Olympus E510 im Praxistest

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Testbericht
Olympus E-510

Olympus bahnt sich seinen Weg bei den digitalen Spiegelreflexkameras. In raschem Tempo werden die Modelle erneuert. Wir müssen uns noch etwas gedulden, bis die Nachfolgerin der E-1 (Olympus E-3) erscheint, aber dank der digitalen Spiegelreflexkamera Olympus E-510 können wir schon ein wenig erahnen, was auf uns zukommt.

Die Olympus E-510 ist das Nachfolgemodell der E-500, die schon seit gut anderthalb Jahren auf dem Markt ist. Während die Veränderungen beim Wechsel von der E-400 zur E-410 nur Kleinigkeiten betrafen, ist die Olympus E-510 digitale SLR wirklich eine andere Kamera als ihre Vorgängerinnen. Eine wichtige Änderung betrifft den Bildsensor. Olympus bezieht den Sensor der E-510 nicht mehr von Kodak, sondern von Panasonic.

Der CCD- ist einem LiveMOS-Sensor gewichen. Wie der Name schon vermuten lässt, verfügt die Olympus E-510 nun also auch über Live View, genau wie die übrigen Modelle von Olympus. Live View hat bei DSLR-Kameras eindeutig Zukunft. Nicht nur Olympus und Panasonic beschäftigen sich damit, auch Canon und Nikon haben Live View in ihre neuen DSLR-Produkte integriert. Anfangs wurde sogar ein wenig mitleidig auf Olympus und Panasonic geschaut, als sie das Prinzip eingeführt haben, aber es hat sich inzwischen für Verbraucher als überaus nützlich erwiesen.

Olympus E-510 DSLR - Four-Thirds-System

An der Vorderseite der Kamera fällt natürlich die Bajonettfassung aus Metall auf. Der Vorteil des Four-Thirds-Systems besteht darin, dass man nicht von der Marke der Objektive abhängig ist, solange sie die Systemstandards erfüllen. Man kann also problemlos ein Objektiv von Leica/Panasonic auf die Olympus E-510 montieren und umgekehrt. Hinter dem Bajonett sieht man den winzigen Spiegel. Weil der Sensor nicht groß ist, braucht der Spiegel auch nicht sonderlich groß zu sein. Das ist einer der Platz sparenden Vorteile des Four-Thirds-Systems. Links auf dem Griff, der mit solidem Gummi überzogen wurde, befindet sich eine LED.

Olympus E510 Test

Das Four-Thirds-System wird glücklicherweise immer weiter ausgedehnt. Nicht nur bei neuen Kameras, sondern auch bei neuen Objektiven, unter denen sich eine Reihe Spitzenobjektive befinden. Beim Test der Olympus E-510 Spiegelreflexkamera stand uns unter anderem das Zuiko Digital 7-14 mm 1:4 ED zur Verfügung. Es ist ein Ultraweitwinkel, aber noch gerade kein Fischaugenobjektiv. Bei Kleinbild entspricht der Brennpunkt 14-28 mm. Das ist sicher auch für Fotojournalisten und Landschaftsfotografen ein sehr interessanter Bereich. Wir haben eine Olympus E-510 mit einer Reihe Objektive über einen längern Zeitraum im Testlabor gehabt. Die Ergebnisse stehen im Olympus E-510 Test bei LetsGoDigital zu lesen.

Quelle

  • Pressemitteilung von LetsGoDigital vom 11.10.2007 via PresseBox [BoxID 130528].
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