Online-Bilderdienste

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Wer keinen fotofähigen Drucker besitzt oder besonderen Wert auf lichtechte Abzüge von seinen Digitalbildern legt, sich jedoch den Weg zum Fotohändler vor Ort sparen möchte, kann auf einen der zahlreichen Online-Dienstleister, die so genannten Online-Bilderdienste (Online Print Services) zurückgreifen; aktuelle Übersichten zu Preisen und Produkten bietet u.a. der Vergleichdienst Billige-Fotos.de.

Das typische Leistungsspektrum umfasst u.a.:

  • Übertragung der Bilddaten über das Internet,
  • Ausbelichtung der Bilddaten auf lichtechtem Fotopapier und
  • Zustellung der Abzüge per Post oder Abholung bei einem Fotohändler vor Ort.

Kosten

Bei einer Kalkulation der Kosten für Abzüge von digitalen Bildern, die über einen Online-Bilderdinest bestellt werden, sollten folgende Faktoren einbezogen werden:

  • Preis der Abzüge,
  • zusätzliche Kosten (Pauschalen und Versandkosten),
  • Kosten für die Übertragung der Bilddaten (Internet-Gebühren bzw. Telefonkosten).

Die Preise für Digitalprints liegen i.d.R. über denen von konventionellen Abzügen; im Gegensatz zu Abzügen vom Negativ erheben fast alle Online-Bilderdienste eine Pauschale, die als Einlesegebühr, Auftragspauschale oder Versandkosten deklariert wird. Die Unterschiede zwischen den Konditionen der zahlreichen Anbieter sind immens, ein Preis-/ Leistungsvergleich ist daher immer sinnvoll.

Bildübertragung

Um die meist recht erheblichen Datenmengen der digitalen Bilder zum Online-Dienstleister übertragen zu können, sollte eine stabile und möglichst schnelle Internet-Anbindung vorhanden sein; nur sehr wenige Online-Bilderdienste akzeptieren per Post eingesandte digitale Medien.

Leider sind auch die als breitbandig geltenden ADSL-Anschlüsse nur begrenzt zur Übertragung von Bilddaten geeignet: Das verbreitete T-DSL bietet für den Upload von Daten nur die recht geringe Bandbreite von 128 kBit/s, während der Download von Daten mit der sechsfachen Geschwindigkeit (768 kBit/s) möglich ist. Der Upload von Bilddaten zu einem Online-Dienstleister erfolgt also auch bei einem "schnellen" T-DSL-Anschluss nur mit ISDN-Geschwindigkeit (ISDN mit Kanalbündelung); dasselbe gilt auch für andere Angebote wie Online-Fotoalben.

Die Online-Gebühren für die Übertragung der Bilddaten sollten in die Kalkulation der (Gesamt-) Kosten für Digitalprints einbezogen werden, insbesondere wenn man die Kosten mit Lokale Dienstleistungen vergleicht.

Für die Übertragung von Bilddaten werden meist verschiedene Möglichkeiten angeboten:

  • Online (also bei aktiver Internetverbindung):
Über HTML-Formulare können geringe Mengen von Bilddaten rasch und relativ problemlos übertragen werden; benötigt wird hierfür nur ein Web-Browser und eine Internet-Anbindung.
Einige Anbieter stellen zusätzlich separate Online-Clients zur Verfügung, für die man meist ein Windows-Betriebssystem oder zumindest ein installiertes Java (JRE) benötigt. Anwender alternativer Betriebssysteme wie Linux haben hier meíst das Nachsehen, da selbst die Java-Clients nicht immer plattformunabhängig arbeiten.
  • Offline (also ohne aktive Internetverbindung):
Offline-Clients erlauben es, die Bilddaten ohne aktive Internet-Anbindung zunächst zusammenzustellen sowie Grösse und Anzahl der Abzüge zu bestimmen. Erst für den Datentransfer muss dann eine Internet-Verbindung hergestellt werden.

In einigen Ausnahmefällen können Bilder auch direkt per ISDN-Filetransfer oder oder per E-Mail übermittelt werden; bei diesen Methoden steigt allerdings der Bearbeitungsaufwand und die Anbindung eines Onlin-Shops mit Kostenübersicht etc. ist nicht möglich.

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