Motivdarstellung
Als Lomografie (zu ›Lomo‹, Leningradskoje Optiko Mechanitscheskoje Objedinienie, Leningrader mechanisch-optische Werke) bezeichnet man das Fotografieren und Gestalten mit Lomo-Kameras nach bestimmten Regeln.
Die klassische Lomo verfügt über ein 32-mm-Weitwinkelobjektiv aus der Entwicklung Professor Radionovs mit einer nachttauglichen Lichtstärke von 1:2,8 und einer Belichtungsautomatik; sie ist etwas 10 mal 4x6 cm groß und passt somit in praktisch jede Jackentasche.
Quelle: www.lomo.de/docs/Regeln.html.
Von Panoramaaufnahmen spricht man, wenn ein Bild einen Bildwinkel von mindestens 120 Grad abdeckt und das Seitenverhältnis deutlich breiter als hoch ist, beispielsweise 1:3. Im Panoramaformat werden weite Landschaften sowie langgestreckte Objekte besonders gut zur Geltung gebracht.

Abbildung: Panoramafoto des Hafens von Kavala, Griechenland.
Beispiele:
Das High Definition Format (H) von APS-Kameras (auch als "Hollywood-Format" bezeichnet) von APS-Kameras bietet das Seitenverhältnis 16 : 9 und gilt daher eher nicht als Panorama-Format.
Im professionellen Bereich kommen spezielle Panoramakameras zum Einsatz. Diese haben nicht wie herkömmliche Fotoapparate ein feststehendes Objektiv, sondern besitzen einen schwenkbaren Verschluss oder ein drehbares Kameragehäuse, welches den Film in einem kleinen Streifen über den gesamten Drehwinkel belichtet. Andere Panoramakameras haben ein feststehendes Objektiv mit einem großem Bildkreis, aus dem ein schmales horizontales Rechteck ausgeschnitten wird.
Eine auch im Hobbybereich praktikable Alternative dazu ist es, mehrere Einzelaufnahmen zu erstellen und dabei die Fotokamera jeweils zwischen diesen ein Stück weiter zu schwenken. Diese Teilbilder könnne dann in einer als Stitching bezeichneten Technik, welche sowohl analog als auch digital möglich ist, zu einem großen Panorama zusammengesetzt werden.
Das Panoramafoto ist älter als digitale Bildbearbeitung, sogar älter als die klassische Silberfotografie selber. Schon Daguerre beeindruckte das Pariser Publikum um 1800 mit seinem Diarama – 30 Jahre, bevor er die Daguerreotypie als Vorläufer der klassischen Silberfotografie entwickelte.
Waren die breiten Bilder früher vor allem eine Spielwiese für Spezialisten und Edel-Hobbyisten, erfahren die Rundum-Bilder heute dank interaktiver Multimedia-Technologie eine Renaissance. Vor allem für kommerzielle Zwecke kommen immer häufiger 360-Grad-Bilder zum Einsatz.
Zum Erstellen von Panoramaaufnahmen gibt es vier Möglichkeiten:
Für Panoramafotos oder Rundblickaufnahmen benötigt man ein stabiles Dreibein-Stativ, das mit einem Panoramakopf versehen ist.
Das Stativ muss genau senkrecht aufgestellt werden, so daß bei horizontalen Drehungen stets die gleiche Bildebene erfaßt wird. Ein sicheres Hilfsmittel zur Kontrolle des Standes ist eine mit dem Stativkopf oder dem Kugelgelenk verbundeng Libelle. Ebenso hilft eine Gradeinteilung.
Im Motivbetrachter (Sucher, LC-Display, Lichtschacht, Mattscheibe usw.) wird die genaue Anpassung von Aufnahme zu Aufnahme vorgenommen und kontrolliert. Das gilt sowohl für die Bildhöhe (gleiche horizontale Bildlage) wie auch für die Randanpassungen der einzelnen Aufnahmen. Diese seitlichen »Passer« lässt man sicherheitshalber etwas überlappen, um dadurch später beim Aneinanderkleben bzw. -montieren genügend Spielraum zu haben.

Abbildung: 360°-Panorama im Yosemite National Park. Fotografiert von Gerd Müller (Twam), www.twam.info, am 26.08.2003, lizenziert unter GNU FDL (
).

Abbildung: 180 Grad-Panorama eines Sonnenuntergangs bei Königswalde. Die sechs Einzelfotos wurden am 03. April 2004 um 18:29 aufgenommen und mittels Stitching zu einem Panorama zusammengefügt. Fotograf: Aka, Lizenziert unter GNU FDL (
).
Schatten als Motiv.
Schlechtwetter.
Schnappschussfotografie.
Stilleben.