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Belichtung (Fotografie)

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Bildgestaltung durch gezielte Belichtungssteuerung
Bildgestaltung durch gezielte Belichtungssteuerung

Als Belichtung bezeichnet man in der Fotografie die Projektion der von Objekten ausgehenden bzw. reflektierten Lichtstrahlen mit Hilfe optischer Linsensysteme auf eine lichtempfindliche Schicht.

Die Belichtung H ist das Produkt der Beleuchtungsstärke E (in lx) und der Belichtungszeit t (in s) ⇒ H  =  E·t. In der Praxis sind weiter Blende, Filter, Lichtstärke des Objektives und die Filmempfindlichkeit vom Fotografen bzw. der Kameratechnik zu berücksichtigen.

Die zur Belichtung erforderlichen Parameter werden bei der Belichtungsmessung bestimmt; dafür kann ein Handbelichtungsmesser oder die in die Kamera integrierte TTL-Belichtungsmessung verwendet werden.

Inhaltsverzeichnis

Überbelichtung

Beispiel für eine überbelichtete Aufnahme
Beispiel für eine überbelichtete Aufnahme

Als Überbelichtung wird jene Belichtung bezeichnet, bei der die Lichtmenge den möglichen Dichteumfang des Filmes/Papieres/Sensors übersteigt.

Als Folge erscheint in den hellen Stellen des Bildes keine Zeichnung mehr. Zudem verschieben sich die Farben z. B. bei Diafilmen zur "verwaschenen" Tönen. Überbelichtete Bildteile von Aufnahmen von Digitalkameras können, ähnlich wie bei herkömmlichen Dias, nicht durch nachträgliche Bearbeitung restauriert werden.

Die Überbelichtung darf nicht mit dem Stil des High-Key verwechselt werden.

Unterbelichtung

Bild:Ploeckenpass Grenzuebergang AT IT.JPG
Typische Unterbelichtung durch zu geringe Blitzlichtreichweite

Als Unterbelichtung wird in der Fotografie eine Belichtung bezeichnet, bei der die Lichtmenge geringer ist als für eine Abbildung auf dem Film, Fotopapier oder einem Sensor erforderlich wäre, vergleiche Dichte (Fotografie).

Als Folge erscheint in den dunklen Stellen des Bildes keine Zeichnung mehr. Bei Diafilmen führt eine geringe Unterbelichtung mitunter zu kräftigeren Farben. Die Unterbelichtung bei Farb-Negativmaterial ist auf den Papierabzügen aus dem Labor durch die dort vorgenommen Korrekturen meist nicht sofort erkennbar. Oft zeigt sich diese in einem grauen Schleier über dem gesamten Bild (beispielsweise bei Aufnahmen mit zu schwachem Blitzlicht).

In der Digitalfotografie sind zwar die zu dunklen Stellen im Gegensatz zu „ausgefressenen“ Lichtern in Grenzen aufzuhellen und damit zu rekonstruieren, aber in diesen dunklen Stellen ist auch mehr störendes Bildrauschen enthalten, das damit verstärkt wird.

Die Unterbelichtung darf nicht mit dem Stil des Low-Key verwechselt werden.

Siehe auch

Hilfe

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