Elektronisch

KategorienGeschichte

Elektronische Speichermedien in der Fotografie

Bei einer Digitalkamera wird statt des Films ein lichtempfindlicher Halbleiter-Sensor eingesetzt. Üblich sind hierbei so genannte CCD- oder CMOS-Sensoren. Diese Sensoren wandeln das einfallende Licht entsprechend seiner Intensität in elektrische Ladung um. Diese wird nach der Aufnahme über integrierte Schaltungen ausgelesen, analog-digital-gewandelt, codiert (siehe Datenkompression) und abgespeichert.

Auch Videokameras arbeiten heutzutage mit CCD-Sensoren, bei größeren Studiokameras kommen jedoch immer noch Bildröhren (Vidicon) zum Einsatz.
Vorläufer
Phonovision (1927)

Die elektronische Speicherung von Bilddaten setzt ein Zerlegen in diskrete Einheiten voraus. Ein solches Verfahren entwickelte der schottischen Fernsehpionier John Logie Baird (* Helensburgh 1888, † Bexhill-on-Sea 1946) 1927.

Baird nahm bei seinem Phonovision-Verfahren 30-Zeilen-Fernsehbilder auf Schellackplatten auf. Die Platten spielte er mit 78 Umdrehungen pro Minute über seinem Fernsehgerät Televisor ab.

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