, Reinhard Wittmann: Bertelsmann im Dritten Reich. C. Bertelsmann, München 2002. ISBN 3570007138
- Thomas Lehning: Das Medienhaus. Geschichte und Gegenwart des Bertelsmann-Konzerns. Fink, Paderborn 2004. ISBN 3770540352
- Thomas Schuler: Die Mohns. Vom Provinzbuchhändler zum Weltkonzern. Die Familie hinter Bertelsmann. Campus, Frankfurt 2004. ISBN 3593373076
- Thomas Barth (Hrsg.): Bertelsmann - Ein Medienimperium macht Politik. Expansion als Bildungsdienstleister und politische Einflussnahme -internationale Perspektive. Tagungsband des Bertelsmann (-kritischen) Kongresses Hamburg 2005. Mit Beiträgen von Eckart Spoo, Hersch Fischler, Horst Bethge, Martin Bennhold, Jörn Hagenloch. Anders, Hamburg 2006. ISBN 3-939594-01-6
- Martin Bennhold: Bertelsmann und die Hochschulreform. Universität Hamburg. In: Ingrid Lohmann, Rainer Rilling (Hrsg.): Die verkaufte Bildung - Kritik und Kontroversen zur Kommerzialisierung von Schule, Weiterbildung, Erziehung und Wissenschaft. Leske + Budrich, Opladen 2002, 279-299 (PDF). ISBN 3-8100-3348-0
- Jens Wernicke, Torsten Bultmann (Hg.): Netzwerk der Macht. Bertelsmann: Der medial-politische Komplex aus Gütersloh, Marburg: BdWi-Verlag 2007, ISBN 978-3-939864-02-8
Weblinks
Portale
- wiki.bildung-schadet-nicht.de - umfassende Auflistung von kritischen Texten zum Bertelsmann-Komplex mit vielen Links
- „Medien - Macht - Globalisierung / Kongress Bertelsmannkritik“, 14. - 16. Juli 2006
- »Medienwatch« zu Bertelsmann
- „Nachdenkseiten, die kritische Webseite“, Kritik am Wirken der „Krake Bertelsmann“ anhand zahlreicher Beispiele
- anti-bertelsmann.de
Aufsätze
- Bertelsmann 1900-1960, Geschichte, Universität Oldenburg
- „Die »gute Regierung« des Bildungswesens: Bertelsmann Stiftung“, Manuskript des Beitrags zum 20. DGfE-Kongreß, FFM 2006, Symposium 19 (11 S., pdf-Datei)
- „Der Lockruf der Stifter. Bertelsmann und die Privatisierung der Bildungspolitik“, Blätter für deutsche und internationale Politik, 2005, 11, 1133-1348. ISSN 0006-4416
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bertelsmann, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
- Die Souffleure der Macht. Vortrag von Wolfgang Lieb an der Philipps-Universität Marburg am 6. Dezember 2006
- "Bewußtseinsdesign im Namen der Exzellenz", ein Beitrag des Arbeitskreises kritischer Juristinnen und Juristen an der HU Berlin
Artikel
- „Der Parlaments-Broker“, Elmar Brok ist nicht nur ein mächtiger Europa-Parlamentarier, sondern auch Bertelsmann-Lobbyist... Von Lutz Mükke, in: message 4/2005, 7. Oktober 2005.
- „Macht ohne Mandat“, Harald Schumann in Der Tagesspiegel (Sonntagsbeilage), 24. September 2006.
- „Die neue Weltordnung aus Gütersloh“, Telepolis, 3. November 2005 ISSN 1431-9012
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bertelsmann, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
- „Durchsetzung von Controlling und Ranking auf allen Ebenen“, Telepolis, 9. Juli 2005. (Kongress-Bericht über die Macht der Bertelsmann-Stiftung und deren Hochschul- / Politik) ISSN 1431-9012
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bertelsmann, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
- „Ohne Bertelsmann geht nichts mehr“, Telepolis, 9. November 2004. ISSN 1431-9012
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bertelsmann, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
- „Private Berater. Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE), der größte deutsche Medienkonzern und die Hochschulstrukturdebatte“, links.net, 10. September 1999
- „Feldpost von Bertelsmann. Die Editionspraxis des Gütersloher Verlags im Dritten Reich“, Neue Zürcher Zeitung, 8. März 1999. ISSN 0376-6829
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bertelsmann, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
- „Bertelsmann - neuer Herold des christlichen Fundamentalismus?“ auf trimondi.de
Koordinaten: 51°54'29.23"N, 8°25'9.16"E
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Bertelsmann, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
