Fotohändler

Das Fotohändler ist eine Subsite des Nexus Fotografie. Die Site berichtet über Erfahrungen bei Beratung, Kauf und eventuellen Reklamationen mit Fotoläden und Fotohändlern im deutschsprachigen Raum sowie bei Versandhändlern und Internet-Shops.

Der Schwerpunkt lag ursprünglich im Bereich der Berliner Fotohändler, aufgrund der dramatischen Veränderungen im Berliner Fotoeinzelhandel werden jedoch zunehmend auch bundesweite Fotoketten und Foto-Versandhändler berücksicht.

Bundesweite Fotoketten, Warenhäuser und Mediamärkte mit Fotobedarf

Die ursprüngliche Zielsetzung der Microsite Fotohändler bestand darin, Erfahrungsberichte mit Berliner Fotohändlern zu sammeln und Berliner Fotografen eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zu bieten. Durch die dramatischen Veränderungen im Berliner Fotoeinzelhandel mußte dieses Konzept verändert werden; beispielsweise gibt es Photo Dose seit 2003 gar nicht mehr in Berlin, ähnliches scheint für Pro Markt zu gelten, und die Situation von Photo Porst ist für Außenstehende derzeit kaum noch nachzuvollziehen.

Unser Fokus muß sich also verschieben auf die noch relevanten Unternehmen, und das sind zunehmend bundesweiten Handelsketten wie Saturn oder gar internationale Konzerne wie die Media-Saturn-Holding GmbH, die wiederum zur Metro AG gehört.

Bundesweite Mediamärkte mit Fotobedarf:

Bundesweite Warenhäuser mit Fotobedarf:

Drogerien, die Fotoarbeiten durchführen:

Drospa

Drospa ist eine bundesweite Kette von Drogerien, die Fotoarbeiten durchführt.

Ähnlich wie Rossmann und Schlecker bietet sich Drospa an

  • zur Entwicklung unproblematischer Filme (ohne Push-Entwicklung etc.)
  • zum Anfertigen von Abzügen von Negativfilmen in Standardformaten (9x13 cm bis etwa 20x30 cm),
  • zum Ausbelichten von Digitalfotos.

Galeria Kaufhof

Galeria Kaufhof ist eine bundesdeutsche Kaufhauskette mit 130 Filialen in 80 deutschen Städten; hinzu kommen die 15 Filialen der von Kaufhof erworbenen belgischen Kaufhauskette Inno. Die Kaufhauskette gehört zur Metro AG.

Die Unternehmensgeschichte der Kaufhof AG geht bis auf das Jahr 1879 zurück, in dem Leonhard Tietz in Stralsund ein Kurz-, Weiß- und Wollwarengeschäft eröffnete.

Neben der Kaufhof Warenhaus AG gehört auch die Media-Saturn-Holding GmbH zu dem Metro-Konzern; die Metro Group ist der drittgrößte Handelskonzern in Europa und der fünftgrößte der Welt.

Die Metro AG etstand 1996 durch Verschmelzung der Handelsunternehmen Asko Deutsche Kaufhaus AG, Kaufhof Holding AG und Deutsche SB-Kauf AG.

In Berlin-Mitte befindet sich ein Galeria-Kaufhof-Warenhaus mit kleinem Foto-Sortiment und vereinzelten Aktionspreisen; im Normalfall kann das Kaufhaus weder im Sortiment noch preislich mit dem Foto-Einzelhandel konkurrieren.

Siehe auch

  • Media Markt
  • Saturn

Netmarks

Karstadt

Karstadt-Quelle ist ein bundesdeutscher Konzern mit Warenhaus-Kette und zahlreichen Filialen in Berlin, darunter in Charlottenburg, Neukölln, Tiergarten und Wedding.

Zu dem Konzern gehört neben dem Versandhandel Quelle auch das Berliner Kaufhaus des Westens (Ka De We) sowie die Warenhauskette Hertie, zu der wiederum Bilka (= »Billig kaufen«) gehörte. Hinzu kommen 305 Fachgeschäfte der Marken SinnLeffers und Wehmeyer (Fashion), Runners Point und Golf House (Sport), WOM World of Music und Schaulandt (Multimedia) sowie LeBuffet (Systemgastronomie).

Der Konzern erwirtschaftete 2003 einen Umsatz von 1,4 Mrd. Euro. Mittlerweile ist die KarstadtQuelle AG selbst in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und kündigte Ende 2004 die Schließung einiger Filialen an. Betroffen waren in Berlin einige kleinere Karstadt-Filialen, die an einen britischen Konzern verkauft und nun wieder unter dem Namen Hertie betrieben werden.

Filialen

Zum Konzern gehören 180 Warenhäuser der Marken Karstadt, Hertie, KaDeWe, Wertheim und Alsterhaus.

Filialen von Karstadt in Berlin:

  • Berlin Charlottenburg
  • Berlin Gropiuspassage Sporthaus
  • Berlin Hermannplatz Neukölln
  • Berlin Ka De We
  • Berlin Kurfürstendamm Wertheim
  • Berlin Müllerstraße
  • Berlin Neukölln Hertie
  • Berlin Schloßstraße
  • Berlin Schloßstraße Sporthaus
  • Berlin Schöneberg
  • Berlin Spandau
  • Berlin Sport Am Neuen Kranzler Eck
  • Berlin Steglitz Wertheim
  • Berlin Tegel
  • Berlin Tempelhof
  • Berlin Turmstrasse

Versandhandel

Im Bereich des Versandhandels verfügt der KarstadtQuelle-Konzern über die Marken Quelle und Neckermann sowie diverse Spezialversandmarken wie Madeleine, Elégance, Hess Natur und Baby Walz.

Netmarks

Makro Markt

Makro Markt ist eine bundesweite Kette von Mediamärkten, die mit dem Werbeslogan »Wir sind nicht günstig, sondern billig« wirbt; die 92 Makro-Märkte gehören den Gebrüdern Wegert.

Auch undurchsichtige Weise ist der Makro Markt mit dem Pro Markt verwoben; die Filialen ersterer Kette wurden in Berlin im Lauf des Jahres 2003 durch den letzteren assimiliert, wobei beispielsweise Entwicklungsgutscheine für die Verarbeitung von Negativ- und Diafilmen entwertet wurden.

Mit der Begründung, der Makro Markt habe nicht mit dem Pro Markt zu tun wurden Einlösung, Austausch und Gutschrift verweigert. Wenn man Dutzende von Filmen entwickeln lassen will, ist das mehr als ärgerlich. Wir fanden das jedenfalls so mies, daß wir beide Ketten nach Möglichkeit meiden.

Seit etwa Mitte 2004 wird, zumindest in den Berliner Filialen, das Sortiment an Kleinbildfilmen massiv reduziert; in einer breiten Auswahl waren nur noch Negativfilme verfügbar, Diafilme gab es dagegen nur noch in den Standard-Empfindlichkeiten von 100 und 200 ASA. Professionelle Fotomaterialien wurden bereits im Verlauf des Namenswechsels im Jahr 2003 aus dem Sortiment genommen.

Die ehemalige Pro Markt-Filiale am Berliner Kurfürstendamm, die Ende 2004 in Makro Markt umbenannt wurde, schloss im Juni 2005 vollständig ihre Pforten. Wer noch Gewährleistungsansprüche oder Entwicklungsgutscheine hat muss zusehen, wo und wie er sie zukünftig eingelöst bekommt.

Siehe auch

  • Pro Markt.

Netmarks

Media Markt

Media Markt ist eine 1979 gegründete europaweite Elektrohandelskette mit 190 Filialen in Deutschland. In Deutschland wirbt das Unternehmen mit dem Werbeslogan »Ich bin doch nicht blöd!«. Die Kette betreibt Filialen u.a. in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Spanien, Polen, Ungarn, Frankreich, Italien, Portugal und den Niederlanden. In elf Ländern werden rund 350 so genannte »Megastores« unterhalten.

Das Sortiment umfasst nach eigenen Angaben rund 40.000 Artikel aus Bereichen wie Telekommunikation, Computer, Foto, HiFi und Elektrogeräte.

Media Markt ist eine Vertriebslinie der Metro AG, zu der u.a. auch Kaufhof und Saturn gehören. Die Metro Group ist der drittgrößte Handelskonzern in Europa und der fünftgrößte der Welt.

Das Fotosortiment variiert je nach Filiale, kompetente Beratung gibt es nur in Ausnahmefällen. Die Preise sind – entgegen den vollmundigen Behauptungen der Werbung – nur in wenigen Fällen günstig, von Schnäppchen einmal ganz zu schweigen. Viele Produkte sind hier zumindest ebenso teuer wie im Fachhandel.

Günstig sind dagegen Standard-Fotoarbeiten. Wie bei allen Großlabors sollte man aber keine wertvollen Negative oder Dias zur Verarbeitung aus der Hand geben: Die Chancen stehen gut, dass man zerkratzte Originale zurückerhält.

Siehe auch

  • Kaufhof / Metro AG
  • Saturn / Metro AG

Netmarks

Photo Porst

Die Photo Porst AG ist eine Kette von Foto-Fachgeschäften, die lange Zeit als ältestes und größtes Fotohaus Deutschlands oder gar als größtes Fotofachgeschäft der Welt [1] galt und »den deutschen Hobby-Foto-Markt wie kein anderes Unternehmen« geprägt hat« [2].

Das Unternehmen wurde am 1. Juli 1919 von Hanns Porst in Nürnberg gegründet; von Hanns Porst stammt auch der berühmte Leitspruch »Wer photographiert hat mehr vom Leben«.

Zu den Hausmarken von Photo Porst gehörten HAPO, Porst reflex und Carena, mit denen die damalige Preisbindung der Kamerahersteller unterlaufen werden konnte. Eine kommentierte Übersicht der einzelnen Modelle findet sich unter www.kamera-geschichte.de. Die Idee, günstige Kameras von Hausmarken anzubieten, griffen später beispielsweise das Versandhäuser Quelle (REVUE) sowie Neckermann und Obergassner (OGA) auf.

Durch die Umwälzungen der Fotowirtschaft in den 1960er Jahren mußte Porst sein Verkaufskonzept ändern; hatte das Unternehmen zuvor vor allem große Läden betrieben, wurden am etwa 1964 zahlreiche kleine Ladengeschäfte in zentraler Lage eröffnet, später kamen noch zahlreiche Franchise-Partner hinzu.

Hanns Porsts Sohn Hansheinz übernahm 1960 die Unternehmensleitung und führte 1972 als vergesellschaftendes Experiment die »totale Mitbestimmung« ein; eine Mitarbeitergesellschaft wurde gegründet, das Unternehmen und dessen Leitung an die Mitarbeiter übergeben, und Hannsheinz Porst zog sich 1978/79 vollständig aus der Unternehmensleitung zurück [3]. 1982 wurde das Experiment für gescheitert erklärt und die Schweizer Firma Interdiscount übernahm die Mehrheit der Firmenanteile. Im September 1996 ging die Porst AG zu einem Kaufpreis von 100 Millionen Mark in Besitz des belgischen Fotokonzern Spector NV über [4]. Zum damaligen Zeitpunkt gehörten folgende operativ tätige Gesellschaften zur Photo Porst AG:

  • Photo Porst Center GmbH,
  • Photo Porst Franchise GmbH und
  • Photo Porst Vertrieb GmbH [5]

Im Februar 2001 übernahm die 1997 gegründete PixelNet AG die Photo Porst AG von der Spector Photo Group NV zum symbolischen Kaufpreis von einer Mark [6]; Photo Porst soll im Februar 2001 noch einen Marktanteil von rund neun Prozent am deutschen Bildermarkt gehabt haben [7].

Im Juni 2002 mußte die PHOTO PORST AG dann Insolvenz anmelden [8]; die Namensrechte gingen an die Fürther RINGFOTO Gruppe [8], und »Photo Porst« existiert heute nur noch als Marke der RINGFOTO-Gruppe weiter. Den früheren Zentralvertrieb und dessen anhängige Filialen gibt es nicht mehr.

Die RINGFOTO-Gruppe weist darauf hin, dass durch die »Übernahme« keine Rechtsnachfolge der Photo Porst AG entstanden sei; die heutigen Photo-Porst-Fachgeschäfte seien selbständige und eigenständige Unternehmen, die per Mitgliedschaft in der RINGFOTO-Gruppe den Markennamen »PHOTO PORST« vertraglich geregelt weiterhin nutzen [9]. Möglicherweise betrifft diese Ablehnung der Rechtsnachfolge Gewährleistungsansprüche an bei Porst erworbenen Gerätschaften. Betroffen von dieser Regelung sind rund 350 Fachgeschäfte und 1200 Foto-Abgabestellen von Photo Porst [10].

Das Bildergeschäft (Namensrechte am »Königsbild«) wurde ebenfalls Mitte 2002 zunächst von Kodak übernommen [11], ebenso die PORST Bilderfabrik, ein Großlabor in Schwabach; Kodak verkaufte diese später an KFS und V-Dia, die allerdings im April 2004 Insolvenz anmeldeten [12]. Auch die Bitterfelder PixelNet AG ging in die Insolvenz, ebenso wie die PixelNet-Tochter ORWO [13]. Im Oktober 2003 wurde die insolvente PixelNet AG dann an eine Investorengruppe verkauft [14].

Weiterführende Informationen

Kontakt

RINGFOTO GmbH & Co. ALFO Marketing KG
Benno-Strauß-Str.39, 90763 Fürth
Tel: 0911 / 65 85 - 0

Werbung

Ältere Porst-Werbeanzeige:

http://www.kefk.net/Fotografie/Händler/DE/Bundesweit/Porst/Werbung/Photo-Porst_small.jpg

Abbildung: Ältere Werbeanzeige von Photo Porst für eine kompakte 2,1-Megapixel-Digitalkamera vom Typ »SiPix SC-2100« mit 2-fachem Digitalzoom, Makro-Modus, Serienbildfunkion und USB-Schnittstelle; Speichermedium: Campact Flash; Brennweite des Objektivs: 6,73 mm, Blendenbereich 1:3 bis 1:8. Prospekt von Anfang 2002, nach der Übernahme durch PixelNet. Vergleichbare Markengeräte kosteten damals gut das drei- bis vierfache.

Netmarks

fn1. http://www.heise.de/newsticker/meldung/15488

fn2. Josef Seidl in http://www.kamera-geschichte.de/

fn3. http://www.kamera-geschichte.de/files/porst_unternehmen_deutsch.htm

fn4. http://www.heise.de/newsticker/meldung/15488

fn5. http://www.golem.de/0206/20481.html

fn6. http://www.heise.de/newsticker/meldung/15488

fn7. http://www.golem.de/0206/20481.html

fn8. http://www.heise.de/newsticker/meldung/28534

fn9. http://www.photo-porst.de/cms/cms_porst.nsf/id/58C922C9F5245621C1256D180053A919

fn10. http://www.heise.de/newsticker/meldung/30435

fn11. http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,2120946,00.htm

fn12. http://www.kamera-geschichte.de/files/chronik_deutsch.htm

fn13. http://www.kamera-geschichte.de/files/chronik_deutsch.htm

fn14. http://www.kamera-geschichte.de/files/chronik_deutsch.htm

Pro Markt

Pro Markt ist eine bundesweite Kette von Mediamärkten, die mit dem Werbeslogan »Wir sind die Guten« wirbt; die ehemals 92 Pro-Märkte gehören den Gebrüdern Wegert.

Auch undurchsichtige Weise ist der Pro Markt mit dem Makro Markt verwoben; die Filialen ersterer Kette wurden in Berlin im Lauf des Jahres 2003 durch den letzteren assimiliert, wobei beispielsweise Entwicklungsgutscheine für die Verarbeitung von Negativ- und Diafilmen entwertet wurden.

Mit der Begründung, der Makro Markt habe nicht mit dem Pro Markt zu tun wurden Einlösung, Austausch und Gutschrift verweigert. Wenn man Dutzende von Filmen entwickeln lassen will, ist das mehr als ärgerlich. Wir fanden das jedenfalls so mies, daß wir beide Ketten nach Möglichkeit meiden.

Siehe auch

  • Makro Markt

Netmarks

Rossmann

Rossmann ist eine bundesweite Kette von Drogerien, die Fotoarbeiten durchführt.

Ähnlich wie Drospa und Schlecker bietet sich Rossmann an

  • zur Entwicklung unproblematischer Filme (ohne Push-Entwicklung etc.)
  • zum Anfertigen von Abzügen von Negativfilmen in Standardformaten (9x13 cm bis etwa 20x30 cm),
  • zum Ausbelichten von Digitalfotos.

Rossmann ist relativ zuverlässig, auch wenn Aufträge gelegentlich mal ein paar Tage länger dauern als avisiert. Abhanden gekommen sind mit Filme hier bisher noch nicht. Probleme gab es jedoch immer wieder mit Digitalaufträgen, sowohl was die Qualität als auch die Lieferzeiten anging.

Preise

Analoge Fotografie

Ende Februar 2005 kostete die Entwicklung eines Negativfilms bei Rossmann rund 2,50 Euro pro Film, Erstabzüge kosteten dabei ab 1 Cent pro Bild (im Format 9x13 cm); viel billiger können analoge Fotoarbeiten wohl nicht mehr werden.

Digitale Fotografie

Die Bestellung von Abzügen erfolgt entweder per »Order-it« Terminal in allen
Rossmann-Filialen oder online via HTML- oder Java-Upload bzw. die Windows-Software »Easy-order«. Digitalaufträge lässt Rossmann von Fujifilm bzw. Fujicolor abwickeln. Für die Bedienung der Terminals wird zusätzlich noch eine kostenpflichtige »Bestell- und Abholkarte« mit Chip (!) benötigt, deren Preis von zwei Euro über vier Gutscheine à 50 Cent bei den folgenden Aufträgen verrechnet wird.

Ausbelichtungen von Bilddateien (Stand: März 2005):

  • 09x13: EUR 0,13
  • 10x15: EUR 0,15
  • 13x18: EUR 0,25
  • 20x30: EUR 1,15

Posterformate wurden im März 2005 noch nicht angeboten, kamen jedoch mittlerweile zum Angebot hinzu.

Zusatzkosten pro Auftrag:

  • Bearbeitungsgebühr pro Auftrag: EUR 0,65
  • Versandkosten per Post: EUR 2,10
  • Lieferung an Händler: kostenfrei

»Order-it« Terminal

Die »Order-it« Terminals sollen in allen Rossmann-Filialen installiert sein, und das ist kein leeres Versprechen: man findet die Geräte tatsächlich in den Geschäften vor Ort. Die anscheinend aus PC-Hardware zusammengestückelten Terminals schlucken alle gängigen Datenträger, von CD-R bis hinzu diversen Speicherkarten.

Saturn

Saturn ist eine 1979 gegründete europaweite Kette mit insgesamt 105 Mediamärkten in Deutschland, davon sechs Filialen in Berlin, u.a. in Berlin-Mitte (Alexanderplatz und Potsdamer Platz), Hellersdorf, Reinickendorf, Steglitz und Treptow. Das Unternehmen war das erste Handelshaus, das in Deutschland ein großes Schallplattensortiment zur Selbstbedienung anbot. Weitere Standorte dieser Vertriebslinie befinden sich in Österreich, Frankreich, Italien, Polen und Ungarn.

Das Sortiment umfasst nach eigenen Angaben bis zu 100.000 Artikel aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Haushaltsgeräte, Neue Medien, Telekommunikation, Computer und Foto.

Das Unternehmen gehört zur Media-Saturn-Holding GmbH, die sich wiederum im Besitz der Metro AG befindet; die Metro Group ist der drittgrößte Handelskonzern in Europa und der fünftgrößte der Welt.

Die Kette wirbt in Deutschlandmit dem ärgerlichen Werbeslogan »Geiz ist geil«. Das finden wir auch, und weil geiz geil ist, spart man am besten, indem man nicht bei Saturn kauft. Zumal bei Saturn, zumindest in der Berliner Filiale am Potsdamer Platz, immer mal wieder die zum Entwickeln abgegebenen Filme verschwinden oder die teure Über-Nacht-Entwicklung schon mal eine volle Woche dauert.

Siehe auch

  • Kaufhof / Metro AG
  • Media Markt / Metro AG

Netmarks

Schlecker

Schlecker ist eine bundesweite Kette von Drogerien, die Fotoarbeiten durchführt.

Ähnlich wie Drospa und Rossmann bietet sich Schlecker an

  • zur Entwicklung unproblematischer Filme (ohne Push-Entwicklung etc.)
  • zum Anfertigen von Abzügen von Negativfilmen in Standardformaten (9x13 cm bis etwa 20x30 cm),
  • zum Ausbelichten von Digitalfotos.

Fotohändler in Berlin

Fotohändler in Berlin.

Calumet

Calumet ist ein Fotohändler für professionelle Fotografen und Videofilmer. Das Sortiment ist umfangreich und umfasst Kameras, Objektive, Taschen, Labor- und Studiozubehör sowie mittlerweile auch einiges Computerzubehör. In dieser Breite dürfte das Sortiment in Berlin mittlerweile ziemlich einzigartig sein. Der Rent-Service bietet hochwertige Geräte von Canon, Nikon, Kodak, Hasselblad und Mamiya zum Ausleihen.

Adresse

Lützowstrasse 37
10785 Berlin

Der Fotoladen

Der Fotoladen ist ein Fotohändler in Berlin-Mitte. Für mich war Der Fotoladen lange Zeit die erste Adresse, wenn es um preiswerte und vergleichsweise hochwertige Schwarzweißarbeiten ging.

Angebot

Sehr wenig SLR-Zubehör, überwiegend Duka und Ost-Fabrikate. Schwarzweißenwicklung und -vergrößerung (»Bromexpress S/W«) in akzeptabler Qualität, Handentwicklungen zu vertretbaren Preisen. Vertretung für »Efke«-, »Foma«- und »Tura«-Filme. Preisgünstige PE- und Barytpapiere sowie Photochemie.

Kontakt

Laden & Versandanschrift:

Alte Schönhauserstrasse 32b
10119 Berlin

Telefon & Telefax:

Telefon: ++49(0)3028599081
Freecall: 0800 IMPEXDE
Telefax: ++49(0)30 28599475
NOT-FAX: 030 28599083

Öffnungszeiten:

Mo-Fr 12-20
Sa 12-18

Alte Adresse:

Reinhardstraße 3
10117 Berlin

Netmarks

Fix Foto Labor

Fix Foto Labor ist darauf spezialisiert, Fotos innerhalb kürzester Zeit herzustellen; daneben gibt es in einigen Filalen einen Spätservice bis 22.00 Uhr sowie einen Sonntags-Service 11.00 bis 19.00 Uhr. In Berlin gibt es 21 Filialen (siehe Filialen).

Angebot

Mittels moderner Labortechnologie, die in jeder Filiale installiert ist, wird der Filmauftrag in einer halben Stunde durch Fachlaboranten bearbeitet. Weitere Leistungen sind:

  • Bild vom Bild,
  • Dia-Entwicklung,
  • Vergrößerungen,
  • Digitale Bildbearbeitung,
  • Porträtstudio,
  • Passbilder,
  • Textildruck,
  • Fotokopien,
  • OHP- Folien,
  • Bilderrahmenwerkstatt,
  • Poster- und Galeriebereich,
  • Objektberatung und -ausstattung u.a.

Die S/W-Entwicklung wird nicht innerhalb von einer halben Stunde durchgeführt, sondern dauert drei Labortage, d.h. der Film wird eingeschickt und nicht vor Ort entwickelt (Filiale Wedding).

Digitale Bildbearbeitung ist uns etwas problematisch in Erinnerung; die Laboranten am Tresen waren mit der Digitaltechnik überfordert und konnten beispielsweise nur mit viel Nachfragen Auskunft über die unterstützten Speichermedien (Floppy Disc, CD-ROM, ZIP-Drive, Compact Flash etc.) geben. Es wird eine Einlesegebühr i.H.v. ca. EUR 3,- pro Auftrag erhoben. Mein bisher einziger digitaler Auftrag bei Fix Foto war erst rund fünf Stunden nach Abgabe abholbereit, dafür hatte ich ein fremdes Bild in der Tüte und die Hälfte der Abzüge, die ich in Auftrtag gegeben hatte, fehlte; das wurde ohne erneute Einlesegebühr nachgebessert, dauerte allerdings wiederum bis zum folgenden Tag. Der Auftrag beinhaltete keine Bildbearbeitung, es sollten nur digitale Fotos möglichst rasch ausbelichtet werden (Filiale Wilmersdorf, Dezember 2001).

Die Bilderrahmenwerkstatt braucht einige Tage für einen Auftrag, arbeitet aber zuverlässig. Die Preise sind recht hoch (Meterpreise je nach Rahmen bzw. Passepartoutgrösse), aber günstiger als bei einem Spezialgeschäft. Ein einfacher Holzrahmen von ca. 30 x 30 cm kostet incl. Passepartout knapp EUR 50,-. Die Verarbeitung der Rahmen ist nicht so sauber, wie man sich das für ein Geschenk wünschen würde (Filiale Wilmersdorf, Dezember 2001). Ausserdem handelt es sich natürlich nicht um Wechselrahmen, sondern eben um Massanfertigungen (allerdings fürhren wohl alle Filialen Wechselrahmen in Standardgrössen).
Bewertung

Das Versprechen, Filme in den Standardverfahren (E6 etc.) innerhalb einer halben Stunde zu entwickeln, halten die meisten Filialen innerhalb einer Stunde ein. Das ist akzeptabel und hat für meine Zwecke bisher immer ausgereicht; ich habe daher nie versucht, auf die versprochenen 30 Minuten zu bestehen (die meisten Mitarbeiter geben korrekte Zeiteinschätzungen). Die Preise sind zwar recht hoch, aber vergleichen mit einem Fachlabor noch recht günstig.

Positiv ist das recht dichte Filialnetz in Berlin sowie einige Zustzdienstleistungen wie die Bilderrahmenwerkstatt und der Digitalservice. Allerdings sollte das Unternehmen m.E. in diesen Bereichen mehr Wert legen auf Quality Assurance oder so etwas wie eine "Endkontrolle" einführen, wie das in Grosslabors zumindest stichprobenartig üblich ist.

Netmarks

Foto Braune

Foto Braune ist ein kleiner Fotohändler in Berlin-Neukölln.

Angebot

Kleines Ladengeschäft, aber umfangreiches Sortiment, sowohl Neu- als auch Gebrauchtware; i.d.R. günstige Preise. Reparaturen nach Abluf der gesetzlichen Gewährleistung werden nicht über die Vertragshändler der Hersteller, sondern über eigene Werkstatt abgewickelt: leider langwierig und teuer (und nicht preisgünstig und schnell, wie versprochen). Regelmässig Sonderaktionen, Annahme von Aufträgen für Kodak Photo-CDs, Anfertigung von Prints von Digitalfotos.

Bewertung

Ein liebenswerter und sehr persönlicher Laden; die Beratungsqualität kann unterschiedlicher nicht sein, die Verkäufer bemühen sich jedoch immer; mit etwas Glück gelangt man an einen Experten, der sich mit der Materie – z.B. Belichtungsmesser – wirklich auskennt.

Insgesamt guter Service, aber ungute Erfahrungen bei Reparaturarbeiten, die über Braune erledigt wurden.

Adresse

Nähe Hermannplatz.

Siehe auch

  • Foto-Video-Drogerie Hess (Berlin-Charlottenburg)
  • Foto Meyer (Berlin-Schöneberg)

Foto Hollin

Foto Hollin ist ein engagierter Fotohändler in Berlin-Reinickendorf mit eigenem Fotostudio; das Geschäft bezeichnet sich als »das älteste Fotofachgeschäft im Norden Berlins« (Selbstdarstellung).

Angebot

Foto, Video, Photo CD, Digital Imaging, Zubehör, Reproduktion alter Fotos, Pass- und Porträt-Studio, Bilderrahmen, Fotoarbeiten aller Art, eigenes Labor.

Gelegentlich Verkaufsmessen mit Präsenz der großen Fotoanbieter.

Bewertung

Hollin ist ein klassischer Fachhändler mit überraschend umfangreichem und breit gestreuten Sortiment. Das Preisniveau lag über dem von Ketten oder Discountern, aber etwa auf Niveau von Versandhändlern mit größerem Sortiment (fotokoch.de, fotobrenner.de etc.).

Teilweise extrem günstige und technisch einwandfreie Sonderangebote. Beratungsqualität stark abhängig vom Verkäufer bzw. dessen Markenpräferenzen.

Adresse

Scharnweberstraße 30
13405 Berlin

Siehe auch

  • Foto-Video-Drogerie Hess (Berlin-Charlottenburg)
  • Foto Meyer (Berlin-Schöneberg)

Netmarks

Foto Klinke

Foto Klinke (Motto: "Wir haben für jeden die richtige Ausrüstung, für Profi's sowie Hobbyfotografen") betreibt 16 Filialen in Berlin (siehe Klinke-Filialen, Übersicht mit Adressen und Öffnungszeiten). Neben dem Hauptgeschäft in Kreuzberg gibt es in den meisten (West-) Berliner Bezirken eine Niederlassung. I.d.R. sind das kleine Geschäfte mit geringer Auswahl, im Gegensatz zu den Filialen gewisser anderer Fotoketten kann man hier jedoch nahezu sämtliche marktgängigen Fotoprodukte bestellen.

Klinke ist mittlerweile leider konkurs und vollständig aus der Landschaft der Berliner Fotoanbieter verschwunden.

Angebot und Sortiment

Gute Auswahl an Amateur-KB-Filmen, je nach Filiale auch professionelle (und kühl gelagerte) Materialien. Ebenfalls filialabhängig meist wenig Duka-Zubehör. Filmentwicklung Schwarzweiß-Negativ: 3,10 DM (günstig!); Verarbeitung von Kodak TMAX in Speziallabor für T-MAX-Entwicklung. Filmentwicklung E6: 5,50 DM. Entwicklung E6 Push: 9,90 DM. Filmentwicklung Color-Negativ: DM 6,99 (absurd teuer!) Fantasiepreise für Schwarzweiß- und Farbkontaktabzüge.

Digiprint-Abzüge vom Dia. Oft gute Auswahl an SLR-Kameras und Objektiven, jedoch wieder filialabhängig manchmal auch Schwerpunkt auf einfachen Kompaktkameras.

CopyshopFoto & Zubehör; Fotoapparate Einzelhandel; Fotobedarf Einzelhandel; Fotokopier- und Vervielfältigungsbetriebe; Serviceunternehmen; Einzelhandel; Feinmechanik und Optik Einzelhandel; Feinmechanik, Optik und Medizintechnik Gesamt; Fotoapparate und Fotobedarf Einzelhandel; Fotolabors; Chemie Dienstleistung; Dienstleistung; Einzelhandel; Vervielfältigungsbetriebe und Fotolaboratorien; Feinmechanik, Optik und Medizintechnik Einzelhandel.

Bewertung

Insgesamt ein brauchbarer Fotohändler, der sich durch ein gutes Filialnetz auszeichnet und unter den in Berlin vertretenen Ketten am ehesten die Bezeichnung "Fachhändler" verdient.

Die Beratung ist jedoch teilweise vollkommen unzureichend, sobald es um spezifische Fragen oder Wünsche (z.B. »Ist es irgendwie oder irgendwo möglich, den Minolta-Winkelsucher VNvor dem Kauf auszuprobieren?«) geht. Die Verkäufer in der Kreuzberger Hauptniederlassung sind oft übellaunig oder desinteressiert, in den anderen Filialen ist es eher Glückssache, ob man einen kompetenten und auskunftsbereiten Ansprechpartner findet. Allerdings stehen die Chancen für letzteres im Vergleich zu anderen Berliner Fotoketten bei Klinge relativ gut.

Die Preisstruktur ist insgesamt weder auffällig gut noch auffällig schlecht.

Leider völlig absurde Preise für Farbnegativentwicklung und Kontaktabzüge, dafür relativ günstige Preise bei Prints in Standardgrößen.

Netmarks

<strike>www.foto-klinke.de</strike>

Foto Meyer

Foto Meyer ist ein alteingesessener, sympathischer Fotohändler in Berlin-Schöneberg; das Geschäft zählt zu den wenigen verbleibenden Fachgeschäften in Berlin. Ich habe etwa ein Jahrzehnt lang bei Meyer fast alles gekauft, was in meiner Fotoausrüstung gut und teuer ist, beispielsweise meine Minolta Dynax 9.

Mit den Preisen war ich immer ziemlich zufrieden (»Meyer ist nicht teyer«) – bis etwa 2003; seitdem klafft die Schere zwischen realistischen Preisen und dem, was Meyer bieten kann oder will immer weiter auseinander. Meine alte Kaufregel, nach der der Kaufpreis im Einzelhandel vor Ort etwa zehn Prozent über dem des Versandhandels liegen darf, kann ich hier leider nicht mehr einhalten: Mittlerweile liegen die Katalogpreise von Meyer regelmäßig etwa 20 bis 40 Prozent über denen von Internet-Shops, die ich für seriös halte.

Gelegentlich kann man noch erfolgreich handeln – meine Minolta Dimage 7Hi stammt beispielsweise von Meyer – die Klärung des Preises dauerte aber Tage, und diese Wartezeit will ich als Kunde in einem Ladengeschäft ja eben nicht haben: Nach einer halben Woche Wartezeit ist das Päckchen vom Versandhändler auch zu Hause.

Angebot

Meyer bietet ein – zumindest für Berliner Verhältnisse – enormes Angebot an Produkten und verfügt über ein vergleichsweise großes Ladengeschäft; nahezu alle Marken sind vorrätig; Spiegelreflexkameras können ausprobiert werden. Zahlreiches Foto- und Systemzubehör ist am Lager; was nicht am Lager ist, konnte früher kurzzeitig beschafft werden, leider nicht zur Ansicht.

Heute erhält man bei anscheinend weniger gängigen Artikeln wie der Konica Minolta Dimage A2 häufiger die Auskunft, der Artikel sei nicht vorrätig und könne auch innerhalb der nächsten Wochen nicht beschafft werden. Bei der Dimage A2 verzeichnet der Katalog »z.Z. nicht verfügbar«, leider konnte mir im gesamten Verlauf des Februars 2005 bei mehreren Nachfragen keiner der Verkäufer im Ladengeschäft Auskunft geben, ob und wann die Kamera wieder lieferbar sein würde; für diese Auskunft brauche ich allerdings keinen Fachhändler, das kann ich im Online-Katalog selbst nachschauen.

Meyer bietet auch einige Dienstleistungen, so beispielsweise »High-End-Scans«, Digitaldrucke und Bildbearbeitung sowie andere Fotoarbeiten und vermietet auch Equipment. Bei diesem so genannten »Rentservice« sind leider ausschließlich Kleinbildkameras von Nikon und Canon im Angebot, nicht jedoch von Minolta oder anderen Kameraherstellern; das ist allerdings auch bei anderen Verleihern wie Wüstefeld nicht anders.
Erfahrungen

Teilweise launische Verkäufer stehen hier gegen ein in Berlin (nach dem Konkurs der Kette Foto Klinke) mittlerweile konkurrenzloses Angebot. Mit etwas Glück findet man einen kompetenten und auskunftswilligen Ansprechpartner, zumindest falls der Laden nicht zu voll ist.

Früher wurden hier mal optimale Preise geboten, u.U. war Meyer sogar konkurrenzfähig mit den Preisen von Discountern – aber all das ist mittlerweile leider Geschichte.

Heutzutage ist Foto Meyer preislich trotz des Werbeslogans »Meyer ist nicht teyer« vernichtend abgeschlagen von der Versender- und Internet- Konkurrenz. Beispiel: Minolta Dimage 7Hi im Mai 2003: bei Meyer EUR 1.299,-; günstigster Preis im Internet: zwischen rund EUR 950,- und 1.050,-. Dementsprechend gereizt reagieren die Verkäufer auch auf Fragen nach den Preisen von Artikeln: Gehandelt werden kann zwar immer noch um ein paar Euro, mithalten mit Internet-Preisen plus zehn Prozent Aufschlag kann oder will Foto Meyer aber nicht mehr.
Online-Shop

Foto Meyer bietet auch einen Online-Shop für Kunden außerhalb Berlins an, der anscheinend von Ringfoto Web World betrieben wird, zumindest verweisen die internen Links auf die Domain shop.rf-webworld.de, die zwar auf die Agenos GmbH aus Weimar registriert ist, aber eigentlich »das Internet-Konzept ist, das die Ringfoto-Gruppe ihren Mitgliedern anbietet« [1].

Das Shopsystem ist eigenwillig und die Suchfunktion kann einen zur Verzweiflung treiben; so verzeichnet die Systematik beispielsweise bei digitalen Spiegelreflexkameras die Anbieter Canon (10 Produkte), Nikon (5 Produkte), Olympus (1 Produkt) und Pentax (1 Produkt) – auch über die anderen Suchfunktionen war Anfang März partout keine Dynax 7 Digital von Konica Minolta zu finden, obwohl die Kamera bereits seit Wochen bei anderen Händlern verfügbar war, Meyer bereits Workshops zu der Kamera angeboten hatte und die Kamera laut einer Anzeige bereits zum Weihnachtsgeschäft im Programm hatte. Entweder aktualisiert Meyer oder wer auch immer den Shop betreiben mag den Online-Katalog nur alle paar Monate, oder die Suchlogik hat ein gravierendes Problem; die Konica Minolta Dynax 7 wurde jedenfalls problemlos gefunden.

Besonders fehlertolerant ist die Suchfunktion leider auch nicht; sucht man nach »Dimage A2«, findet das System nur die Kameratasche »Konica Minolta MB-D1« (»für DIMAGE A1 + A2«), nicht jedoch die Kamera selbst: Diese ist verschlagwortet als »Dimage A 2« – das Leerzeichen macht das Produkt unauffindbar, wenn man nicht hartnäckig weitersucht.

Mit dem Web-Browser Opera in Version 7.54 gelang es Anfang März 2005 nicht, ein Produkt in den Warenkorb zu legen; nach dem Klick auf den entsprechenden Button erscheint ein Popup (»Das Produkt wird in den Warenkorb gelegt«), das nicht mehr verschwindet. Der Warenkorb bleibt jedoch leer (»Ihr Warenkorb enthält keine Produkte«).

Im März 2005 waren die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ausschließlich über die Startseite des Shops abrufbar. Die Versandkosten liegen bei 12,50 Euro, versandt wird über DHL via Nachnahme.

Adresse

Foto Meyer digital imaging GmbH (»Die ganze Welt der Fotografie«)

Welserstrasse 1
10777 Berlin
Tel.: 0 30 / 23 50 99 - 0
Fax: 0 30 / 23 50 99 - 15

Foto Meyer Profi Digital Service

Viktoria-Luise-Platz 6
10777 Berlin
Tel.: 0 30 / 23 50 99 - 16
Fax: 0 30 / 23 50 99 - 17

Öffnungszeiten ab dem 1.3.2005:

Montag bis Freitag 9:30 - 19:00 Uhr
Samstag 9:30 - 16:00 Uhr.

Siehe auch

  • Foto-Video-Drogerie Hess (Berlin-Charlottenburg)
  • Foto Braune (Berlin-Neukölln)

Netmarks

fn1. http://www.betternet.de/index.php?id=43

Foto Video Kalk

Foto Video Kalk ist ein sympathischer kleiner Fotofachhändler in Berlin-Wilmersdorf; eine zweite Filiale befindet sich in der Rheinstraße 9 in Berlin-Schöneberg (Friedenau). Aufmerksam wurde ich auf das Geschäft, da es im Juli 2005 als einziger Berliner Fachhändler für den mobilen Datenspeicher PD70X geführt wurde.

Das winzige Ladengeschäft vermittelt auf den den ersten Blick den Eindruck eines kleinen Ateliers für den typischen Amateurknipser: In den Auslagen finden sich billige Negativfilme, kleine Bilderrähmchen und diverse Knipskameras. Ich habe um die Ecke von diesem Händler den größten Teil meiner Schulzeit verbracht und das Geschäft nie wirklich zur Kenntnis genommen – damals fotografierte ich auf Kodachrome-Diafilmen, die der typische Knipser-Fotohändler ohnehin nicht führte. Umso größer war meine Überraschung beim zweiten Blick: Vollgepackte Regale und keineswegs nur Material für den knipsenden Amateur, sondern ein erstaunlich umfangreiches Sortiment an Kameras und Zubehör, das auch für den engagierten Amateur oder sogar den Fotoprofi interessant sein dürfte, so beispielsweise wasserdichte und stoßfeste Schutzgehäuse für Kameras, über die man so die Verkäuferin, mit dem LKW fahren könne, ohne das Fotoequipment zu beschädigen.

Die Verkäuferin, Frau Wuttke, zeigte sich freundlich und engagiert, obwohl ich das Geschäft kurz vor Ladenschluss aufsuchte; die Auskünfte waren korrekt und Wissenslücken wurden unumwunden eingeräumt. Das Personal macht einen gut geschulten Eindruck und bildet so einen erfreulichen Kontrast zu den fehlerhaften Auskünften, die ich bei gewissen anderen erleben musste, als diese Kette noch in Berlin vertreten war. Die Firma Foto Kalk existiert hier immerhin bereits in zweiter Generation: Das Unternehmen wurde 1970 von Winfried und Brigitte Kalk begründet. Qualität setzt sich eben durch.

Foto Video Kalk führte den mobile Datenspeicher CompactDrive PD70X nicht nur im Katalog, sondern hatte das Gerät am Lager, in allen drei verfügbaren Ausführungen mit 40, 60 und 80 GB Speicherkapazität; sogar das optionale PELI-Case war im Ladengeschäft vorführbereit. Die Verkäuferin konnte die Eigenschaften des Geräts korrekt beschreiben und bemühte sich, konkrete Fragen sachgerecht zu beantworten; sie wusste allerdings mit einer Frage nach Vorhandensein einer Verify-Funktion am PD70X nichts anzufangen und fragte bei einem Kollegen nach, der allerdings auch nichts dazu wußte. Ich hatte zuvor die Website des deutschen Distributors SalientTrade GmbH, www.pd70x.de, studiert und ebenfalls keine Angaben dazu gefunden: Also eine verzeihliche Wissenslücke, zumal tatsächlich auch weder das Gerät selbst noch das dazu mitgelieferte Handbuch über diese recht essentielle Funktion Auskunft gibt. Der Verkaufspreis bei Foto Video Kalk entspricht übrigens exakt den Angaben des eigenen Internet-Shops des Distributors, man zahlt im lokalen Einzelhandel also überraschenderweise keinen Aufpreis gegenüber dem »Internet-Preis«.

Die Sucher-Mattscheibe der Dynax 7 Digital kann leider auch Foto Video Kalk nicht auswechseln, das bleibt offensichtlich dem Service-Center in Bremen vorbehalten: Entsprechende Auskünfte hatte ich bereits von Konica Minolta und von anderen Händlern erhalten. Foto Video Kalk war allerdings bereit, geringwertige Kleinteile von Konica Minolta zu bestellen, wenn auch nur gegen schriftliche Bestellung und Anzahlung: Andere Händler, namentlich gewisse bundesweiten Mediamärkte mit Fotobedarf, behaupteten dagegen, dies sei gar nicht möglich.

Fazit

Der Besuch bei Foto Video Kalk war eine positive Erfahrung, nach all dem Ärger mit Händlern wie Photo Dose. Es gibt ihn also doch noch, den kompetenten und engagierten Familienbetrieb, den Fotohändler »um die Ecke«: Bei zukünftigen Anschaffungen werde ich hier sicherlich gerne nachfragen.

Adresse

Berliner Straße 132,
10715 Berlin-Wilmersdorf
Nähe U-Bahnhof Blissestraße (U7)
Telefon: 030-861 70 21
Telefax: 030-861 96 58
E-Mail: foto.kalk@t-online.de

Ansprechpartner:

  • Herr Alexander Kalk
  • Frau Wuttke
  • Herr Ergang
  • Frau Stahlberg

Öffnungszeiten

Mo-Fr 9:00 bis 18:30
Sa 9:00 bis 13:00

Siehe auch

  • Fotohändler in Berlin-Schöneberg.

Netmarks

Foto-Video-Drogerie Hess

Die Foto-Video-Drogerie Hess ist ein Fotohändler in Berlin-Charlottenburg. Hess hatte früher einmal einen guten Ruf, was eine kundenfreundliche Preisgestaltung anging. Heute winkt man bei Nachfragen nach Preisen meist ab und listet Katalogpreise auf.

Angebot

Gebraucht- und Demoware, aktuelle Digitalkameras und Scanner, Blitzlichtanlagen der Firmen Multiblitz und Elinchrome, Raritäten, Laborbedarf, Rentprogramm.

Adresse

Kaiser-Friedrich-Strasse 87,
10585 Berlin
Tel. 030 - 341 34 53
Fax 030 - 341 39 19
E-Mail: fotohess@vossnet.de.

Netmarks

Monochrom

Das Kasseler Unternehmen Mono-C Archivierungs- und Photoprodukte GmbH eröffnete in Berlin-Mitte mit Monochrom ein »(Kauf-) Haus der Photographie« (Selbstdarstellung); es handelt sich dabei um die erste Ladengalerie des Unternehmens. Man erreicht es mit dem Berliner ÖPNV am mit der Tram Pappelplatz in der Nähe des U-Bahnhofs Rosenthaler Platz (Nähe Invalidenstraße).

Adresse

Ackerstr. 23 – 26
10115 Berlin (Mitte)
Tel. (030) 24 63 20 50
Fax (030) 24 63 20 55
E-Mail: <Berlin [at] monochrom [dot] com>

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag von 10.30 Uhr bis 19.30 Uhr
Samstag von 10.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Netmarks

  • www.monochrom.com

Piesnack

Piesnack ist ein Foto- und Hifi-Fachhändler mit ehemals großem Ladengeschäft im Wedding. Die Niederlassung in Wedding ist geschlossen seit Mitte 2000, wurde jedoch mittlerweile neu eröffnet.

Das neue Ladengeschäft befindet sich in der Seestraße, etwa einen Kilometer vom alten Standort entfernt in Richtung Bornholmer Brücke.

PPS

PPS richtet sich vor allem an professionelle Fotografen und arbeitet nach dem Leitspruch: »Alles aus einer Hand«. Das bereits 1971 gegründete Unternehmen arbeitet mit 140 Mitarbeitern an fünf Standorten in Hamburg, Dresden, Stuttgart und Berlin (PPS Imaging Group).

Dem Profi werden in der Berliner Niederlassung am Alexanderplatz – neben einem Rent-Service – umfangreiche Dienstleistungen angeboten, von Filmentwicklung über Abzüge bis hin zu Diaduplikaten und Reproduktionen. Für Digitalfotografen werden Bilder digitalisiert, nachbearbeitet und Digitalfotos auf Dia ausbelichtet.

Wer in der Gegend ist, sollte auch die Galerie im Schaufenster besuchen, die immer wieder interessante Ausstellungen zeigt.

Adresse

Alexanderstraße 1
10178 Berlin
Tel.: 030 / 7 00 11 64 - 0
Fax: 030 / 7 00 11 64 - 21
E-Mail: <berlin [at] pps-imaging [dot] de>

Öffnungszeiten

Mo - Fr 09.00 - 19.00 Uhr
Sa 12.00 - 17.00 Uhr

Netmarks

  • www.pps-imaging.de