Das Fotonexus-Wiki befindet sich im Testbetrieb.


A tergo

Aus Fotonexus.

Wechseln zu: Navigation, Suche

A tergo (auch: coitus a tergo – lat. Zusammenkunft von hinten) ist nach der Missionarsstellung eine der häufigsten Arten, den Geschlechtsverkehr zu praktizieren.

Hündchenstellung
Hündchenstellung
Bild:PS-sur-le-lit.jpg
mögliche Variation

Inhaltsverzeichnis

Varianten

„Doggy Style“ oder Hündchenstellung

Dabei kniet der passive Partner auf allen Vieren und spreizt leicht die Beine, der aktive Partner nähert sich ihm von hinten und führt seinen Penis oder Strap-On ein. Dabei können – abhängig von Geschlecht und Verlangen beider Partner – sowohl die Vagina wie auch der Anus penetriert werden.

Die Stellung ähnelt jener, die bei der Begattung vieler Tierarten beobachtet werden kann – daher rührt der Name.

Löffelstellung

Bei der Löffelstellung oder Löffelchenstellung liegen die Partner auf der Seite, und der aktive Partner dringt von hinten in den Anus oder die Vagina des passiven Partners ein.

Der Name der Stellung rührt von der Ähnlichkeit mit zwei ineinanderliegenden Löffeln her. Ein Vorteil der Stellung ist die hohe Intimität, die vom möglichen großen Körperkontakt ausgeht, wenn der eine Partner sich von hinten an den anderen schmiegen kann. Der hintere Partner kann zusätzlich den vorderen Partner an erogenen Zonen stimulieren. Ein weiterer Vorteil ist die Bequemlichkeit der Stellung, sie wird oft auch vor oder nach dem Geschlechtsakt genutzt, um beieinander zu liegen und aneinandergeschmiegt einzuschlafen. Auch in der Schwangerschaft ist die Löffelstellung eine Position, die von vielen Frauen bevorzugt wird.[1]

Sowohl heterosexuelle als auch homosexuelle Paare verwenden diese Stellung. Bei schwulen Paaren ist naturgemäß nur die anale Variante möglich, bei lesbischen Paaren werden meist Sexspielzeuge wie Dildos oder ähnliches verwendet.

Unterschiede zur Missionarsstellung

  • Es wird eine sehr tiefe Penetration erreicht, was das Lustgefühl verstärken kann, weil die Intro-Retro-Phase verlängert wird.
  • Der aktive Partner kann mit den Händen das Becken des passiven Partners fassen, ihn umschlingen oder die Brüste der Partnerin anfassen. Da die Hände des aktiven Partners auch frei bleiben können, ohne die Stellung zu beeinträchtigen, sind dabei auch andere Tätigkeiten denkbar.
  • Die Partner haben in der Regel keinen Blickkontakt.

Manche Menschen empfinden den coitus a tergo (insbesondere in der Hündchenstellung) als primitiv, animalisch oder herabwürdigend, andere finden ihn dagegen – teilweise aus denselben Gründen – sehr reizvoll. Auch eine den eigenen Körper betreffende Unsicherheit kann ein Grund sein, die Stellung abzulehnen. Beispielsweise denken manche Frauen, dass ihr Po zu üppig sei und wollen ihn daher nicht derart in den Vordergrund rücken.

Bei vielen Menschen stößt der Gedanke, anal penetriert zu werden, auf Ablehnung und Unverständnis, zum Teil aus religiösen oder medizinischen Überlegungen heraus.

Quellen

  1. Quelle: Umfrage unter 1500 Frauen in einem Dossier der Zeitschrift Brigitte 19/1993.
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: convert: unable to open image `/var/www/fotonexus/w/images/c/ca/Wikipedia_lexikon3e.jpg': No such file or directory.
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort A_tergo, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
Persönliche Werkzeuge