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Auswärtiges Amt
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Vorlage:Infobox Deutsche Behörde Das Auswärtige Amt (abgekürzt AA) ist das deutsche Bundesaußenministerium und zuständig für die Außenpolitik sowie die deutsche EU-Politik. Leiter des Auswärtigen Amtes ist heute der Bundesminister des Auswärtigen.
Das Auswärtige Amt
Das Auswärtige Amt bildet gemeinsam mit den Auslandsvertretungen des Bundes den sogenannten Auswärtigen Dienst (§ 2 des Gesetzes über den Auswärtigen Dienst); er nimmt die auswärtigen Angelegenheiten des Bundes wahr, indem er die Beziehungen der Bundesrepublik Deutschland zu auswärtigen Staaten sowie zwischenstaatlichen und überstaatlichen Einrichtungen, den Internationalen Organisationen, pflegt. Zu den sichtbaren Ansätzen der „Pflege der auswärtigen Beziehungen“ in den vergangenen Jahren zählt die Bewerbung Deutschlands um einen ständigen Sitz im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen im Zuge eines globalen VN-Reformpaketes des Jahres 2005, dem die erforderliche qualifizierte Mehrheit in der Generalversammlung der Vereinten Nationen bis dato aber versagt geblieben ist.
Das Auswärtige Amt hält auf seiner offiziellen Netzpräsenz Informationen über die Außenpolitik Deutschland, sowie umfangreiche Informationen zu allen Staaten der Welt parat. Es dient damit als Behörde, die dem Bürger direkt zugänglich ist. Seinen ersten Dienstsitz hat es im historischen Zentrum Berlins, am Werderschen Markt, unweit des abgerissenen früheren DDR-Außenministeriums. Der große Altbau war seit 1940 Sitz der Reichsbank, ab 1959 des Zentralkomitees der SED (siehe auch voriger Abschnitt, letzter Absatz). Der Zweitsitz ist in der Adenauerallee der Bundesstadt Bonn.
Amtsinhaber und damit Bundesaußenminister ist seit 2005 Frank-Walter Steinmeier (SPD) (siehe auch Bundesregierung).
Organisation
Neben der Zentrale des Auswärtigen Amts in Berlin und Bonn gibt es deutsche Auslandsvertretungen in den meisten Hauptstädten der Welt sowie in größeren Städten der Länder. Aufgabe der Zentrale ist es laut Website, als „zentrale Schaltstelle der deutschen Diplomatie, in der außenpolitische Analysen und Konzeptionen sowie konkrete Handlungsanweisungen für die deutschen Auslandsvertretungen erarbeitet werden“, zu fungieren. Die Auslandsvertretungen – also Botschaften, Ständige Vertretungen und Konsulate – werden dort als „Augen, Ohren und Stimme“ der Bundesregierung bezeichnet.
Heute unterhält das Auswärtige Amt 226 Auslandsvertretungen, darunter 145 Botschaften, 59 Generalkonsulate, 12 Ständige Vertretungen (bei Internationalen Organisationen) und 10 sonstige Auslandsvertretretungen (8 Außenstellen und 2 Vertretungsbüros). Des Weiteren werden drei Informationszentren unter der Bezeichnung „German Information Center (GIC)“ mit der Aufgabe, sprach- und regionalspezifische Informationen über Deutschland zu vermitteln, unterhalten. Das größte GIC befindet sich seit 2003 in Washington (vorher in New York). Im arabisch-sprachigen Raum ist ein GIC in Kairo tätig und für die französisch-sprachigen Gebiete wurde das GIC/CIDAL in Paris (Centre d’Information et de Documentation de l’Ambassade d’Allemagne) errichtet. Zusätzlich sind 356 Honorarkonsuln ehrenamtlich im Auftrag des Auswärtigen Amts tätig.
Die Berufung in die Spitzenpositionen an den Auslandsvertretungen geriet seit Ende der neunziger Jahre mehrfach in die Kritik. Die Vorwürfe richten sich gegen angebliche Parteibuchwirtschaft und gegen die noch häufiger anzutreffende Günstlingswirtschaft, u. a. in der Form der angeblichen Versorgung von Familienangehörigen (Nepotismus). Das Auswärtige Amt hält sich unter Verweis auf die Persönlichkeitsrechte seiner Bediensteten mit Stellungnahmen regelmäßig zurück; insofern kann aus dem dem Umstand, daß das Auswärtige Amt die Vorwürfe der Ämterpatronage selten entkräften konnte, in der Regel nur auf einen Mangel an Transparenz in seiner Personalpolitik geschlossen werden.
Probleme
Der Mangel an Transparenz in der Personalpolitik besteht mindestens seit den achtziger Jahren, als das Auswärtige Amt nach dem Überfall auf die Deutsche Botschaft Stockholm im Jahre 1975 und die Ermordung des AA-Diplomaten Gerold von Braunmühl 1986 durch Terror-Kommandos der RAF die Veröffentlichung der Besetzung ihrer Auslandsvertetungen und Führungspositionen in der Zentrale zum Schutze der Amtsträger einstellte. Die in allen anderen Staaten gepflegte, jährliche Veröffentlichung eines „Annuaire Diplomatique“ (Diplomatischen Jahrbuchs) mit den Stationen der Karriere jedes einzelnen Diplomaten des betreffenden Landes bietet ein gewisses Maß an öffentlicher Kontrolle über die Entstehung von Seilschaften, die im Falle des Auswärtigen Amtes nicht mehr gegeben ist.
Auch die Bekämpfung der Korruption bereitet dem Auswärtigen Amt zunehmend Probleme, die den Deutschen Bundestag in der Visa-Affäre beschäftigt haben. Kritiker der Entwicklung machen hierfür eine Günstlingswirtschaft in der Zentralabteilung des Auswärtigen Amtes und ein unzureichendes Inspektionswesen an den Auslandsvertretungen verantwortlich.
Geschichte
Das Auswärtige Amt wurde 1870 als Behörde des Norddeutschen Bunds gegründet. Es wurde zunächst von einem Staatssekretär geleitet. Der Hintergrund ist der, dass der spätere Reichskanzler Otto von Bismarck alle außenpolitischen Angelegenheiten als die seinen erachtete und ein dafür zuständiges Ministerium nicht duldete. Bis heute hat sich die Bezeichnung erhalten, obgleich das „Auswärtige Amt“ heute selbstverständlich kein bloßes Amt mehr ist und über erheblich bedeutendere Kompetenzen verfügt als noch zu Bismarcks Zeiten. Andere Länder kennen diese Tradition nicht; daher ist es unangemessen, etwa vom „Auswärtigen Amt“ Frankreichs oder Polens zu sprechen.
Bei den Koalitionsregierungen der Bundesrepublik Deutschland seit 1966 wurde der Außenminister vom jeweils kleineren Koalitionspartner gestellt, bis zur Bildung der gegenwärtigen Großen Koalition war er gleichzeitig auch Vizekanzler, mit der kurzfristigen Ausnahme der Vizekanzlerschaft von Jürgen Möllemann.
Zweites Kaiserreich
Im Kaiserreich war das Auswärtige Amt ein Reichsamt, das sich federführend um die Außenpolitik kümmerte. Es entstand 1871 nach der Gründung des Kaiserreiches und hatte seinen Sitz in der Berliner Wilhelmstraße 76.
Das Reich übernahm das Auswärtige Amt vom Norddeutschen Bund in unveränderter Form als Reichsbehörde, die von einem Staatssekretär geleitet wurde. Obwohl das Auswärtige Amt nun als Behörde einer gesamtdeutschen Außenpolitik fungierte, behielten die deutschen Bundesstaaten ein beachtliches Maß an Eigenständigkeit in ihrer jeweils eigenen Außenpolitik. Bismarck prägte mit seiner Außenpolitik den weltweit guten Ruf dieses Amtes, durch seine Bündnispolitik wurde das Auswärtige Amt zu einer der meistbeachteten Behörden Deutschlands. Obwohl nach Bismarcks Entlassung unter Wilhelm II. die meisten außenpolitischen Entscheidungen vom Kaiser selbst getroffen wurden, behielt das Auswärtige Amt die Schlüsselfunktion in der Deutschen Diplomatie und stellte sogar eine gewisse Opposition gegen Wilhelms Zickzackkurs in der Außenpolitik dar.
Im Auswärtigen Amt gab es zunächst zwei Abteilungen, welche den beiden streng getrennten Laufbahnen Diplomat und Konsul entsprachen.
Abteilung I
Die erste Abteilung war die politische, die sich mit den Angelegenheiten der höheren Politik, Personalien, Generalia, Zeremonien, Ordenssachen, Etats, Kassensachen, Angelegenheiten der Schulen und Kirchen etc. beschäftigte. Leiter dieser Abteilung war ein Staatssekretär, der zugleich als ständiger Vertreter des Reichskanzlers im Auswärtigen Amt fungierte. Der Reichskanzler besaß die oberste Verantwortlichkeit in außenpolitischen Belangen, weswegen der Staatssekretär ihm gegenüber weisungsgebunden war. Stellvertreter des Staatssekretärs war wiederum ein Unterstaatssekretär.
Abteilung II
Die zweite Abteilung war für die Bearbeitung der Angelegenheiten des Handels, Verkehrs, Konsulatswesens, Staatsrechts, Zivilrechts, der Kunst und Wissenschaft, der Privatangelegenheiten Deutscher im Ausland und der Gegenstände, die das Justiz-, Polizei- und Postwesen, die Auswanderung, die Schiffsangelegenheiten, die Grenzsachen und Ausgleichungen mit fremden Staaten etc. betrafen, zuständig. Sie war dem Direktor des Auswärtigen Amtes unterstellt.
Einrichtung weiterer Abteilungen
1885 verlor die zweite Abteilung die Zuständigkeit für Rechtssachen, da eine neue Abteilung III als Rechtsabteilung aus der Taufe gehoben wurde. Fünf Jahre später folgte eine eigene Kolonialabteilung, die 1907 zum Reichskolonialamt wurde. Des Weiteren schuf man 1915 im Ersten Weltkrieg eine Abteilung IV, welche die Funktion einer Nachrichtenabteilung übernahm.
| Direktoren der Kolonialabteilung | |||
| Nr. | Name | Amtsantritt | Ende der Amtszeit |
|---|---|---|---|
| 1 | Friedrich Richard Krauel | 1890 | 1890 |
| 2 | Paul Kayser | 1890 | 1896 |
| 3 | Oswald Freiherr von Richthofen | 1896 | 1898 |
| 4 | Gerhard von Buchka | 1898 | 1900 |
| 5 | Oscar Wilhelm Stübel | 1900 | 1905 |
| 6 | Ernst Fürst von Hohenlohe-Langenberg | 1905 | 1906 |
| 7 | Bernhard Dernburg | 1906 | 1907 |
Weimarer Republik
In der Weimarer Republik hatte das Auswärtige Amt den Status eines Reichsministeriums. Ihm stand ein Reichsminister vor. Es ging 1919 aus dem Auswärtigen Amt des Kaiserreichs hervor, das lediglich eine Reichsbehörde war, deren Staatssekretär gegenüber dem Reichskanzler weisungsgebunden war. Zudem besaß das Reich nun die Alleinverantwortlichkeit für die Außenpolitik. Der Name der Behörde wurde jedoch aus positiver Tradition beibehalten („Amt“). Besonders Gustav Stresemann prägte den Charakter der deutschen Außenpolitik in der Weimarer Republik und setzte Bismarcks Tradition in großen Teilen fort.
Nationalsozialismus
Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten war das Auswärtige Amt der Gleichschaltungspolitik der NSDAP ausgesetzt, ebenso wie alle anderen Reichsministerien. Im Unterschied zu diesen gingen aus dem Auswärtigen Dienst aber auch bekannte Widerstandskämpfer hervor, wie Adam von Trott zu Solz und Ulrich von Hassell.
Nach Ende des 2. Weltkrieges dauerte es eine Weile, bis 1951 in der Bundesrepublik seine Wiedereinrichtung erfolgte, zumal das Land bis 1949 keine Souveränität besaß und also auch kein solches Amt brauchte.
Bundesrepublik Deutschland
Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland 1949 und der Zurückerlangung der außenpolitischen Souveränität 1951 gründete man das Amt am 15. März 1951 in der neuen Bundeshauptstadt Bonn wieder und behielt den Namen. Damit bekannte sich die Behörde in der Bundesrepublik – als mit dem Deutschen Reich identischer Staat – eindeutig zu ihrer Tradition und Kontinuität bis hin zu Bismarck. 1955 zog das Auswärtige Amt in einen architektonisch schlichten Neubau am Rande des künftigen Regierungsviertels. Das Gebäude war eines der ersten Ministeriumsneubauten in Bonn und zum Eröffnungszeitpunkt der größte Verwaltungskomplex in Deutschland.
Federführend beim Wiederaufbau des Auswärtigen Dienstes agierten Beamte, die bereits in der NS-Zeit im Außenministerium beschäftigt waren. Der Umfang des Einflusses ehemaliger NSDAP-Mitglieder und in NS-Verbrechen verstrickte Diplomaten ist derzeit Gegenstand der Untersuchung durch eine im Jahre 2005 eingesetzte internationale Historikerkommission; vorläufigen Schätzungen zufolge sollen im Jahr 1952 zwei Drittel der leitenden Beamten und vier Fünftel der Referatsleiter ehemalige Mitglieder der NSDAP gewesen sein. Gegebenenfalls beschäftigte damit das AA während der 1950er Jahre mehr NSDAP-Mitglieder als zu Zeiten des „Dritten Reichs“.
In der DDR vertrat das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten die Außenpolitik der dortigen Regierung.
1999 verlegte das Auswärtige Amt seinen ersten Dienstsitz nach Berlin, wo es die Räume des ehemaligen Zentralkomitees der SED, dem früheren Erweiterungsbau der Reichsbank (die unmittelbar danebengelegene Reichsbank wurde bei den Bombenangriffen im 2. Weltkrieg restlos zerstört), bezog sowie einen Neubau errichten ließ. Im Bonner Gebäude wurde ein Zweitsitz behalten, in dem nach wie vor über 450 Mitarbeiter beschäftigt sind.
Außenminister
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Zwei Bundeskanzler übten das Amt in Personalunion aus, Konrad Adenauer als erster Außenminister der Bundesrepublik Deutschland und Helmut Schmidt, nachdem sich die FDP aus Koalition und Kabinett zurückgezogen hatte. Hans-Dietrich Genscher bekleidete es sowohl unter einer SPD- als auch unter einer CDU-Kanzlerschaft.
Staatsminister beim Bundesminister des Auswärtigen
bis 1974: Parlamentarische Staatssekretäre
| Staatsminister | |||
| Name | Amtsantritt (Jahr) | Ende der Amtszeit (Jahr) | Partei |
|---|---|---|---|
| Gerhard Jahn | 1967 | 1969 | SPD |
| Ralf Dahrendorf | 1969 | 1970 | FDP |
| Karl Moersch | 1970 | 1976 | FDP |
| Hans Apel | 1972 | 1974 | SPD |
| Hans-Jürgen Wischnewski | 1974 | 1976 | SPD |
| Klaus von Dohnanyi | 1976 | 1981 | SPD |
| Hildegard Hamm-Brücher | 1976 | 1982 | FDP |
| Peter Corterier | 1981 | 1982 | SPD |
| Alois Mertes | 1982 | 1985 | CDU |
| Jürgen Möllemann | 1982 | 1987 | FDP |
| Lutz Stavenhagen | 1985 | 1987 | CDU |
| Irmgard Adam-Schwaetzer | 1987 | 1990 | FDP |
| Helmut Schäfer | 1987 | 1998 | FDP |
| Ursula Seiler-Albring | 1990 | 1994 | FDP |
| Werner Hoyer | 1994 | 1998 | FDP |
| Ludger Volmer | 1998 | 2002 | Bündnis 90/Die Grünen |
| Günter Verheugen | 1998 | 1999 | SPD |
| Christoph Zöpel | 1999 | 2002 | SPD |
| Hans Martin Bury | 2002 | 2005 | SPD |
| Kerstin Müller | 2002 | 2005 | Bündnis 90/Die Grünen |
| Gernot Erler | 2005 | heute | SPD |
| Günter Gloser | 2005 | heute | SPD |
Beamtete Staatssekretäre im Auswärtigen Amt
| Staatssekretäre | |||
| Name | Amtsantritt (Jahr) | Ende der Amtszeit (Jahr) | Partei |
|---|---|---|---|
| Walter Hallstein | 1951 | 1958 | CDU |
| Hilger van Scherpenberg | 1958 | 1961 | |
| Karl Carstens | 1960 | 1966 | CDU |
| Rolf Lahr | 1961 | 1969 | |
| Klaus Schütz | 1966 | 1967 | SPD |
| Georg Ferdinand Duckwitz | 1967 | 1970 | |
| Günther Harkort | 1969 | 1970 | |
| Sigismund Freiherr von Braun | 1970 | 1972 | |
| Paul Frank | 1970 | 1974 | FDP |
| Hans-Georg Sachs | 1973 | 1975 | |
| Walter Gehlhoff | 1974 | 1977 | |
| Peter Hermes | 1975 | 1979 | CDU |
| Günther van Well | 1977 | 1981 | |
| Hans Werner Lautenschlager | 1979 | 1984 | |
| Berndt von Staden | 1981 | 1983 | |
| Andreas Meyer-Landrut | 1983 | 1987 | |
| Jürgen Ruhfus | 1984 | 1987 | |
| Jürgen Sudhoff | 1987 | 1990 | |
| Hans Werner Lautenschlager | 1987 | 1993 | |
| Dieter Kastrup | 1990 | 1995 | |
| Jürgen Trumpf | 1993 | 1994 | |
| Hans-Friedrich von Ploetz | 1994 | 1998 | CDU |
| Peter Hartmann | 1995 | 1998 | CDU |
| Gunter Pleuger | 1998 | 2002 | |
| Wolfgang Ischinger | 1998 | 2001 | |
| Jürgen Chrobog | 2001 | 2005 | |
| Klaus Scharioth | 2002 | 2005 | parteilos |
| Georg Boomgaarden | 2005 | heute | SPD |
| Reinhard Silberberg | 2005 | heute | SPD |
Inoffizielle Mitarbeiter des MfS im Auswärtigen Amt
| Spione der DDR-Staatssicherheit | |||
| Name | Jahr des Eintritts in den Auswärtigen Dienst | Jahr der Anwerbung durch das MfS | Deckname |
|---|---|---|---|
| Christine Bauer | 1986 | Jasmina | |
| Helge Berger | |||
| Hagen Blau | 1961 | 1960 | Detlef, Merten |
| Herbert Kemper | |||
| Ruth Kemper | |||
| Reiner Müller | |||
| Ludwig Pauli | Adler | ||
| Lilli Pöttrich | 1983 | 1976 | Angelika |
| Gisela von Raussendorff | Blume | ||
| Klaus von Raussendorff | 1957 | Brede | |
| Karl-Heinz Rode | Maro | ||
Siehe auch
| Wiktionary: Auswärtiges Amt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
- Botschafter der Bundesrepublik Deutschland
- Drahtbericht
- Drahterlass
- Bundesdeutsche Außenpolitik 1945-1989
- Deutschland in den Vereinten Nationen
Filmographie
- Hitlers Diplomaten in Bonn. Das Auswärtige Amt und seine Vergangenheit. 45 Min. Dokumentation; Buch und Regie: Heinrich Billstein und Mathias Haentjes; Produktion: WDR; Erstausstrahlung: 18. Januar 2006 [1]
Literatur
- Jens Ruppenthal: Die Kolonialabteilung im Auswärtigen Amt der Weimarer Republik In: Ulrich van der Heyden & Joachim Zeller (Hg.) "… Macht und Anteil an der Weltherrschaft". Berlin und der deutsche Kolonialismus Unrast, Münster 2005 ISBN 3897710242
- Christopher R. Browning: The final solution and the German Foreign Office. A study of referat D III of Abteilung Deutschland 1940-43 Holmes & Meier, New York & London 1978 ISBN 0841904030
- Enrico Brandt & Christian F. Buck: Auswärtiges Amt 4. Aufl., VS-Verlag, Wiesbaden 2005 ISBN 3531147234
- Berndt von Staden: Zwischen Eiszeit und Tauwetter. Diplomatie in einer Epoche des Umbruchs Erinnerungen. WSJ, Berlin 2005 ISBN 3937989056
- Heribert Schwan & Helgard Heindrichs: Das Spinnennetz. Stasi-Agenten im Westen: Die geheimen Akten der Rosenholz-Datei Knaur, München 2005 ISBN 3426777320
Weblinks
- Offizielle Website
- Geschichte des Amtes
- GIC/CIDAL Paris; GIC Kairo; GIC Washington
- 3D Rekonstruktion des historischen Gebäudes
- Das Auswärtige Amt im Dritten Reich
- [2] Denkschrift Die Judenfrage als Faktor der Außenpolitik Schumburg, Jan. 1939
- Ämterpatronage bei Gründung der Bundesrepublik
- Personalpolitik in der Amtszeit Joschka Fischer
- Christian Hacke, Deutsche Außenpolitik unter Bundeskanzlerin Angela Merkel ("Aus Politik und Zeitgeschichte", APuZ 43/2006, 23. Oktober 2006)
- „Weg der Demokratie“ – Zeithistorische Orte im ehemaligen Regierungsviertel in Bonn
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