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Datenspeicher zur Konica Minolta Dynax 7 Digital
Speichermedien Speichermedien dienen der Konica Minolta Dynax 7 Digital zum temporären Speichern von Bilddaten; eine Alternative zu Speicherkarten bietet die Software Dimage Transfer, mit der die Daten direkt über den USB-Bus auf einen PC übertragen werden können; eine Speicherkarte wird dann zwar nicht benötigt, dafür ist die Kamera über das USB-Kabel an den PC gefesselt. Im normalen Einsatz werden daher immer Speichermedien eingesetzt werden. Die D7D unterstützt ohne Adapter ausschließlich Compact-Flash-Speichermedien, schluckt dabei jedoch alles, was es auf dem Markt gibt, angefangen von uralten Speicherkarten über CF-I- und CF-II-Bauformen bis hin zu Microdrives. Offizielle Kompatibilitätslisten gibt es von Konica Minolta leider nicht, es sollen aber laut Josef und Robert Scheibel Produkte von Lexar Media und SanDisk von Konica Minolta erfolgreich auf ihre Kompatibilität getestet worden sein. Ich habe meine D7D mit allen möglichen CF-Karten gefüttert, die teilweise ein halbes Jahrzehnt alt sind; Probleme hatte ich nie, allerdings verzögern sich die Speicherzeiten bei den alten Karten doch signifikant. Interessant ist dabei, dass selbst die langsamsten Speichermedien die Bildfolgegeschwindigkeit der D7D von zwei bis zweieinhalb Bildern pro Sekunde nicht ausbremsen: Die D7D verfügt über einen internen Pufferspeicher. Was sich durch die langsame Speicherkarte dann verkürzt, ist die Länge der Bildserie; gleichzeitig wird die Wartezeit verlängert, bis die Kamera wieder 'frei' ist für eine neue Bildserie. Bei langsamen Speicherkarten kann das Leeren des Pufferspeichers gut über eine Minute dauern; was die Kamera mit der Karte anstellt, lässt sich sehr gut an der roten LED an der Kamerarückseite verfolgen. Abbildung: In der D7D lassen sich praktisch alle CF-Karten einsetzen. Wenig bis gar keine Probleme sind bei Produkten von Markenherstellern zu erwarten, während man bei Produkten von Herstellern wie PQI mit totalem Datenverlust rechnen muß. Ich kann in der D7D selbst meine kleinsten, langsamsten und ältesten CF-Karten – wie die nebenstehende 8-MB-Karte von Canon – verwenden. Sehr zufrieden bin ich mit Speicherkarten von Lexar Media, von denen ich u.a. eine 80-fach- und eine 40-fach-Karte aus der »Professional«-Serie verwende. Unterschiede gibt es natürlich auch in der Speichergeschwindigkeit, für die sich jedoch keine pauschalen Aussagen treffen lassen: eine angebliche 80-fach-Karte muß in der D7D nicht unbedingt schneller sein als eine Angebliche 40-fach-Karte. Absolut und uneingeschränkt zufrieden bin ich mit den leider etwas schwer zu beschaffenden Speicherkarten von Lexar Media, von denen ich u.a. eine 80-fach- und eine 40-fach-Karte aus der »Professional«-Serie verwende. Als sinnvolle Speicherkartengröße empfehle ich zu Modellen zwischen 1 und 4 GB; hier stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis, und man kann ohne allzu häufige Kartenwechsel arbeiten. Mit 256-MB-Karten hat man selbst im JPEG-Format bei Standard-Kompression nur wenig Freude, während auf eine 1-GB-Karte immerhin rund hundert RAW-Bilddateien passen. Grundsätzliche Vorteile der CF-Karten sind ihre vergleichsweise hohen Speicherkapazitäten, ihr gutes Preis-/Leistungsverhältnis sowie ihre große Robustheit. Praktisch ist auch, dass die Pin-Belegung von CF-Karten kompatibel ist zu PCMCIA: Zur Umsetzung der Signale reicht ein einfacher mechanischer CF-auf-PCMCIA-Adapter, und CF-Karten können in jedem Notebook mit PCMCIA-Slot ausgelesen werden. Secure-Digital-Karten (SD Memory Cards) Mit einem als Zubehör erhältlichen Adapter – den SD-CF 1 – können in der D7D auch SD-Karten problemlos genutzt werden. Das funktioniert verschiedenen Berichten nach auch reibungslos. Abbildung: Konica Minolta CF-Adapter SD-CF 1. Mit diesem Adapter lassen sich SD- sowie theoretisch auch MMC-Karten in der D7D einsetzen. Mit SD-Karten von Markenherstellern sind keine Probleme zu erwarten, MMC-Karten sollte man jedoch vor der Verwendung sehr sorgfältig testen. Ich sehe in der Verwendung von SD-Karten allerdings keine Vorteile, da die Speichermedien zum einen teurer sind als CF-Karten und zum anderen, weil ein Adapter der Verarbeitungskette eine weitere, potenziell kritische Fehlerquelle hinzufügt: Fällt der Adapter aus, nutzen einem auch zahlreiche Ersatz-SD-Karten nichts. Solch einen Single Point of Failure (SPoF) vermeide ich gerne. Verfügt man jedoch über andere Geräte wie PDAs, die mit SD-Karten arbeiten, mag es sinnvoll sein, sich auf ein Speicherkartenformat zu beschränken (Datenaustausch, Betrachtung der Bilddateien am PDA etc.). MMC-Karten (MultiMediaCard) Entsprechendes wie für die SD-Karten gilt theoretisch auch für die älteren MMC-Karten: Sie können mit dem SD-CF 1 an der D7D verwendet werden. Ich habe allerdings keine Ahnung, ob das funktioniert: Ich besitze keine MMC-Karte. Mobile Datenspeicher Natürlich kommt man auch mit den größten derzeit verfügbaren CF-Medien nicht weit: Derzeit kommen gerade 8-GB-Speichermedien auf den Markt (Stand: August 2005), darauf passen weniger als tausend RAW-Dateien, außerdem sind solche Medien noch reichlich teuer (Straßenpreis über 600 Euro). Man sollte also eher einige Medien mit Speicherkapazitäten zwischen einem und vier Gigabyte anschaffen, die momentan das günstigste Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen, und die Daten unterwegs regelmäßig auf einem mobilen Datenspeicher sichern. Ich verwende das Compact Drive PD70X der Sanho Digital Electronic Co., Ltd., und bin damit ausgesprochen zufrieden; im Urlaub speichert man Abends den Inhalt der tagsüber gefüllten CF-Karten im mobilen Datenspeicher und kann die Karten dann gleich löschen bzw. formatieren; mit einem Gerät wie dem PD70X stehen einem dann Speicherkapazitäten von 40 bis 80 Gigabyte zur Verfügung – und das zu einem Preis einer besseren 2-GB-CF-Karte; das Sanho-Gerät ist kompakt, leicht und kann tagelang mit einem einzigen Akkusatz betrieben werden, den Engaß in der Energieversorgung bildet also eher die Kamera als das Speichermedium mit 2,5"-Festplatte. Kauft man sich ein PELI-Case zum mobilen Datenspeicher, ist die empfindliche Elektronik auch hinreichend gegen Stöße, Staub und Feuchtigkeit geschützt. Mit anderen Worten: Erst mobile Datenspeicher machen die digitale Fotografie auch unterwegs praktikabel und bezahlbar. Siehe auch • Erfahrungsberichte zu Speichermedien für Digitalkameras, Ähnliche Beiträge
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