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HeiseManipulationen an Fotos gab es bereits im analogen Zeitalter. Mit der digitalen Technik ist es jedoch viel einfacher, mal eben einen Pickel aus dem Gesicht oder ein Baby auf den Arm zu retuschieren. Auf der Suche nach einer Manipulation hilft ein erster Blick auf die Perspektiven der Personen und Objekte. Professionelle Bildforensiker nehmen sich jedes einzelne Pixel vor, so das Computermagazin c't in der Ausgabe 18/2008. Bildmanipulationen sind für viele ein großer Spaß - in der journalistischen Berichterstattung aber eine Bedrohung der Glaubwürdigkeit. Wer herausfinden möchte, ob ein Foto manipuliert wurde, kann erste Hinweise mit geübten Blick erkennen: Wenn von links die Sonne scheint, sollte der Schatten aller Objekte auf dem Foto nach rechts gehen, soweit keine weitere Lichtquelle im Spiel ist. "Die Beleuchtung verrät dem menschlichen Auge oft auf den ersten Blick, dass etwas faul ist", so c't-Redakteurin Andrea Trinkwalder. Richtige Bildforensiker forschen bis in die Tiefen einer Bilddatei nach Manipulationen. Dabei untersuchen sie etwa Störungsmuster, doppelte Kompression oder zerstörte Farbsäume. Anhand des Bildrauschens können Profis sogar den Kameratyp eindeutig bestimmen. weiter » Kommerzielle Dienste zum Digitalisieren von Fotos, Negativen und Dias schwanken stark im Preis und in der Qualität. Wer selbst Hand anlegen möchte, greift zum klassischen Flachbettscanner, bei höherem Qualitätsanspruch zum Filmscanner. Eine preisgünstige Alternative bilden Dia-Kopiervorsätze für digitale Spiegelreflexkameras, so das Sonderheft Digitale Fotografie des Computermagazins c't. Fast in jedem Haushalt dürften noch Schuhkartons mit verstaubten Dias, Fotos und Negativen herumstehen. Wer sie qualitativ hochwertig digitalisieren möchte, braucht allerdings viel Zeit und muss tief in die Tasche greifen: 1200 Euro kostet der derzeit schnellste Kleinbild-Filmscanner, pro Bild benötigt er noch mindestens eine Minute Scan-Zeit. Für 120 Euro erhält man bereits einen Dia-Kopiervorsatz für eine digitale Spiegelreflexkamera. Das Abfotografieren geht blitzschnell, die erzielte Qualität kann mit den Ergebnissen eines Filmscanners jedoch nicht mithalten. "Die Technik hat aber Potenzial", meint c't-Redakteur Dr. Adolf Ebeling. Mit einer zusätzlichen Schiene lassen sich auch Negative verarbeiten. weiter » |
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