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Geschichte
Das Banner des Sieges ist ein Sachbuch von Ernst Volland aus dem Jahr 2008. Eine Ikone der Bildgeschichte: Das berühmte Foto der Flaggenhissung im Mai 1945 auf dem Berliner Reichstag symbolisiert wie kein anderes das Ende des Zweiten Weltkrieges, das Ende Hitler-Deutschlands und damit das Ende des deutschen Faschismus. Das Foto wurde von einem russischen Kriegskorrespondenten der Roten Armee, Jewgeni Chaldej, am 2. Mai 1945 aufgenommen. Ein Blick in sowjetische und russische Dokumente zeigt, dass es nicht das einzige Foto der Flaggenhissung war. Doch das von Jewgeni Chaldej hat sich als das perfekteste und meist veröffentlichte in der Nachkriegsgeschichte durchgesetzt, es ist fest im kollektiven Bewusstsein verankert. Doch je häufiger das Motiv publiziert und je öfter es weltweit in Schulbüchern, Zeitschriften und im Fernsehen veröffentlicht wurde, desto vielfältiger sind die Fragen, die an dieses Motiv gestellt werden. Wie entstand dieses Bild? Wer sind die handelnden Personen? Wie wurde es zum Symbol für Generationen? Zeit, dieses historische Bild näher zu analysieren, die vielen Varianten des Motivs zu präsentieren und einen Blick auf einige bis heute aktuelle Reproduktionen zu werfen. weiter »
Deutschland in frühen Farbfotografien bietet mehr als 1.000 beeindruckende Farbfotos aus den Jahren 1913 bis 1930. Sie waren zu ihrer Zeit höchst ungewöhnlich: Die technischen Grundlagen der modernen Farbfotografie wurden erst später entwickelt, und um Farbfotos ('Farbenfotos', wie man sie damals nannte) zu erstellen, war eine sehr aufwändige und entsprechend selten eingesetzte Vorgehensweise notwendig. Das Ergebnis erstaunt noch heute und man kann sich ihrer faszinierenden Wirkung kaum entziehen die farbechten, wohlkomponierten Stadtszenen und Landschaften aus dem beginnenden 20. Jahrhundert bringen eine vergangene Welt vor Augen, die man so lebensnah vielleicht noch nie gesehen hat. Die Sammlung basiert auf der Reihe Deutschland in frühen Farbfotografien aus der Berliner Verlagsanstalt für Farbenfotografien, die in 13 Bänden von den Hansestädten bis Bayern das Reichsgebiet abdeckten und jeweils 40 hochwertige Farbtafeln und eine Textbeilage mit weiteren 20 bis 50 Abbildungen umfassten. weiter » Die Produktion der Canon EF-Objektive, die 1987 mit der Geburtsstunde des Canon EOS-Systems begann, erreicht die Schallmauer von 40 Millionen. Allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren wurde ein Viertel dieser Objektive produziert. Dies belegt eindrucksvoll die ungeheure Popularität, die die Spiegelreflexfotografie mit der Digitalisierung gewonnen hat. Mit derzeit 67 Modellen bietet die Canon EF-Serie das weltweit größte Sortiment an Objektiven für Spiegelreflexkameras. Das steigende Angebot an digitalen Spiegelreflexkameras für Privatanwender, darunter die - auf dem deutschen Gesamtmarkt führende - Canon EOS 400D sowie die neu eingeführte EOS 450D, hat die ehemals meist nur von Profis genutzte Systemfotografie einem großen Publikum näher gebracht. Viele Fotografen aller Couleur vertrauen auf das Canon EOS-System und die EF-Objektive. Die große Vielfalt an EF-Objektiven ist das Ergebnis langjähriger Erfahrung und der Entwicklung innovativer Konzepte. Bereits 1987 schrieb Canon mit den ersten EF-Objektiven ein neues Kapitel in der Geschichte der Spiegelreflexfotografie: Beim EF-Bajonett waren erstmals mechanischen Verbindungselemente zwischen Kamera und Objektiv durch eine vollelektronische Konfiguration ersetzt und der Autofokusmotor war in das Objektiv integriert. Weitere Innovationen folgten: erstes Objektiv mit Ultraschallmotor (EF 300mm 1:2,8L USM; 1987), lichtstärkstes Wechselobjektiv der Welt (EF 50mm 1:1,0L USM; 1989) und das weltweit erste Objektiv mit Bildstabilisator zur Reduzierung von Verwacklungsunschärfe (EF 75-300mm 1:4-5,6 IS USM; 1995). weiter » Im Hamburger Museum der Arbeit sind ab dem 24. April erstmals in Deutschland Arbeiten des amerikanischen Fotografen O. Winston Link zu sehen. Unter dem Titel "Trainspotting" präsentiert das Haus während der "4. Triennale der Photographie Hamburg" 80 Aufnahmen des berühmten Vertreters der "rail photography." Ogle Winston Link hat in den 1950er Jahren mehrere tausend Aufnahmen von der "Norfolk and Western Railway Company" angefertigt, der letzten Eisenbahngesellschaft, die ihre Strecken zwischen West Virginia und North Carolina ausschließlich mit Dampflokomotiven betrieb. Link fertigte spektakuläre Nachtaufnahmen der Züge an, deren Ablösung durch Diesellokomotiven kurz darauf begann. Für die Aufnahmen leuchtete Link ganze Bahnhöfe und Landschaftsareale mit Blitzlicht aus. Er fotografierte aber auch die Beschäftigten, die Reisenden und das Leben in den Städten und Siedlungen entlang der Strecken und dokumentierte die Bedeutung der Bahn für die Menschen. In der Ausstellung wird der Besucher zum Trainspotter. Anhand von Schwarz-Weiß- und Farb-Fotografien, Hörstationen mit historischen Tonaufnahmen von den Bahnhöfen und Zügen, Landkarten und Filmen taucht er in die Dampfzugfahrten durch die Landschaft der amerikanischen Appalachen in den 1950er Jahren ein. weiter » Zum ersten Mal in der Geschichte öffentlicher Auktionen kommen Hollywood "Pre-Code" Glanzfotografien der 20er und 30er Jahre im Wert von mehr als 1.000.000 USD unter den Hammer. Am 7. und 8. November präsentiert Profiles in History, ein Händler authentischer Hollywood-Artikel, über tausend künstlerische Fotografien von Schauspielerinnen wie Greta Garbo, Joan Crawford, Jean Harlow, Carole Lombard, Clara Bow, Marlene Dietrich, Bette Davis, Louise Brooks, Norma Shearer und Thelma Todd und Schauspielern wie Clark Gable, Lon Chaney, Sr., Gary Cooper, John Barrymore und William Powell. Diese klassischen Fotos - die grösste Sammlung ihrer Art - wurden aufgenommen von Fotografen wie George Hurrell, Clarence Sinclair Bull - für nahezu 40 Jahre Chefin von MGMs Standfoto-Abteilung - und Ruth Harriet Louise, der ersten professionellen Fotografin in Hollywood, die die Metro-Goldwyn-Mayers Portraitstudio von 1925-1930 leitete. Darüber hinaus sollen besonders seltene Filmfotos, einschliesslich solcher aus Das Kabinett des Dr. Caligari, angeboten werden. Die Fotos ermöglichen einen seltenen Einblick in die glamouröse Ära, bevor der Production Code - auch als Hays Code bekannt - alles änderte: Hays versprach, eine Reihe moralischer Normen für Filme einzuführen. Eingeführt im Jahr 1930, wurde er 1934 durchgesetzt von Will H. Hays, dem vormaligen Postminister und Wahlmanager im Wahlkampf 1920 für Präsident Warren G. Harding. weiter »
Im Sommer 1839 präsentierte Louise Jacques Mandé Daguerre den Mitgliedern der französischen Akademie der Wissenschaften Lichtbilder bekannter Bauwerke aus Paris. Die detailgenauen Abbildungen des Louvres, der Brücke Pont Neuf oder der Kathedrale Notre Dame beeindruckten die Forscher und Politiker so sehr, dass der französische Staat das Patent erwarb, um das erste fotografische Aufnahmeverfahren der kulturellen, wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Verwertung zur Verfügung zu stellen. weiter »
Baatz' Büchlein Geschichte der Fotografie schließt die Lücke in der Fotografieliteratur, die zwischen wissenschaftlichen Spezialuntersuchungen, Ausstellungskatalogen, Bildbänden und vielbändigen Lexika klafft. Es ist so umfassend, daß man sich fragt, wie der Autor so viele Informationen auf so wenige Seiten bannen konnte. Von den frühen Anfängen der Lochkamera (Camera obscura) bis zur digitalen Fotografie beschreibt Baatz die Veränderungen der technischen und der künstlerischen Seiten der Fotografie. weiter »
Den Anblick des Bombenkrieges im Zweiten Weltkrieg in einem Bildband zu dokumentieren, dürfte nicht allzu schwer sein. Möchte man jedenfalls meinen. Foto- und Filmmaterial aus der Zeit ist ja für gewöhnlich genügend vorhanden. Doch so einfach ist die Sache offenbar nicht. Vor allem nicht, wenn man wie der Berliner Historiker Jörg Friedrich an einen Bestseller anknüpfen will und den Anspruch hat, nie Dagewesenes präsentieren zu wollen. Aber ob im Kino digital animiert oder im Fernsehen in Farbe, an Eindrücken von Kriegsgräueln herrscht in unserer medialen Welt ja kein Mangel. weiter » |
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