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Ars Electronica Center

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Ars Electronica Center bei Tag
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Ars Electronica Center bei Nacht

Das Ars-Electronica-Center (AEC), auch als "Museum der Zukunft" bezeichnet, wurde 1996 in Linz-Urfahr eröffnet. Es hat sich zum Ziel gesetzt, die Technologien der kommenden Generationen bereits in der Gegenwart für jede Altersstufe erfahrbar zu machen. Die jährlich zehntausenden Besucher haben die Möglichkeit mit interaktiven Installationen zu spielen oder virtuelle 3D Welten im 'Cave' zu erforschen.

Einmal jährlich wird für herausragende Computerkunst im AEC der Prix Ars Electronica verliehen.

Museum of the Future – Ars Electronica Center

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Das Ars Electronica Center zeigt die Welt der digitalen Interaktion. Es wird thematisiert, wie Informations- und Kommunikationstechnologien das heutige Leben verändern, von der Arbeitswelt über die Kunst bis hin zur Freizeit.

Die fünf Stockwerke des Museums stehen unter dem Motto: Ausprobieren, Angreifen, Spielen, Selbstgestalten und Lernen.

Auch die Lifte sind nicht nur Transportmittel, sondern als Medienräume konzipiert. Projektionen, die exakt mit den Bewegungen des Lifts abgestimmt sind, eröffnen überraschende Perspektiven und Einblicke.

Im Cyberdeck wird der Traum vom Fliegen wahr. „Humphrey II“ nimmt den Besucher mit auf einen Flug durch virtuelle Welten. Der Besucher wird von pneumatischen Muskeln in die Höhe gezogen und kann seine Flugmanöver mit den Armen steuern. Mittels Force-Feedback werden physikalische Kräfte während des Fliegens simuliert. Allerdings sind beim Flug durch das virtuelle Linz Geschicklichkeit und Training nötig, um eine Bestzeit zu erzielen. - Die verwendete Grafik Engine wurde aus dem Spiel "Unreal Tournament" entliehen.

Im Untergeschoß treten die Besucher ein in die „Virtuelle Realität“, eine Welt zwischen wissenschaftlichen Simulationen und Computergames. Im „[Cave Automatic Virtual Environment|CAVE]“ kann man in virtuelle Welten eintauchen und dabei selbst entscheiden, was man erleben möchte: die Welt der Renaissance, Visionen zeitgenössischer Künstler, Design- und Architekturstudien oder Industrieprojekte.

Digitale Daten und Informationsströme umgeben uns ständig wie eine zweite Umwelt – eine Datensphäre, die ohne technische Hilfsmittel unsichtbar und verborgen bleibt. Die Projekte von „Hidden Worlds“ nähern sich dieser verborgenen virtuellen Welt der bits und bytes auf spielerische Weise. Mit Hilfe von augmented Reality Technologien entstehen ästhetische und sinnliche Observatorien für die Wahrnehmung dieser virtuellen Realitäten.

Eine Ausstellung über die Schnittstellen von Mensch und Maschine bietet „Get in Touch“. Den digitalen Informationen eine körperliche Form zu geben und Daten direkt manipulier- und wahrnehmbar zu machen, ist die kreative Herausforderung dieser Projekte. Kommunikation mit und durch digitale Technologien als Designaufgabe.

Das Sky Media Loft Café & Bar bietet tagsüber ein Kaffeehaus, in den Abendstunden eine Bar, daneben dient es als Aussichtspunkt auf die Donau und das Panorama der Stadt Linz. Ein Außenloft ermöglicht den Besuch des Sky Media Lofts auch ohne Museumsbesuch.

Umbau

Geplant ist ein Umbau des Ars Electronica Centers. Spatenstich zum Projekt war am 1. März 2007. Der Umbau / Neubau geht von der Stadt Linz aus. Das Architektenbüro Treusch architecture ZT GmbH wurde anhand eines Wettbewerbs ausgewählt. Neben dem derzeitigen Haus wird ein zweites mehrstöckiges gebaut, und beide werden mit einer Glasfassade umhüllt werden, die in der Nacht eine weitere Lichtskulptur in der Stadt Linz darstellen wird. Ein Vorplatz, der am östlichen Ende wieder höher wird, und an dieser Stelle mit Sitzstufen versehen wird, wird parallel zur Donau verlaufen.

Weblinks

Koordinaten: 48° 18' 33" N, 14° 17' 03" O

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