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Der Kniefall von Warschau von Willy Brandt fand am 7. Dezember 1970, dem Tag der Unterzeichnung des Warschauer Vertrags zwischen Polen und der Bundesrepublik Deutschland, statt.
Willy Brandt fiel nach der Kranzniederlegung vor dem Ehrenmal des jüdischen Ghettos auf die Knie. Die Geste Brandts war für die Öffentlichkeit überraschend. In Deutschland kritisierten vor allem die konservative Presse und die CDU Brandt und interpretierten den Kniefall als Demutsgeste vor dem Warschauer Pakt. International trug er aber zum Ansehen Brandts und dem der Bundesrepublik bedeutend bei. Für seine Ostpolitik, deren wichtigstes Symbol der Kniefall wurde, erhielt Willy Brandt 1971 den Friedensnobelpreis.
Kulturgeschichte
Film
- Oscar-Gewinner: Patton – Rebell in Uniform, French Connection – Brennpunkt Brooklyn, Der Pate, Der Clou, Der Pate - Teil 2, Einer flog über das Kuckucksnest
- Rocky, Der Stadtneurotiker, Die durch die Hölle gehen, Kramer gegen Kramer
- Angst essen Seele auf, Deutschland im Herbst, Berlin Alexanderplatz
Persönlichkeiten (Auswahl)
Richard Nixon und Elvis Presley
Politik
Kunst und Kultur
Siehe auch
Literatur
- Werner Faulstich (Hrsg.): Die Kultur der siebziger Jahre. (= Kulturgeschichte des zwanzigsten Jahrhunderts). Fink, München 2004, ISBN 3-7705-4022-0
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