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Arnold Rudolf Paulssen
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Arnold Rudolf Otto Paulssen (* 25. November 1864 in Sömmerda; † 19. März 1942 in Weimar) war ein deutscher Politiker der DDP.
Der promovierte Jurist Arnold Paulssen war von 1908 bis 1912 als Geheimer Staatsrat Leiter des Ministeriums des Innern und Äußeren im Großherzogtum Sachsen. Bei der Landtagswahl des Freistaates Sachsen-Weimar-Eisenach am 9. März 1919 bekam er ein Mandat und wurde am 20. Mai zum Vorsitzenden des Staatministeriums gewählt. Das Amt führte er bis zum 17. Januar 1921. Anschließend war er bis zum 17. November noch Vorsitzender der Gebietsregierung. Parallel dazu stand Paulssen als Leitende Staatsminister vom 10. November 1920 bis zum 7. Oktober 1921 der ersten Landesregierung, von DDP, SPD und USPD getragen, des neu geschaffenen Landes Thüringen vor. Gleichzeitig war er Staatsminister für Volksbildung und Justiz. Die Funktion des Leitenden Staatsministers hatte er nochmals vom 6. November 1928 bis 22. Januar 1930 unter einer bürgerliche Koalitionsregierung inne. Dabei war er gleichzeitig Staatsminister für Wirtschaft, Finanzen und Volksbildung.
Arnold Rudolf Paulssen engagierte sich insbesondere erfolgreich für den Zusammenschluss der thüringischen Kleinstaaten zum Land Thüringen. Sein Sohn Hans Constantin Paulssen war Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)
Paulssen war ab 1923 Vorstandsvorsitzender der Stiftung Nietzsche-Archiv. Während seiner Zeit als Vorsitzender kam es zu Unstimmigkeiten mit Elisabeth Förster-Nietzsche wegen deren Hofierung des Faschismus im Archiv. Er legte sein Amt aus gesundheitlichen Gründen 1931 nieder, blieb aber im Vorstand, der nun von Richard Leutheußer geführt wurde. Er war auch mindestens bis 1937 Mitglied der „Gesellschaft der Freunde des Nietzsche-Archivs“.
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| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Paulssen, Arnold |
| KURZBESCHREIBUNG | Deutscher Politiker der DDP |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1864 |
| GEBURTSORT | Sömmerda |
| STERBEDATUM | 19. März 1942 |
| STERBEORT | Weimar |
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