| 1849 |
Der 23jährige Mathematiker Carl
Kellner aus Hirzenhain gründet in Wetzlar ein "Optisches
Institut" zur Entwicklung von Optiken und Mikroskopen. |
| 1855 |
Nach dem Tode von Carl Kellner
führt seine Witwe den Betrieb mit zwölf Beschäftigten weiter |
| 1865 |
Der Feinmechaniker Ernst Leitz
wird Teilhaber der Firma. |
| 1869 |
Ernst Leitz übernimmt die
alleinige Geschäftsführung der Firma und baut sie unter seinem
Namen aus. |
| 1887 |
Das 10.000. Mikroskop wird
hergestellt, die Mitarbeiterzahl liegt bei 120. |
| 1907 |
Beginn der Herstellung von
Ferngläsern |
| 1913 |
Oskar
Barnack entwirft den ersten Prototyp einer Kamera, die
mit 35 mm-Kinofilm arbeitet (»Ur-Leica«). Das Kleinbildformat
von 24 x 36 mm ergab sich damals aus der Verdopplung des
Kinoformats. Erste Fotos von für damalige Verhältnisse
hervorragender Qualität entstanden 1914, die erste LEICA (LEItz
CAmera) ging erst 1924 in Serie und wurde 1925 der
Öffentlichkeit vorgestellt. |
| 1920 |
Nach dem Tod von Ernst Leitz I
übernimmt Ernst Leitz II die Führung der Firma. |
| 1924 |
Leica mit fest eingebautem
Objektiv: Ernst Leitz II. trifft die Entscheidung, die von Oskar
Barnack konstruierte Kamera in Serie zu bauen; die Produktion
wurde u.a. durch den ersten Weltkrieg verzögert um mehr als ein
Jahrzent verzögt. Das Werk hat mittlerweile 1.000 Beschäftigte.
|
| 1925 |
Auf der Frühjahrsmesse in Leipzig
wird die Leica (Leica mit fest eingebautem Objektiv) erstmalig
der Öffentlichkeit vorgestellt. |
| 1926 |
Uleja: Erster Kleinbildprojektor
von Leitz. |
| 1930 |
Leica I: erste Leica Kamera
mit Wechselgewinde;
Hektor 1:2,5/50mm: erstes sehr lichtstarkes Objektiv |
| 1932 |
Leica II mit eingebautem
und gekuppeltem Entfernungsmesser kommt auf den Markt. |
| 1935 |
Leica IIIa mit schnellster
Belichtungszeit von 1/1.000 Sekunde |
| 1936 |
Xenon 1:1,5/50mm: erstes
hochlichtstarkes Objektiv |
| 1938 |
Gründung der Leica Schule, aus der
später die Leica Akademie wird. |
| 1950 |
Leica IIIf mit stufenloser
Blitzsynchronisation. |
| 1952 |
Bau der Produktionsstätte in
Kanada mit Sitz in Midland, Ontario. |
| 1954 |
Leica M3 mit
Schnellwechselbajonett, Leuchtrahmen- Messsucher für 50, 90 und
135mm Brennweite |
| 1956 |
Die Söhne von Ernst Leitz II,
Ernst Leitz III, Ludwig Leitz und Günther Leitz übernehmen nach
dem Tod ihres Vaters die Leitung des Hauses. |
| 1958 |
Leica M2 mit
Leuchtrahmen-Messsucher für 35, 50 und 90mm Brennweite;
Pradovit: erster automatischer Diaprojektor |
| 1963 |
Ferngläser Trinovid: grundlegende
Neuentwicklung im Fernglasbau |
| 1965 |
Leicaflex: Erste Leica
Spiegelreflexkamera. |
| 1966 |
Noctilux 1:1,2/50mm: erstes
Objektiv mit serienmäßig gefertigter asphärischer Linse
erscheint;
Im April wird die Produktion im Werk Oberlahn aufgenommen. |
| 1968 |
Leicaflex SL: erste
Spiegelreflexkamera mit selektiver Lichtmessung durch das
Objektiv |
| 1971 |
Leica M5 mit integrierter
Belichtungsmessung |
| 1973 |
Das Werk Portugal in Vila Nova de
Famalicão in der Nähe von Porto nimmt seine Arbeit auf. |
| 1975 |
Apo-Telyt-R 1:3,4/180mm: erstes
apochromatisch korrigiertes Objektiv |
| 1976 |
Leica R3: Erste Kamera
vollautomatische, elektronisch gesteuerte Kamera mit
umschaltbarer selektiver und integraler Belichtungsmessung |
| 1984 |
Leica M6 mit integrierter
Belichtungsmessung durch das Objektiv, rein mechanisch. |
| 1986 |
Gründung der Leica GmbH zur
Bündelung der Aktivitäten im Fotomarkt. |
| 1987 |
Die Ernst Leitz Wetzlar GmbH und
die Wild Heerbrugg AG werden am 1. Januar zum Wild Leitz Konzern
zusammengefaßt. Das neue Unternehmen beschäftigt insgesamt 9.000
Mitarbeiter. |
| 1988 |
Leica R6:
Spiegelreflexkamera mit mechanisch gesteuertem Verschluss;
Bezug des neuen Werkes in Solms in der Nähe von Wetzlar. |
| 1998-1998 |
In kurzen Zeitabständen werden
etwa 20 Objektive im Leica Werk Solms entwickelt. |
| 1989 |
Leica AF-C1: Erste Leica
Compact-Kamera |
| 1990 |
Summilux-M 1:1,4/35mm Aspherical:
hochlichtstarkes Weitwinkelobjektiv mit
asphärisch geschliffenen Linsen; Trinovid: neue
Hochleistungsferngläser;
Die Fusion der Wild Leitz Holding AG mit The Cambridge
Instrument Company plc läßt den neuen Konzern Leica Holding B.V.
entstehen. Damit steht der Name Leica auch für den führenden
Anbieter von Mikroskopen, Vermessungs- und
Photogrammetriesystemen sowie optisch-wissenschaftlichen
Instrumenten. Übernahme des Zett-Geräte-Werks (ehemals
Zeiss-Ikon) in die Leica Camera Gruppe und Gründung der Leica
Projektion GmbH. |
| 1992 |
Geovid: Multifunktions-Fernglas
mit Laser- Entfernungsmessung und elektronischem Kompass |
| |
Leica R7 |
| 1994 |
Summilux-M 1:1,4/35mm ASPH.:
erstes Leica Objektiv mit blankgepresster asphärischer
Linse;Nutzung der neuen Asphärentechnologie für eine ganze Reihe
spektakulärer Objektivinnovationen;
Televid: erste Spektive |
| 1995 |
Vario-Apo-Elmarit-R
1:2,8/70-180mm: neue Generation von
Vario-Hochleistungsobjektiven für das Leica R-System |
| 1996 |
Leica R8: Vollständig neu
entwickelte Spiegelreflexkamera;
Am 1. April 1996 übernimmt Leica den Kamerabereich der Minox
GmbH, Hersteller von Kleinst- und Kleinbildkameras. Am 25. Juli
1996 wird die Leica Camera GmbH in eine Aktiengesellschaft
umgewandelt. Das Unternehmen heißt jetzt Leica Camera AG. |
| 1997/ 1998 |
Leica S1: professionelle
Studiokamera;
Leica digilux: kompakte Digitalkamera;
Einstieg in die Digitalfotografie. |
| 1998 |
Leica M6 TTL mit
TTL-Blitzbelichtungsmessung;
Tri-Elmar-M 1:4/28-35-50mm: erstes Leica
M-Objektiv mit drei Brennweiten;
Leica digilux: erste digitale Compact-Kamera |
| 1999 |
Leica C1: Start einer neuen
Linie der Produktgestaltung im Segment der Compact-Kameras |
| 2000 |
Leica LRF 800 Rangemaster:
kompaktes Entfernungsmessgerät |