Kamerasysteme ist eine Subsite des Nexus Fotografie, die sich mit fotografischen Systemen beschäftigt, die Kameras, Objektive und Zubehör umfassen, kontinuierlich gepflegt werden und innerhalb des Systems einen hohen Grad an Kompatibilität aufweisen.
Was ist ein Kamerasystem? Nach der inflationären Nutzung des Begriffes "System" verstehen sich selbst die "Easy Share"-Digitalkameras von Kodak als System. Eine solche Ausweitung des Terminus "System" ist unserer Meinung nach jedoch unsinnig.
Folgende Kriterien zeichnen ein Kamerasystem aus:
Nicht in jedem Kamerasystem werden alle Kriterien erfüllt. Faustregel: Mindestens drei der fünf Kriterien sollten erfüllt sein.
Zu den Anbietern von Kamerasystemen zählen oder zählten: Canon, Contax, Exakta, Hasselblad, Konica Minolta, Leica, M42, Mamiya, Minolta, Nikon, Olympus, Pentacon, Pentax, Ricoh, Rollei, Sigma, Sinar, Sony und Yashica.
Segmente, in denen Kamerasysteme angeboten werden oder wurde, sind: Kleinbild, Mittelformat, APS, Digital und Großformat.
Kamerasysteme werden von einer größeren Anzahl von Anbietern hergestellt und gepflegt.
Zwischen den Kamerasystemen der einzelnen Anbieter gibt es eine Reihe von bemerkenswerten Eigenschaften (Sortierung in alphabetischer Reihenfolge nach Herstellernamen):
Das heutige Unternehmen Contax gehört, wie auch Yashica, zu dem japanischen Konzern Kyocera; die Marke "Contax" gehört heute Carl Zeiss (Quelle). Das Bajonett entspricht dem des Yashica-Kamerasystems. In die Firmengeschichte sind neben Kyocera auch Zeiss Ikon und Pentacon involviert. Contax ist auch der der Name einer legendären Kleinbild-Meßsucherkamera, mit der Zeiss Ikon in Dresden sich ab 1930 als Hersteller "der besten Fotoapparate der Welt" (Quelle) etabliert hat.
Ab 1954 wurde die Contax D ("D" für "Dresden") gebaut, die noch das Zeiss Ikon-Logo trägt. An 1958 wurde die Contax F gebaut, die bereits das Pentacon Symbol trägt; Pentacon ist ein ein Akronym, das aus Pentaprisma und Contax gebildet wurde (vgl. www.uni-mainz.de/~otto/Praktica/Praktika_Stamm.html).
Vier Kamerasysteme sind heute von Contax verfügbar:
Contax 645 - "das überzeugende Mittelformat Autofokus SLR Sytem" (Quelle);
Contax N - "das Contax Autofokus Spiegelreflex System" (Quelle);
Contax/Yashica - "das manuell zu fokussierende Contax Spiegelreflex System" (Quelle);
Contax G - "das Contax Autofokus Meßsucher System" (Quelle).
Die Kameras von Contax haben einen ausgezeichneten Ruf, die Objektive werden von Carl Zeiss gefertigt und vermarktet.
Es gibt einige Autofokus-Kameras, die Contax N1 und die Contax NX, die das gleiche Bajonett verwenden wie die älteren Modelle. Ältere Objektive können nur mit Zeitautomatik oder manueller Einstellung verwendet werden, passen aber an alle Kameras.
Auf dem Gebrauchtmarkt haben Conatx-Kameras, ähnlich den Spitzenmodellen von Nikon und Leica, eine hohe Wertstabilität; gut erhaltene Kameras werden beispielsweise auf Fotorsen annähernd zum Neupreis gehandelt.
Das Contax/Yashica SLR System ist ein großes, ausgereiftes Kamerasystem mit einer Vielzahl hochwertiger, aufwendig gefertigter Zeiss Objektive vom extremen Ultra- Weitwinkel mit hervorragend korrigierter Verzeichnung bis zum Spiegel-Tele-Objektiv. Dieses System bietet Kameras außerordentlich hoher Robustheit mit einzigartigen Ausstattungsdetails, beispielsweise 100% Sucherbild (RTS III), Präzisions-Filmtransport mit Dateneinbelichtung in den Bildsteg (RTS III), Filmbühnen-Autofokus mit jeglichen Manual- Fokus-Objektiven (AX), vibrationsgedämpfter Betrieb für überlegene Schärfe (RX), keramische Präzisions-Filmansaugplatte für perfekte Filmplanlage.
Quelle: www.zeiss.de.
Die Contax 645 gibt dem Mittelformat den Komfort und die Schnelligkeit moderner Kleinbild Spiegelreflex Systeme – inklusive Autofokus. Dabei bleiben alle Stärken des Mittelformats erhalten, wie beispielsweise Wechselsucher, Wechselmagazine inklusive Polaroid und digitale Rückteile. Contax bietet sogar ein einzigartiges Ansaug-Rückteil das mit Rollfilm Typ 220 besonders gute Filmplanlage liefert.
Jedes Zeiss Objektiv zur Contax 645 enthält seinen eigenen Autofokus-Motor und einen elektrischen Blenden-Antrieb. Mechanische Übertragungselemente, die normalerweise langsamer sind und Geräusch verursachen, sind damit nicht mehr erforderlich. Automatische und manuelle Fokussierung sind jederzeit ohne Umschalten möglich. Contax 645 ist ein Schlitzverschluss-Kamerasystem.
Quelle: www.zeiss.de.
Für anspruchsvolle Fotografen kombiniert das Contax N System die hohe optische Leistung von Zeiss Objektiven mit Autofokus, Schnelligkeit und Komfort. Die Übertragung zwischen Kamera und Objektiv geschieht elektrisch. Dies ermöglichen Ultraschall-Autofokus-Motoren und elektrische Blendenantriebe in jedem Objektiv.
Die Objektivpalette des Contax N Systems umfaßt überwiegend Zoom-Objektive. Zusätzlich ist eine Reihe von Weitwinkel- Objektiven mit außerordentlicher Abbildungsqualität vorgesehen, eine Spezialität von Carl Zeiss seit Gründung der "Photographischen Abteilung". Außerdem wird es leistungsfähige Makro- Objektive geben, die dem Contax N System das Feld anspruchsvoller Dokumentation und professioneller Produkt-Fotografie erschließen. Lichtstarke, dennoch tragbare Autofokus-Objektive sind für den langbrennweitigen Bereich in Vorbereitung.
Quelle: www.zeiss.de.
Die Contax G Kamera bietet niedriges Geräuschniveau und alle Komfort- und Automatikfunktionen, die moderne Fotografen erwarten. Da kein SLR Sucherspiegel Raum beansprucht zwischen Objektiv und Film, steht dieser Platz für Optik zur Verfügung. Dies ermöglicht den Objektivrechnern von Carl Zeiss, kompakte, leichte, nahezu symmetrische Objektive mit ungewöhnlich hoher Abbildungsgüte zu entwickeln. Davon profitieren vor allem Weitwinkel-Objektive, weshalb das einzigartige Ultra-Weitwinkel-Objektiv Zeiss Hologon als exklusives Wechsel-Objektiv für die Contax G geschaffen werden konnte.
Quelle: www.zeiss.de.
Kleinbildkameras von Contax (Kameras)
Digitalkameras von Contax (Kameras)
Chronologie (Geschichte der Fotografie)
Peter Lausch, "Kleine Geschichte der Contax",
members.chello.at/lausch/contax1.htm.
Contax Users DE: Homepage der deutschen Contax-Users-Mailingliste,
www.contax-users.de.
Contax.ch: Photogalleries of Contax Enthusiasts (englisch),
www.contax.ch.

Screenshot: www.kyu.co.uk, 30-Jan-2002.

Screenshot: www.contaxcameras.com, 30-Jan-2002.
Kamerasystem von Exakta.
Mittelformat-Kamerasystem.
Das Kamerasystem von Panasonic kam Anfang 2006 auf den Markt; das erste Mitglied dieser neuen Kamerafamilie war die gemeinsam mit Olympus entwickelte digitale Spiegelreflexkamera Panasonic Lumix DMC-L1, die Objektive des Four Thirds-Systems nutzte. Diese Kooperation war bereits im Januar 2005 angekündigt worden.
Panasonic gehört zum japanischen Konzern Matsushita Electric Industrial Co., Ltd.. Kompatible Objektive für das Four Thirds-System werden auch von Leica angeboten.
Weitere Kameramodelle:
Die Allianz Olympus/Panasonic ist damit - neben Samsung/Pentax und Minolta/Konica/Sony - die dritte große Zusammenarbeit von etablierten Kameraherstellern mit Elektronikkonzernen, die sich seit der Etablierung der Digitalfotografie herausgebildet haben.
Pentacon' ist ein traditionsreicher deutscher Anbieter von Kleinbildkameras.
| 1887 | Gründung der Kamerafabrik Richard Hüttig in Dresden |
| 1896 | "Zeus-Spiegel-Camera" mit Plattenmagazin- erste einäugige Spiegelreflexkamera aus Dresden Fa. Richard Hüttig & Sohn |
| 1897/1898 | Gründung der "Aktiengesellschaft für photographische Industrie Emil Wünsche" in Dresden |
| 1897/1898 | Gründung der "Aktiengesellschaft für Camera-Fabrikation Heinrich Ernemann" in Dresden |
| 1903 | "Bosco" Spiegel-Camera für Rollfilm 9x9 Fa. Wünsche AG |
| 1903 | "Ernemann-Kino" zur Benutzung von 17,5mm-"Einlochfilm" für Aufnahme und Projektion - Geburt des Begriffes "Kino" Fa. Ernemann-AG |
| 1906 | Fa. Hüttig-AG wird mit mehr als 800 Mitarbeitern größtes Kamerawerk Europas |
| 1912 | Gründung der "Industrie- und Handelsgesellschaft m.b.H." ab 1914 "Ihagee Kamerawerk GmbH" |
| 1919 | Gründung der Kamerawerkstätten von Benno Thorsch und Paul Guthe |
| 1923 | Vollendung des 48m hohen Turmhauses der Ernemann AG (vergleiche dazu auch unsere Homepage) |
| 1924 | "ER-NOX" mit Objektiv Ernostar 1:2,0 (Weltneuheit) Fa. Ernemann AG |
| 1925 | Objektiv Ernostar 1:1,8 (Weltneuheit) Fa. Ernemann AG |
| 1926 | Fusion von 4 Dresdner Kamerabetrieben (u.a. Ernemann AG und ICA AG) zur Zeiss-Ikon AG mit 3400 Mitarbeitern größtes Kamerawerk Europas |
| 1933 | "Exakta 4 x 6,5" Fa. Ihagee Kamerawerk Steenbergen & Co. |
| 1935 | "Contaflex", erste zweiäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit eingebautem Belichtungsmesser (Weltneuheit) Fa. Zeiss-Ikon AG |
| 1936 | "Kine-Exakta" erste einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera (Weltneuheit) Fa. Ihagee Kamerawerk Steenbergen & Co. |
| 1945 | schwere Zerstörungen der Dresdner Kamerabetriebe durch den Bombenangriff am 13./14. Februar 1945 |
| 1949 | "Contax S" erste einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit fest eingebautem Pentaprismensucher (Weltneuheit) Fa. MECHANIK Zeiss Ikon VEB |
| 1949 | "PRAKTICA" einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit Objektivbefestigung M42 x 1 |
| 1950 | "Exakta Varex" erste einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit wechselbaren Sucherelementen (Weltneuheit) Fa. Ihagee Kamerawerk AG |
| 1956 | "PRAKTICA FX2" erste einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit innenauslösender Abblendautomatik für Druck- und Springblenden- Objektive (Weltneuheit) Fa. VEB Kamera-Werke Dresden-Niedersedlitz |
| 1959 | Fusion der Dresdner Kamerabetriebe zum VEB Kamera- und Kinowerke Dresden (ab 1964 VEB Pentacon Dresden) |
| 1965 | "PRAKTICA mat" erste europäische Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit TTL-Belichtungsmessung Fa. VEB Pentacon Dresden |
| 1969 | "PRAKTICA LLC" erste einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit elektrischer Blendenwertübertragung zwischen Wechselobjektiv und Kameragehäuse (Weltneuheit) Fa. Kombinat VEB Pentacon Dresden |
| 1990 | Beschluss der Liquidation der Pentacon Dresden GmbH |
| 1991 | Gründung der Jos. Schneider Feinwerktechnik GmbH & Co. KG |
| 1992 | Weiterführung des Markennamens "PRAKTICA" durch Jos. Schneider Feinwerktechnik GmbH & Co. KG |
| 1992 | Vorstellung einer neuen Spiegelreflexkamera für das Bildformat 24 x 18 mm (72 Bilder pro Film) und Entwicklung von Videosuchern als Ergänzung des PRAKTICA-SRK-Sortimentes |
| 1993 | Beginn der Entwicklung von Ausgabegeräten für die Druckvorstufe |
| 1993 | Entwicklung von Kamerasystemen für Sonderanwendungen mit frei programmierbarer Dateneinbelichtung auf den Film |
| 1994 | Vorstellung des ersten PRAKTICA-S/W Scanners auf der Photokina (Auszeichnung des Gerätes mit dem Sächsischen Designpreis) und Entwicklung einer Datenrückwand für die Spiegelreflexkamera BX20s |
| 1996 | "PRAKTICA Color Scan" - der Anfang einer neuen Generation von Scannerkameras und Druckplattenbelichter auf Laserbasis - beides Vorstellung auf der Photokina |
| 1998 | Übernahme der operativen Geschäftstätigkeit der Jos. Schneider Feinwerktechnik Dresden durch die PENTACON GmbH Foto- und Feinwerktechnik |
| 1998 | Weiterentwicklung des Druckplattenbelichters zum PENTACON CtP für das Speedmaster- Format und Fertigstellung der Entwicklung zum Scan 2000 - Präsentation zur Photokina - |
| 1998 | Übernahme des Vertriebs der EXAKTA-Produkte |
| 1999 | Auslieferung der 35.000sten Kamera BX20S |
| 1999 | Dr. Richard Koo dreht einen Film über die Geschichte der PRAKTICA- Kamera für das japanische Fernsehen |
| 1999 | Ergänzung der Scannerreihe Scan 2000 um die Modellreihen: - Balgenscanner - M 39 Reproobjektive - Adapter für Fremdkameras |
| 2000 | Abschluss eines Forschungsthemas mit dem IKTS Dresden und Herstellung des ersten keramischen Spritzgußwerkzeuges für die KS-Spritzerei (für Stückzahlen bis 1.000 Teile) |
| 2000 | Auslieferung von ersten Meßsystemen mit Komponenten zur industriellen elektronischen Bildverarbeitung |
| 2001 | Beginn der Serienfertigung einer neuen Scannergeneration mit der Bezeichnung "Scan 3000" auf Basis eines schnellen Fire - Wire Interface |
Das Pentax K-Bajonett findet sich nicht nur bei Pentax, sondern auch bei Ricoh und diversen Lizenzfertigungen (z.B. Porst, Revue). Dadurch ist dieses System recht verbreitet.
Sowohl Qualität als auch Preis von Kameras und Objektiven decken ein recht weites Spektrum ab. Objektive, die für Blenden- und Programmautomatik geeignet sind (PK-A), erkennt man am grünen "A" auf dem Blendenring.
Pentax hat -- im Gegensatz zu Minolta und Canon -- bei der Einführung von Autofokuskameras das Bajonett beibehalten; die Objektive sind kompatibel zu den Pentax-Kameras mit Autofokus; Autofokusobjektive können auch an älteren Kameras mit K-Bajonett verwendet werden, allerdings ohne automatische Fokussierung.
Die Preisstabilität von Markenartikeln (z.B. SMC Pentax) ist mässig, Lizenzfertigungen von Porst und Revue sind dagegen sehr billig zu haben.
Vor fast 50 Jahren baute Pentax die erste Spiegelreflexkamera in
Japan. 30 Jahre später die erste Spiegelreflexkamera mit TTL-Autofokus.
Da waren weltweit schon über 10 Millionen Pentax-Spiegelreflexkameras im
Einsatz. Vor bereits mehr 10 Jahren erfand Pentax die Zoom-
Kompaktkamera und ist seitdem Marktführer in diesem Segment.
Wer heute den Namen Pentax hört, denkt sofort an moderne Kameras, an
Objektive und Zubehör... kurz: an perfekte fotografische Abbildung. In
der Fotografie hat Pentax weltweit von Anfang an Massstäbe gesetzt.
Der Rapid- Rückschwingspiegel, die TTL-Belichtungsmessung, der
TTL-Autofokus und die vollautomatische Kompaktkamera mit stufenlos
verstellbarem Motorzoom-Objektiv sind Entwicklungen von Pentax.
1919 Die Asahi Optical Joint Stock Co., die sich auf die
Herstellung von Brillengläsern spezialisiert, wird in Tokio
gegründet.
1933 geht die Asahi Optical dazu über, auch Linsen und
Objektive für Kameras zu fertigen und wird damit zu einem
bedeutenden Zulieferer japanischer Kamerahersteller.
1952 Nach jahrelanger Entwicklungsarbeit kann die Asahiflex
I als erste japanische Kleinbild-Spiegelreflexkamera der
Öffentlichkeit vorgestellt werden.
1954 Bei der Asahiflex IIB wird bereits ein
automatischer Rückschwingspiegel eingebaut.
1957 Das Pentaprisma hält Einzug und löst die
Lichtschachtsucher ab.
1964 Die Pentax Spotmatic ist die erste einäugige
Spiegelreflexkamera der Welt mit Belichtungsmessung durch das Objektiv.
Innerhalb von zwei Jahren werden über zwei Millionen Spotmatic verkauft.
1969 Die Pentax 6x7 ist die erste Kamera der Welt, die
das Grunddesign einer Kleinbild-Spiegelreflexkamera, mit Suchereinblick
auf Augenhöhe und Dachkantprisma, als Mittelformatkamera bietet.
1971 Und wieder beweist PENTAX die Führungsrolle bei
Neuinnovationen. Die Pentax ES ist die erste Spiegelreflex mit
TTL - Belichtungsautomatik.
Ab diesem Datum führt PENTAX das SMC-Veredelungsverfahren in der
Vergütung aller Linsen für Objektive ein. Dadurch wird die Reflexion des
Lichtes von 5% auf 0,02% reduziert und die Abbildungsleistung und
Brillanz bedeutend erhöht. Die 7-Schichten Super-Multi-Coating
(Mehrschichtenvergütung) war ein echter Meilenstein in der Entwicklung
der Fotografie.
1975 führt Pentax die K-Serie mit Objektivbajonett ein.
Die drei Modelle tragen die Bezeichnung K2, KM (als Einsteigermodell)
und KX.
1976 Die Pentax K1000 beschränkt sich technisch auf das
Minimum einer mechanischen Spiegelreflexkamera. Sie sollte sich als
Dauerbrenner erweisen und wurde bis heute über 2,5 Millionen Mal
verkauft.
Mit der Pentax MX wird gleichzeitig die kleinste und
leichteste Spiegelreflex vorgestellt.
1980 Die Pentax LX erscheint zum 60jährigen
Firmenjubiläum (römische Zahl LX) und präsentiert sich als neue
Systemkamera für höchste Ansprüche. Sie besitzt ein auswechselbares
Suchersystem, ist mit feinsten elektronischen und mechanischen Bauteilen
ausgestattet und ist mit besonderen Abdichtungen wetterfest und
staubdicht.
Auto 110 und ab 1983 Auto 110 Super zählen zu den bis
heute kleinste Spiegelreflexkameras mit Wechselobjektiven. Sie
verwendeten den Kassettenfilm im Format 110 und gehören bereits jetzt zu
beliebten Sammelobjekten.
1981 Pentax ME-F ist als erste TTL-Autofokuskamera der
Welt ein Meilenstein und der Start zur Weiterentwicklung der
automatischen Scharfeinstellung.
1982 Die erste PENTAX Kompakt - Sucherkamera wird
eingeführt und die PC 35AFist eine der kompaktesten Kameras ihrer
Generation.
1983 Mit der Super-A gelingt PENTAX wieder ein
Erfolgsmodell. Sie wird zur "Kamera des Jahres 83" in Europa gewählt.
1984 Die Pentax 645 stösst als Mittelformatkamera mit
geringem Gewicht und hohem Bedienungskomfort auf grosses Interesse.
1986 Mit der Pentax Zoom 70 leitet Pentax eine neue Ära
der Kleinbildfotografie ein. Die erste Zoom-Kompaktkamera der Welt ist
mit einem Objektiv 35 bis 70 mm Brennweite ausgestattet und bietet mit
der Verstellung des Bildwinkels mehr kreative Möglichkeiten. Sie besitzt
zudem ein integriertes Blitzgerät. Die Zoom 70 wurde zur "Kamera des
Jahres 1987-1988" in Europa gewählt.
1990 Die Pentax Zoom 105 Super weist einen
Brennweitenbereich von 38 bis 105 mm und eine besonders reichhaltige
technische Ausstattung auf. Sie wird zur Zoomkompaktkamera das Jahres
auserwählt. Kompaktkameras mit dieser Brennweite sind heute nicht mehr
aus dem Markt wegzudenken. Auch diese PENTAX erhielt die Auszeichnung
"Kompakt-Kamera des Jahres 1990-1991"in Europa:
1991 Einführung der Spiegelreflex Z-Serie mit
Power-Zoom-Objektiven und Funktionen, um die Automatikwerte der Kamera
beliebig zu verändern.
Der Welt erste Zoom-Kompaktkamera, Wasser und Wetter geschützt nach
dem Standard Jis-5 heisst Pentax Zoom 90-WR und erhält
den begehrten Titel "Kompakt-Kamera des Jahres 1992-1993" in Europa.
1992 Mit der Espio stellt Pentax eine neue Generation
besonders kompakter Zoom-Kompaktkameras vor.
1993 Die Pentax Espio 115 ist die erste
Zoom-Kompaktkamera von Pentax mit einem Dreifachzoom von 38 bis 115 mm
und die erste der Welt mit Mehrfeldbelichtungsmessung. Weiter besitzt
sie automatische Gegenlichtkorrektur, Automatikblitz, Makrofunktion bis
45 cm und eine Fernbedienung, mit der sich auch das Zoomobjektiv
fernbedienen lässt. Sie wird sowohl von der ECCY und der TIPA (zwei
Vereinigungen von europäischen Fotofachjournalisten) zur besten
Kompaktkameras des Jahres gekürt.
1994 Die Pentax Espio Mini weist ein lichtstarkes 32
mm-Objektiv auf und stellt mit einer neuen Fünfpunktmessung automatisch
scharf. Zur reichhaltigen technischen Ausstattung gehört
Parallaxkorrektur, automatische Gegenlichterkennung, Langzeitbelichtung
und Panoramaumschaltung.
1996 Die Pentax Espio 115M als weltweit kleinste
Zoom-Kompaktkamera und die Pentax MZ-5 als kleinste
Autofokus-Spiegelreflexkamera werden vorgestellt und gewinnen auf Anhieb
die höchsten Auszeichnungen der europäischen Fachwelt.
Zur photokina '96 stellt Pentax Neuheiten wie die erste Pentax
Digital-Kamera dem Publikum vor. Mit der photokina fällt ausserdem der
Startschuss für das deutschsprachige Internet-Angebot von Pentax.
Mit zahlreichen Innovationen hat Pentax Meilensteine gesetzt.
Technisch anspruchsvolle Produkte für die verschiedensten Einsatzgebiete
prägen das Bild des Unternehmens. Mehr als fünfeinhalbtausend
Mitarbeiter gewährleisten den anerkannt hohen Qualitätsstandard der
Pentax Produkte in über 100 Ländern der Erde.
Quelle:
www.pentax.ch/deutsch/pentaxch/HIGHLIGHTS/Inhalt.htm, 05-Feb-2002.

Screenshot: www.pentax.de, 04-Feb-2002.

Screenshot: www.foto.pentax.de, 04-Feb-2002.

Screenshot: www.foto.pentax.de/aktuell/meldung/a0005610.lhtml, 04-Feb-2002.
Ricoh ist ein japanischer Hersteller, der schon seit 1938 Kleinbildkameras fertigt, damals noch mit dem seinerzeit üblichen M39-Schraubgewinde. Später folgte bei den Spiegelreflexkameras das damals übliche M42- Schraubgewinde als Objektivanschluß.
Chr. Caspari: Kameras von Ricoh,
www.fotolaborinfo.de/foto/ricohkamera.htm.
Ein Überblick von Chr. Caspari. mit Beschreibung der Funktionen und Erfahrungsberichten zu den verschiedenen Spiegelreflexkameramodellen für 35 mm Kleinbildfilme von Ricoh, darunter XR-X 3PF, XR-X, XR-P, XR-20SP, XR-7 und KR-10 Super.
Kamerasysteme von Ricoh? Da gibt es ein Problem: Noch eine unbenutzbare Hersteller-Website.

Screenshot: www.ricoh.de, 04-Feb-2002; Abruf mit Mozilla 0.9.7, Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.0; en-US; rv:0.9.7) Gecko/20011221.

Screenshot: www.ricoh.de, 04-Feb-2002; Abruf mit Opera Version 6.0, Build
1010, Platform: Win32.
Da die Website ohnehin nicht genutzt werden kann (oder sind Sie bereit, extra für diese Website einen speziellen Web-Browser zu installieren?), verzichten wir an dieser Stelle auf Links zu dem Hersteller Ricoh.
Angesichts der miserablen Programmierung der Website überrascht es dann auch nicht weiter, dass auch die Browserweiche nicht korrekt funktioniert; sie identifiziert sowohl Mozilla 0.9.7 als auch Opera 6.0 als "Netscape 6", was im Falle des Mozilla nur halb verkeht, im Falle von Opera jedoch völlig daneben ist.
Warum pisst mich das so an? Weil es ärgerlich ist, eine Website wie die von Ricoh auf die Welt loszulassen.
Zitat aus dem WWW-Horrorkabinett von Christoph Schneegans, Abschnitt Katastrophale Fehler beim Webdesign:
Diesen prägnanten Worten von Christoph habe ich nichts hinzuzufügen. Ich benutze übrigens den exzellenten Web-Browser Opera in der Version 6.0, der die Standards des W3C in vorbildlicher Weise implementiert.
Zum Weiterlesen: HTML Validation Service des W3C.
Rollei ist ein 1920 durch Paul Franke und Reinhold Heidecke gegründetes deutsches Unternehmen mit der Maxime, Kameras zu bauen, "die einfach zu bedienen sind und ausgezeichnet funktionieren".
Geschichte
Website
Zubehör
| 1920 | wird die "Werkstatt für Feinmechanik und Optik - Franke und Heidecke" in Braunschweig durch Paul Franke und Reinhold Heidecke gegründet. |
| 1928 | erfolgt die Vorstellung der Rolleiflex, der ersten zweiäugige Spiegelreflexkamera für Rollfilm. |
| 1930 | Inbetriebnahme des neuen Werks in Braunschweig. |
| 1933 | Einführung der Rolleicord, einer preiswerten Version der Rolleiflex. |
| 1963 | kommt mit der Rollei 16 die erste Rollei Kamera, die nicht für Rollfilme konstruiert war. |
| 1966 | Vorstellung der Rolleiflex SL66 (erste einäugige Rollfilm-Spiegelreflex-Kamera von Rollei). Die Rollei 35 wird auf der photokina präsentiert. In den kommenden drei Jahrzehnten werden ca. 3 Millionen Kameras dieses Typs verkauft. |
| 1967 | wird die Produktion von Computer-Blitzgeräten aufgenommen. |
| 1968 | Rollei steigt mit dem P35 in den Diaprojektoren-Markt ein. |
| 1970 | ist die Premiere der ersten 35mm-Kleinbildspiegelreflexkamera von Rollei, der Rolleiflex SL35. |
| 1973 | der Rollei P66A wird als erster automatischer 6x6-Projektor eingeführt. |
| 1974 | Weltpremiere der Rolleiflex SLX. Das erste elektronische Kamerasystem für das Mittelformat war der Vorläufer des heutigen Rolleiflex 6000-Systems. |
| 1976 | wird mit dem Überblendprojektor P 3800 der Urtyp der Rolleivision twin MSC 300 Projektoren vorgestellt. |
| 1980 | präsentiert Rollei mit der SL2000F die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit Wechselmagazin, doppeltem Suchersystem und integriertem Motorantrieb. |
| 1986 | der Rolleivision 66AV kommt als Überblendprojektor für das 6x6-Format. Im gleichen Jahr wird das RolleiMetric System vorgestellt, das neue Wege in der Nahbereichs-Vermessung aufzeigt. |
| 1987 | mit der Rolleiflex 2,8 GX mit TTL-Belichtungs-und Blitzmessung leben die berühmten Zweiäugigen wieder auf. |
| 1988 | wird die Rolleiflex 6008 als technisch führende Mittelformatkamera präsentiert. |
| 1991 | kommt mit dem Rollei Digital ScanPack der Einstieg in die digitale Fotografie. Im gleichen Jahr zeigt Rollei mit der Prego AF die erste moderne Rollei Kompaktkamera. |
| 1993 | wird die neue Generation der Überblendprojektoren Rolleivision twin MSC 300 vorgestellt. |
| 1994 | das digitale Imaging-System wird mit dem High-Speed-Rückteil ChipPack ausgebaut. |
| 1995 | Vorstellung der Rolleiflex 6008 integral, der modernsten Profi-Kamera für das Mittelformat. |
| 1996 | erneuter Ausbau des Digital-Bereichs mit dem Digitalrückteil DSP-104. |
| 1998 | auf der photokina wird das Fachkamera-System X-Act2 vorgestellt. Mit den Nano-Modellen führt Rollei APS-Kameras in das Produktprogramm ein. |
| 2000 | Rollei besteht seit 80 Jahren. |
| 2001 | Rollei führt im Frühjahr fünf neue Kompaktkameras sowie im Herbst die AFM 35, eine neue Überblendprojektorenserie und zwei neue Digitalkameras ein. |
Quelle:www.rollei.de/unternehmen/historie.cfm, 05-Feb-2002.
Der koreanische Elektronikgigant Samsung gab im Oktober 2005 eine Kooperation mit Pentax bekannt und kündigte die gemeinsame Entwicklung einer digitalen Spiegelreflexkamera (DSLR) an; Pentax bringt langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von Kameras und Objektiven und, während Samsung über Schlüsseltechniken im Bereich der digitalen Bildaufzeichnung verfügt. Bereits im Januar 2005 wurde mit der Samsung GX-1S das erste Ergebnis dieser langfristigen Zusammenarbeit vorgestellt.
Das Kamerasystem von Samsung verwendet das Pentax-KAF-Objektivbajonett und ermöglicht es, KAF2-, KAF- und KA-kompatible Objektive zu verwenden. Neben Pentax werden auch kompatible Objektive von Schneider-Kreuznach angeboten.
Samsung erweiterte das Sortiment an DSLRs zügig:
Die Allianz Samsung/Pentax ist damit - nach Minolta/Konica/Sony und Olympus/Panasonic - die dritte große Zusammenarbeit von etablierten Kameraherstellern mit Elektronikkonzernen, die sich seit der Etablierung der Digitalfotografie herausgebildet haben.
Sigma produziert eine kleine Reihe von analogen Kleinbild-SLR-Kameras (SA-5, SA-7, SA-9 u.a.) sowie seit Anfang 2002 auch eine digitale SLR-Kamera. Die dazu gehörenden Wechselobjektive fertigt Sigma selbst, ergänzend produziert Sigma auch Blitzgeräte. Es existiert der Grundstock für ein kleines Kamerasystem, das zwar technologisch interessant ist, jedoch am Markt bisher keine grössere Bedeutung hat.
Am 9. September 1961 gründete Herr Michihiro Yamaki in Tokio die Firma Sigma. Der Firmenname entstand in Anlehnung an den griechischen Buchstaben SIGMA, der in der Mathematik für die Gesamtsumme steht. So verstand und versteht der Firmengründer und Präsident M. Yamaki auch heute noch seine Unternehmensphilosophie: die Summe aus Hochtechnologie, Know-How und Erfahrung, die in die Produktion aller Artikel einfließt. Sigma zählt heute zu den führenden Objektivherstellern.
Weltweit entstanden im Laufe der Jahre nahezu überall Sigma Niederlassungen, 1979 auch in Rödermark in Deutschland, zwischen Frankfurt a. M. und Darmstadt gelegen.
Heute werden in dem Werk in Aizu auf einer Fläche von 33.666 m2 täglich etwa 4.000 Objektive hergestellt.
Quelle: Sigma
Sinar ist ein traditionsreicher schweizer Anbieter von Grossformat- und Fachkameras.
Geschichte
Website
Sinar feierte im September 1998 ihr 50jähriges Bestehen; genau 50 Jahre zuvor, am 10. September 1948, verkaufte der Schweizer Fotograf Carl Koch das erste Exemplar einer völlig neuartigen Fachkamera. Die Geschichte der Sinar ist jedoch zugleich eine recht spannende Familiengeschichte, die rund weitere hundert Jahre früher begann.
Als Carl August Koch 1845 in Zürich geboren wurde, war die in Paris erfundene Fotografie gerade seit sechs Jahren bekannt. Koch verliess als Zwanzigjähriger die Schweiz, um in der französischen Hauptstadt diese neue Kunst des Bildermachens zu erlernen. 1879 eröffnete er in Schaffhausen sein erstes fotografisches Atelier und legte damit den Grundstein für die Fotografendynastie Koch. In jeder der nachfolgenden Generationen fand sich seit damals ein Nachkomme, der das väterliche Geschäft übernahm.
Der spätere Erfinder der Sinar, Carl Koch (geboren 1916), störte sich daran, dass noch immer vorwiegend mit der Holzkamera und dem schwarzen Tuch fotografiert wurde. Es fehlte seiner Meinung nach an einem professionellen Gerät, das sich mit einem Baukastensystem aufgabenspezifisch kombinieren und so optimal einsetzen liess. Die neuartige professionelle Kamera nahm nach Ideen und Zeichnungen als Prototyp immer konkretere Formen an. Erste Patente wurden erteilt. Dann, 1947, konnte Carl Koch die welterste, verstellbare Systemkamera auf optischer Bank seinen erstaunten Fotografenkollegen vorstellen. Ein Jahr danach wurden die ersten acht in Serie gefertigten Sinar Norma-Kameras ausgeliefert.
Die Sinar p setzte 1970 einen weiteren Meilenstein in der Geschichte der Firma Sinar. Sie war die erste Fachkamera mit asymmetrischen Schwenkachsen – eine technische Raffinesse, welche sich auf die Arbeit der Berufsfotografen vereinfachend und zeitsparend auswirkt.
Gleichzeitig trat Hans-Carl Koch (geboren 1941) in den neuen Fabrikationsbetrieb in Feuerthalen ein. Von seinen in den USA gesammelten Erfahrungen profitiert bis heute ein sorgfältig ausgewähltes Team von Kadermitarbeitern in Entwicklung, Fabrikation und Controlling.
1978 verwendete Sinar als welterster Kamerahersteller Mikroprozessoren im damals revolutionären Digitalverschluss und dem Belichtungsmodul, welches mit selektiver Belichtungsmessung in der Filmebene höchsten Bedienungskomfort und Automatik nach Mass brachte.
In den frühen achtziger Jahren rüstete das Unternehmen in Feuerthalen auch fertigungstechnisch auf, indem neue, CNC- gesteuerte Maschinen mit einer wesentlich höheren Präzision und gesteigerter Produktivität einen Qualitätssprung möglich machten, der sich schon bald als wichtige Voraussetzung für künftige Produkte erweisen sollte.
Die technologische Entwicklung im Bereich der Elektronik stellte für Hans-Carl Koch und sein Entwicklungsteam eine völlig neue Herausforderung dar. Unter seiner Geschäftsleitung wurde 1990 die Sinar e als welterste, voll elektronische Fachkamera präsentiert.
Wie in anderen Bereichen zeichneten die Fortschritte der Elektronik auch für die Fotografie der Zukunft völlig neue Wege auf: Eine neue, digitale Welt offenbarte sich den Fotografen, zwar noch umstritten und fragwürdig, aber doch als Trend nicht zu übersehen. Sinar erkannte diesen Trend frühzeitig und setzte 1993 mit einem ansetzbaren Digitalrückteil ein klares Zeichen für die digitale Zukunft.
1992 trat Carl J. Koch (geboren 1966) nach einem Studium in den USA als Marketingleiter in das Familienunternehmen ein. Als leidenschaftlicher Fotograf war er massgeblich an der Einführung der Digitalkamera Sinarcam beteiligt. Auch die jüngste Entwicklung, der Digitalrückteil Sinarback, der im eigenen Betrieb gefertigt wird, geht massgeblich auf Anregungen von Carl J. Koch zurück, und mit dem Trend zur digitalen Fotografie dürfte ein weiterer Generationenwechsel im Hause Sinar bevorstehen.
Quelle: FOTOintern, www.fotoline.ch/FOTOintern/98-15/sinar.htm (modifiziert).

Screenshot: www.sinar.ch/sinar/default.htm, 05-Feb-2002.
Yashica gehört, ebenso wie Contax, zur Kyocera-Unternehmensgruppe. Im Spiegelreflex-Bereich verfügt Yashica über kein ausgebautes Kamerasystem, eine Palette mit Objektiven und Zubehör ist jedoch verfügbar.
Die manuell zu fokussierenden Kameras verwenden dasselbe Bajonett wie auch Contax. Kameras und Objektive der beiden Firmen lassen sich daher kombinieren. Bei den Yashica-Kameras gibt es einige günstige Modelle, die als Alternative zu den teuren Contax-Gehäusen betrachtet werden können, da man Zugriff auf die hochwertigen Carl Zeiss-Objektive erhält.
Es gibt auch einige Yashica-Kameras mit Autofokus, die aber nur geringen Marktanteil haben.
Die Objektive haben zumeist durchschnittliche Qualität, zumindest fallen sie in Vergleichstests der einschlägigen Fotozeitschriften selten auf; die meisten Modelle sind vergleichsweise günstig.
Sammler zeigen wenig Interesse an Kameras von Yashica, die Wertstabilität ist daher eher gering; einige Modelle sind jedoch auf Fotobörsen sehr günstig zu bekommen.
Deutsche Yashica-Website, Homepage:

Screenshot: www.yashica.de, 04-Feb-2002.
Deutsche Yashica-Website, Produktübersicht:

Screenshot: www.yashica.de/Produkte/produkte.html, 04-Feb-2002.
Kyocera, die Konzernmutter von Yashica und Contax; Homepage:

Screenshot: www.kyocera.co.jp/English/index1.htm, 04-Feb-2002.
Kyocera, Produktübersicht:

Screenshot: www.kyocera.co.jp/English/index1.htm, 04-Feb-2002.
M42 ist die Bezeichnung für ein älteres, genormtes Schraubgewinde, das beispielsweise in Kameras von Praktica und Ricoh verwendet wurde; "M42" ist der Nachfolger des älteren M39-Schraubgewindes und stammt aus einer Zeit, als die Kamerahersteller noch nicht versuchten, die Kunden an das eigene System durch proprietäre Objektivbajonette zu ketten.
Das früher übliche M42 Schraubgewinde ist heutzutage fast völlig vom Markt verschwunden. Kameragehäuse für dieses Gewinde sind nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich. Jedoch bieten einige Firmen (z.B. Tokina, Soligor, Sigma) auch neue Objektive an, die für die "alten" und neuen Kameragehäuse passen (vgl. www.sternwarte-peterberg.de/projekte/photo/kamera.html).
Objektive mit M42-Gewinde lassen sich an allen Kameras verwenden, für die es mechanische Adapter gibt (z.B. Canon FD und EOS, Contax/Yashica, Minolta MD und AF, Nikon, Pentax K, Praktica).
Mark Vornhusen: Fotografie von Haloerscheinungen,
www.meteoros.de/halo_so/foto.htm (Zugriff: 07-Jun-2002).
[...] "Übrigens muß es nicht unbedingt eine teure Kamera sein. Sehr empfehlenswert ist die "gute, alte" Praktica mit M42 Schraubgewinde. Für diese Systemkamera, die man gebraucht für etwa 150.- DM bekommt, gibt es sehr viele preisgünstige Objektive".
Astronomie.de: "Welche Kamera ist für die Sonnenfotografie am besten geeignet?",
www.astronomie.de/sonnensystem/sonne/w-foto/kamera.htm.
[...] "Bei Kameras mit Bajonettverschluss bedient man sich eines T2-Adapters (bei anderen Herstellern gibt es die Bezeichnung T oder P-Adapter), der allgemein ein M42 Schraubgewinde besitzt (auf die Steigung des Gewindes achten) und am Fernrohrtubus angeschraubt wird".
Chr. Caspari: Kameras von Ricoh,
www.fotolaborinfo.de/foto/ricohkamera.htm.
Ein Überblick von Chr. Caspari. mit Beschreibung der Funktionen und Erfahrungsberichten zu den verschiedenen Spiegelreflexkameramodellen für 35 mm Kleinbildfilme von Ricoh, darunter XR-X 3PF, XR-X, XR-P, XR-20SP, XR-7 und KR-10 Super.
Mike's Praktica Collection: Praktica - die einäugige Kleinbild-Spiegelreflexkamera,
www.praktica-collector.de,
(alter URL: www.uni-mainz.de/~otto/Praktica/Praktika_Stamm.html).
Auf der Basis des ursprünglich von Olympus und Kodak entwickelten Four-Thirds-Standards bieten mittlerweile auch Panasonic und Leica Kameras an. Der Standard definiert u.a. Sensorabmessungen, Objektivbajonett und Abbildungskreis.
Zu den weiteren Unterstütztern zählen derzeit neben Eastman Kodak Company und Olympus Imaging Corp.: Fuji Photo Film Co., Ltd., Leica Camera AG, Matsushita Electric Industrial Co., Ltd., Sanyo Electric Co., Ltd. und Sigma Corporation.
Canon bietet folgende Kamerasysteme:
Das analoge FD-System mit manuell zu fokussierenden Kameras wird nicht mehr unterstützt. Da Canon mit der Einführung des EOS-Systems auch ein neues Bajonett etabliert hat, können Objektive mit dem alten FD-Bajonett an EOS-Kameras entweder gar nicht oder nur mit Adaptern von Drittanbietern genutzt werden.
Im Bereich der Digitalkameras existiert, neben den beiden extrem teuren digitalen AF-SLR-Kameras EOS D30 und EOS-1 D, kein vollwertiges digitales Kamerasystem, jedoch eine Fülle an isolierten Produktlinien wie PowerShot, Digital IXUS und ION (Modellreihe wird nicht mehr gepflegt). Die Bezeichnung "PowerShot" ist willkürlich und wird wohl nur aus Marketinggründen verwendet; ein sich weiterentwickelndes Konzept sowie eine kontinuierliche Modellpflege, wie es beispielsweise bei den Kameras der E-Serie von Nikon erkennbar ist, gibt es bei den Canons PowerShot-Produkten nicht; hier werden vielmehr unterschiedlichste Produktlinien (S-Serie, G-Serie, A-Serie u.a.) inhomogen zusammengement.
Vorbildlich ist dagegen die konsequente Produktpflege des EOS-Systems, das sowohl analoge KB-SLR-Kameras als auch hochwertige digitale SLR-Kameras umfasst.
Canon Profi-Service (CPS).
Der Canon Profi Service (CPS) ist ein ganz Europa umspannendes Programm zur Unterstützung von professionellen Fotografen, die Canon Equipment einsetzen.
Der Canon Professional Service ist mehr als ein erfolgreiches Kamerasystem; Ziel ist die "Umsetzung der Idee, die Profi-Fotografen immer und überall kompetent zu unterstützen".
photo.net: "Canon 35mm SLRs",
www.photo.net/photo/canon/canon-reviews.
Canon EOS Mailing List Archives,
www.cbru.helsinki.fi/archives/eos.
Bei den analogen und digitalen EOS-Spiegelreflexkameras erreicht Canon die Schallmauer von 30 Millionen gefertigten Exemplaren. Allein in den vergangenen vier Jahren wurden 10 Millionen digitale Modelle verkauft. Diese Zahlen sind ausdrucksstarker Beleg für die weltweit hohe Akzeptanz des EOS-Systems.
Seit Einführung der EOS D30 im Jahre 2000 behauptet Canon seine führende Position im Markt der Spiegelreflexkameras. Mit der Vorstellung der EOS 300D im August 2003 eroberte die digitale Spiegelreflexfotografie den Massenmarkt: Der damalige Preis von unter 1.000 Euro überraschte die Branche und sorgte für erstklassige Verkaufsergebnisse. Eine neue Generation von Verbrauchern entdeckte die Freude am Fotografieren mit Wechselobjektiven.
Heute hat Canon eine deutliche Marktführung bei den digitalen Spiegelreflexkameras mit einem Anteil von 43 Prozent (GfK, EU17, Januar bis Oktober 2007). Die EOS 400D ist in diesem Bereich das meistverkaufte Modell in Europa (GfK, WEU14, Januar bis Oktober 2007). Besonders beliebt bei den Nachrichten- und Sportfotografen ist die EOS-1-Serie, wie auch Canon-EF-Objektive.
Die EOS-Serie erlebte im März 1987 mit der EOS 650 ihre Geburtsstunde. EOS ist die Abkürzung für „Electro Optical System", aber auch der Name der griechischen Göttin der Morgenröte.
Der Name EOS stand schon vor mehr als 20 Jahren für innovative Technologien einer hochwertigen Kameraserie. Dies hat sich bis heute nicht geändert, denn vor allem durch kontinuierliche Investitionen in Forschung und Entwicklung und durch den ständigen Gedankenaustausch mit seinen Kunden wird Canon auch in Zukunft Profis und Hobbyfotografen hochwertiges Equipment bieten – für neue Wege fotografischer Ausdrucksmöglichkeiten.
Bei der Einführung des Autofokus änderte Canon - wie auch Minolta - sein Bajonett; alte Objektive können an neuen Kameras entweder gar nicht oder nur mit Adapter verwendet werden.
Der Autofokusmotor sitzt bei den 1987 vorgestellten Canon EF-Objektiven allerdings nicht im Gehäuse, sondern im Objektiv; da jedes Objektiv über einen eigenen Motor verfügt, sind Canon EF-Objektive ("EF" steht für "electro focus") grundsätzlich teurer als die vergleichbaren AF-Modelle von Nikon oder Minolta; ein Vorteil dieses Ansatzes besteht darin, dass zum einen weniger Masse bewegt werden muss, zum anderen können die Motoren für das jeweilige Objektiv optimiert werden. Ein Beispiel hierfür sind die faszinierenden USM-Objektive mit nahezu geräuschlosem Ultraschall-Motor, die seit September 1989 am Markt erhältlich sind.
Das EOS-Kamerasystem ist sehr heterogen. Einerseits gibt es zahlreiche nicht nur preiswerte, sondern wirklich billige Kameras von "zweifelhafter Qualität" (vgl. www.f-ms.de/net/kameras/slr.html); andererseits produziert Canon auch hochwertige und hochpreisige Objektive und Gehäuse. Wie man auch immer zu den Produkten von Cnon stehen will, sie sind in jedem Falle sehr erfolgreich; beispielsweise fertigte bis März 2001 über 20 Millionen EF-Objektive (vgl. Pressemitteilung).
Das Objektivprogramm von Canon umfasst z.Zt. (Mitte 2002) 54 EF-Objektive und -Extender; es ist damit das zur Zeit umfangreichste Programm der Branche und umfasst den Bereich vom Superweitwinkel mit 14 mm bis zum Supertele mit 1200 mm. Das Objektivprogramm enthält auch diverse Spezialitäten wie beispielsweise:
Die EF-Objektive können sowohl an Canon EOS-Kameras als auch an den Modellen der D-Serie genutzt werden.
Aufgrund des Umfangs und der Qualität des Objektivprogramms sowie durch das konsequent ausgebaute Zubehörpogramm ist Canon der schärfste Konkurrent für Nikon im Segment der professionellen Fotografen geworden; Canon bemüht sich, insbesondere auch den Servicebereich in diesem Sinne auszurichten.
Die Wertbeständigkeit ist bei hochwertigen Systemkomponenten recht hoch, die billigen Objektive und Kameras werden jedoch in so hohen Stückzahlen verkauft, dass sie einen sehr geringen Wiederverkaufswert haben.

'Abbildung: Canon EOS-1 System, ca. 1989 (Quelle: Canon).
Vor der Einführung des EOS-basierten Autofokus-Systems produzierte Canon das FD-Kamerasystem; mit der Einführung des EOS-Systems wurde das FD-System eingestellt; Canon fertigt keine Objektive mit FD-Bajonett mehr. Das System ist daher nur auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich.
Professionelle Kameras des FD-Systems wie beispielsweise die Canon F-1 und Zubehör wie Objektive mit sehr kurzen oder langen Brennweiten sind auf dem Gebrauchtmarkt recht teuer, da sie als begehrte Sammlerobjekte gelten.

Screenshot: www.canon.de, 29-Jan-2002.

Screenshot: www.canon.de/pro/fot (Frame), 29-Jan-2002.
Geschichte des Canon EOS-Kamerasystems.
Geschichte der Canon IXUS-Produktlinie.
Canon Digitalkameras (Kefk Network Fotografie - Kameras).
Canon EOS Series:

Canon EOS Power Eye Autofocus SLR:

Hasselblad ist ein Anbieter von Mittelformatkameras und umfangreichem Systemzubehör, jedoch ohne eigene Objektive.

Screenshot: www.hasselblad.com, 30-Jan-2002.

Screenshot: www.hasselblad.com/products, 30-Jan-2002.

Screenshot: www.hasselblad.com/products/cameras, 30-Jan-2002.
Siehe Kamerasysteme von Minolta.
Der Erfinder der Leica, Oskar Barnack, begründete 1913 mit seiner Ur-Leica die moderne Kleinbildfotografie.
Leica bietet heute zwei Kamerasysteme:
Leica baut derzeit (noch?) keine AF-SLR-Kameras.

Quelle: Leica. Das Programm 4/99, S. 76-77.
Siehe Chronologie der Leica-Kamerasysteme

Abbildung: Leica - Das Programm 4/99, S. 76-77.
Quelle: Leica
Das Leica M-System verkörpert wie kein anderes Kamerasystem auf der Welt die klassische Fotografie: "Konzentration auf das Wesentliche - zur freien Entfaltung der eigenen Kreativität"
Die Fotografie mit der Messsucher-Leica stellt die Fähigkeiten des Fotografen in den Vordergrund, seine Empfindungs- und Ausdrucksmöglichkeiten. Bewußt wird auf so manches verzichtet, was technisch möglich ist, aber den Spielraum des Kreativen einengt. Der LEICA M6 TTL-Fotograf beherrscht seine Kamera - nicht die Kamera ihn (Quelle: Leica).


Abbildung: Leica M6 mit Noctilux 1:1,0/50 mm
Der Gummituch-Schlitzverschluss zählt zu den wichtigsten Entwicklungen von Leica. Beim Gummituchverschluss, der bereits 1954 in der ersten M- Kamera (M3) eingebaut wurde, muss nur eine sehr geringe Masse bewegt, das heißt beschleunigt und abgebremst werden, so dass weder nennenswerte Geräusche noch Erschütterungen durch den Verschlussablauf entstehen.
Die beiden Rollos laufen unabhängig voneinander an jeweils einem eigenen Transportband horizontal ab. Die verschiedenen Verschlusszeiten werden durch die Schlitzbreite zwischen den Rollos wie folgt gebildet: Die zwei Rollos, die von jeweils einer Feder angetrieben werden, laufen unmittelbar hintereinander über das Bildfeld, wobei der zweite Verschlussvorhang (das zweite Rollo) mit einem Sperrhebel so lange festgehalten wird, bis die gewünschte Schlitzbreite entsteht.
Durch diese Konstruktionsweise ist die Verzögerung zwischen Auslösen und Belichtung rund viermal geringer als bei einer Spiegelreflexkamera.

Abbildung: Der M-Verschluss (Quelle:
)
Das Leica R-System steht für kreative, vielseitige Spiegelreflex-Fotografie. Für höchstmögliche Qualität in jeder Hinsicht und im Dienste des Anwenders.
Die Produkte des R-Systems unterstützen den Benutzer dabei, nach seinen eigenen Gesichtspunkten zu gestalten. Unbeeinflußt von technischen Zwängen kann der kreative Fotograf sein Bild bestimmen (Quelle: Leica).


Leica betreibt eine seriös gestaltete und recht inhaltsreiche Website.

Screenshot: www.leica-camera.com, 29-Jan-2002.

Screenshot: Produkte - Leica Digilux 1, www.leica-camera.de/digitalekameras/digilux1, 26-Feb-2002.
Ein interessantes Angebot ist das Leica Digital-Forum; hier können Benutzer direkt beim Hersteller miteinander ins Gespräch kommen - und vielleicht liest ja auch mal jemand von Leica mit...
So lobenswert der Versuch auch ist, die Umsetzung ist lausig:

Screenshot: Leica Digital-Forum, www.leica-camera.de/cgi-bin/site_forum_main.pl?2, 26-Feb-2002. Browser: Opera Version 6.01, Build 1039, Platform Win32, System Windows 2000.
Rätselhafterweise funktioniert jedoch ausgerechnet der Mozilla:

Screenshot: Leica Digital-Forum, www.leica-camera.de/cgi-bin/site_forum_main.pl?2, 26-Feb-2002. Browser: Mozilla 0.9.8 Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.0; en-US; rv:0.9.8) Gecko/20020204.
Das Unternehmen Minolta existiert seit 1928, trägt die Bezeichnung "Minolta" jedoch erste seit 1962 im Firmennamen.
Minolta bietet folgende Kamerasysteme:
Die Minolta-Systeme weisen eine Reihe von spezifischen Stärken und Schwächen auf.
Die Schwächen des Minolta-Kamerasystems:
Die Stärken des Minolta-Kamerasystems liegen vor allem in folgenden Bereichen:
Konica-Merger:
Geschichte des Minolta Dynax-Kamerasystems
Minolta Digitalkameras (Kefk Network Fotografie - Kameras)
1995
Bei der Minolta Autocord trägt der Deckel des Sucherfaltschachtes erstmals ein Emblem mit dem Schriftzug CHIYOKO, der aus dem noch immer geltenden Firmennamen Chiyoda Kogaku Seiko K.K. zusammengezogen wurde.
Juli 1962
Umbenennung der Firma Chiyoda-Kogaku-Seiko-Kabushiki-Kaisha in Minolta Camera K.K., um eine Einheit zwischen Firmen- und Produktnamen herzustellen.
November 1928
Gründung der Firma nichidokushashinkishoten (japanisch-deutsches Kamerageschäft) durch Kazuo Tashima.
Das Unternehmen Minolta existiert seit 1928, trägt die Bezeichnung "Minolta" jedoch erste seit 1962 im Firmennamen.
Für die Kameras der AF-Serie mit automatischer Fokussierung bietet Minolta, der drittgrösste Kamerahersteller der Welt, das AF-System mit diversen AF-Objektiven. Das System umfaßt mittlerweile fünf Kameragenerationen: Die ursprüngliche AF-Serie, gefolgt von der i-Serie, der xi-Serie und schließlich der si-Serie.
Die aktuelle Generation umfaßt zur Zeit vier Modelle: die professionelle Dynax 9 (Sondermodell: Dynax 9 Titan), die semiprofessionelle Dynax 7 (Sondermodell: Dynax 7 Limited) sowie die Einsteigermodelle Dynax 5 und Dynax 4 für ambitionierte Amateure (Stand: Oktober 2001).
Eine Besonderheit des Minoltas AF-Kamerasystem ist das ausgefeilte und mittlerweile auch ausgereifte Blitzsystem, das u.a. eine drahtlose Steuerung mehrerer Blitzgeräte ermöglicht.
Wer fotografiert mit Minolta-Equipment? - Eine Auswahl prominenter Minolta-Fotografen:
Antonius - Werbefotografie, "Creative Consultant"
Homepage: www.jourfix.de/fotografie.
Equipment: Minolta 9000, Dynax 9xi, Dynax 9.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 96 - August 03/1999.
Boiselle, Gabriele - Pferdefotografin.
Publikationen: Arabian Horse World, Kalender "Das arabische Pferd" (1985), "Fascination '89" u.a.
Auszeichnungen: Kodak Kalenderpreis (1988) u.a.
Equipment: Minolta SR-T 101, Minolta 9000 u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe 04/1988.
Buzzini, Roberto - Höhlenforscher und Werbefotograf.
Publikationen: "Madonna del Sasso" u.a.
Auszeichnungen: "Gran Premio" für beste Höhlenfotografie (Trinidad, 1999).
Equipment: Minolta Dynax 9, Dynax 800si; Objektive: AF 17-35, AF Macro 50, AF 2,8/300; Blitzgeräte 5400xi und 3500xi.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 100 - September 03/2000.
Cohnen, Wolfgang - Natur- und Landschaftsfotografie.
Publikationen: Georgi PhotoArt Kalender Island 1996 u.a.
Equipment: Minolta-Kameras, Objektive: AF 2,8/20, AF 2,0/28, AF 1,4/84 G, AF APO 2,8/200 G u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 94 - Februar 01/1999.
Deichmann, Gunther - Natur, Landschaft.
Publikationen: Minolta Mirror 1985, GEO, stern, P.M. Magazin, TIME, National Geographic u.a.
Equipment: Minolta SR-T 101, X-700, Minolta 9000 mit Motor, Minolta 7000 u.a.
Auszeichnungen: Bester professioneller Landschaftsfotograf Australiens (1985/86).
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe 02/1987.
Friedel, Michael - Fotojournalist.
Publikationen: stern, SPIEGEL, GEO, Playboy; Bücher "Karibik-Inseln" (1981), "Südsee-Inseln" (1978), "Verlorene Menschen" (1984), "Halbinsel Yucatán, Mexikon" (1999) u.a.
Equipment: Minolta 9000, Dynax 9 u.a.
Berichte: Minolta-Spiegel, Ausgabe 04/1987;
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 97 - November 04/1999.
Gatha, Ashvin - "Editorial & Corporate Photography".
Publikationen: Kalender "L'Héritage, Geheime Gärten der Schweiz" (1998), eigener Verlagsname "Living Color" Edition.
Auftragsarbeiten für: GEO, National Geographic, Time-Life Buchverlag; Philip Morris, Exxon, Texaco, Citibank, Seiko, Nokia u.a.
Equipment: Minolta Dynax 8000i ("weisse Weltraum Edition") u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 91 - Mai 02/1998.
Gebhardt, Dr. Jürgen - Fotoreporter.
Equipment: Minolta Dynax 9; Objektive: AF 2,0/20, AF 24-85, AF 2,8/80-200, AF 2,8/300 APO, Telekonverter, 8/500 Spiegeltele u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 95 - Mai 02/1999.
Hanewald, Roland - Landschaftsfotografie.
Publikationen: über 600 Fotoreportagen in mehr als 120 Zeitschriften, 40 Bücher.
Bericht: Foto Spiegel, Ausgabe Nr. 104 - November 2001.
Katzer, Denis.
Equipment: Minolta Dynax 9.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 101 - Januar 01/2001.
Kawakami, Rokuo - Tierfotografie.
Publikationen: Minolta Mirror 1980.
Eqipment: Minolta XE, XD, 9000; Objektive 4/70-210, 4m5-5,6/75-300, AF-APO 4/600.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe 03/1987.
Kobler, Cyril - Werbefotografie.
Equipment: Minolta 9000, AF-Macro 2,8/100; 4/5 und 8/10 Inch, 6x6 Mittelformat u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe 01/1988.
Kriegelstein, Manfred -
Publikationen: "Ästhetik der Photograohie", "Rückseite einer Stadt" u.a.
Auszeichnungen und Preise: über 600, u.a. Kodak Fotobuchpreis, Maitre Photographe de la FIAP (MFIAP).
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 92 - August 03/1998.
Morelli, Werner - Skifotograf.
Equipment: Minolta Kameras, Objektive: AF 2,0/20, AF High Speed 2,8/80-200 G u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 97 - November 04/1999.
Müller, Bodo - Wassersport-Fotograf.
Equipment: Minolty Dynax 9xi, Dynax 600si Classic; Objektive: AF 2,8/28-70 G, AF 2,8/80-200 APO G, AF 4,0/300 APO G, 2x APO Telekonverter, 2,8/16, AG 17-35 3,5/APO G.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 90 - Februar 01/1998.
Nagel, Dieter - Naturakt, FKK.
Equipment: Minolta Dynax 700si, Minolta Dynax 700si.
Bericht: ComputerFoto, Ausgabe 08/2002, S. 22 ff.
Nehberg, Rüdiger.
Equipment: Minolta Dynax 9.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 100 - September 03/2000.
Nordmann, Koni - Fotojournalist.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 54 - März 01/1989.
Oberli, Andreas - Fotoreporter.
Equipment: Minolta Dynax 9xi, Blitzgeräte 5400xi.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 101 - Januar 01/2001.
Pejot - Mode, Beauty.
Equipment: Minolta Dynax 9xi; Objektive: AF 2,8/20, AF 4/300 APO, AF 2,8/200 APO, AF 1,4/85 u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 87 - Mai 02/1997.
Rontini, Andrea - poetische Landschaftsfotografie.
Homepage: www.andrearontini.it,
Publikationen: "Toscana poetica", Toscana-Kalender (jährlich seit 1997).
Fotopreise aus: Arezzo, Cortona, Florenz, Livorno, Lucca und Pisa.
Ausstellungen: Kalifornien; Galerie in Greve in Chianti, Via Roma 18.
Bericht: Color Foto, Ausgabe 03/2002.
Sachs, Gunter - Beauty.
Publikationen: "T'" u.a.
Equipment: Minolta 9000, 7000, Dynax 7000i u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe 03/1988.
Vision 2001 (Heiko Beyer und Markus Friedrich) - Reisefotografie.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 88 - August 03/1997.
Vogel, Andrea - Kinder-, Akt- und Architekturfotografie.
Equipment: Minolta XG-2, XG-M, 9000.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe 04/1986.
Weimar, Kurt - Agenturfotograf.
Equipment: Minolta SR-T 101, CLE, XD-7, X-700, 7000; OBjektive: Zooms 28-85, 70-210, 28-1135.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe 02/1988.
Weychardt, Arne - Prominenten- und Werbefotografie.
Equipment: Minlta SRT, Dynax 9xi, Dynax 9; Objektive zwischen 16 und 600 mm.
Berichte: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 89 - November 04/1997;
Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 96 - August 03/1999.
Wiesenhofer, Hans.
Agentur: MAXUM.
Publikationen: Minolta Mirror '88 u.a.
Equipment: Minolta 9000, Dynax 7000i.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 55 - Mai 02/1989.
Wilts, Heide und Erich - Segelfotografie.
Publikationen: "Wo Berge segeln", "Gestrandet in der weissen Hölle", "Auf der Route der Albatrosse", "Segelziele voller Wunder".
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe Nr. 93 - November 04/1998.
Werbekampagne für Minolta Dynax 9 (Werbung)
Volz, Wolfgang - Architektur.
Equipment: Minolta SR-T 101.
Einzel- und Gruppenausstellungen: Photokina Köln, 3. Weltausstellung der Fotografie, Stedelijk Museum Amsterdam, Neue Pinakothek München, Kunsthalle Düsseldorf, San Francisco Museum od Modern Art, National Museum Osaka, National-Galerie Berlin u.a.
Agentur: Bilderberg.
Equipment: Minolta 9000, Programm-Rückwand Super 90 u.a.
Bericht: Minolta-Spiegel, Ausgabe 01/1987.
Das Unternehmen Minolta existiert seit 1928, trägt die Bezeichnung "Minolta" jedoch erste seit 1962 im Firmennamen.
Für die KB-SLR-Kameras der X-Serie mit manueller Fokussierung und M-Objektiven verwendet Minolta das MC-/MD-System.
Da auch Minolta mit der Einführung des Autofokus das Bajonett geändert hat, passen Autofokus-Objektive nicht an Kameras mit MD-Bajonett und umgekeht. Die MD-Objektive und Kameras werden aber noch produziert und haben auch weiterhin einen recht hohen Marktanteil. Das MC-Bajonett ist älter, aber zum MD-Bajonett kompatibel.
Das Unternehmen Minolta existiert seit 1928, trägt die Bezeichnung "Minolta" jedoch erste seit 1962 im Firmennamen.
Für Kameras der V-Serie (APS- und Digital-Kameras mit automatischer Fokussierung) bietet Minolta ein System, das u.a. aus den kompakten V-Objektiven und Blitzgeräten besteht.
Das System wurde ursprünglich für die APS-Spiegelreflexkameras eingeführt und später auch teilweise für die Digitalkameras Dimage 5 und Dimage 7 adaptiert. Wechselobjektive unterstützt nur das ältere Modell, die RD-3000.
Minolta-Website:

Screenshot: www.minolta.de, 29-Jan-2002.

Screenshot: www1.minolta.de/foto/prodframes.htm, 29-Jan-2002.


Nikon bietet mehrere Kamerasysteme:
Wie auch Pentax und Contax hat Nikon bei der Einführung der Autofokus-Kameras das Bajonett nicht geändert; alte Nikon-Objektive können ohne Adapter an Autofokuskameras verwendet werden können und umgekehrt; der Funktionsumfang ist dann jedoch häufig eingeschränkt. Grundsätzlich gilt das auch für die digitalen SLR-Kameras des D-Systems; auch hier hat Nikon das Bajonett beibehalten. Damit ist Nikon der Systemanbieter mit der höchsten Systemstabilität in Bezug auf Investitionssicherheit und -schutz.
Das Angebot an Systemzubehör ist ebenfalls einzigartig und umfassst nahezu alles, was ein Fotograf jemals benötigen kann.
Die Qualität der Objektive ist teilweise hervorragend; das Objektivsystem bietet ausserdem diverse Spezialitäten wie
Objektive mit Ultraschallmotor (AF-S, Silent Wave),
verschiedene Makroobjektive mit Brennweiten zwischen 60 und 200 mm,
diverse lichtstarke Teleobjektive im Bereich zwischen 300 und 600 mm.
Die Kameras der prefessionellen Modellreihen ("F"-Serie) sind ausgesprochen robust, auch ältere mechanische Modelle funktionieren meist noch nach Jahrzehten sehr zuverlässig.
Wie auch Canon bietet Nikon einen an professionellen Fotografen ausgerichteten Service; höherwertige Kameras können daher bei den entsprechenden Servicepartnern innerhalb von 24 Stunden repariert werden; ausserdem besteht die Möglichkeit, "exotische" Objektive (z.B. extreme Telebrennweiten) bei bestimmten Fotohändlern zu mieten.
Nikon-Objektive und -Kameras weisen eine sehr hohe Wertbeständigkeit auf und sind auf Fotobörsen oder im Gebrauchtmarkt begehrt; bei hochwertigen Komponenten kann man auf dem Gebrauchtmarkt häufig auch noch nach Jahren annähernd den Neuwert erzielen. Umgekehrt bedingt dies jedoch auch, dass Nikon-Systemkomponenten eben auch auf dem Gebrauchtmarkt relativ hochpreisig sind.
Im Digitalbereich bietet Nikon neben dem hochpreisigen D-System mit SLR-Kameras das E-System (Marketingbezeichnung "CoolPix"), das seit einigen Jahren kontinuierlich gepflegt und erweitert wird. Im Gegensatz zu Canons PowerShot-Modellreihe ist bei Nikon eine Modellpflege und ein Konzept erkennbar.
Siehe Geschichte.
Siehe Systemzubehör.
Nikon (Kleinbildkameras)
Nikon-News (Zeitschriften)
Siehe Kamerasysteme (Literatur)
Stephen Gandy: "CameraQuest's Classic Camera Profiles",
www.cameraquest.com/classics.htm.
Nikon Modellgeschichte,
www.mir.com.my/rb/photography/companies/nikon/htmls/models.
Peter Lausch: "Nikon-Story: Die Geschichte der Nikon",
www.lausch.com/einleitung1.htm
"Kleiner Rückblick auf die klassischen Sucherkameras von Nikon und die Nikon-SLRs, von Nikon F bis F65", 16+ Teile.
Nikon Digitalkameras (Kefk Network Fotografie - Kameras).
Diese Chronologie basiert auf Christian Ozdobas Übersicht "Kurze Geschichte der Firma Nikon" (www.ozdoba.net/nikon/nikon_hist.html). Auf der sehr lesenswerten Website finden sich auch ergänzende Literaturhinweise sowie umfangreiche weitere Informationen über das Nikon Spiegelreflex-System von 1959 bis heute (Nikon Spiegelreflex-Homepage, www.ozdoba.net/nikon/nikon_home.html).
Nikon produziert noch verschiedene andere Kameraserien; eine chronologische Übersicht mit sämtlichen bisher erschienenen Digitalkameras von Nikon ab 1986 finden Sie unter Nikon Digitalkameras (Kefk Network Fotografie - Kameras).
| 25. Juli 1917 | Die drei Firmen Tokyo Keiki Seisaku Sho, Iwaki Glass Manufacturing und Fujii Lens Seizo Sho schliessen sich zur "Nippon Kogaku Kogyo Kabushiki Kaisha", kurz Nippon Kogaku K.K., zusammen. Die Fusion wird von dem mächtigen Konzern Mitsubishi unterstützt, zu dem Nikon auch heute noch gehört. Der Name bedeutet etwa "Japanische Optische Gesellschaft". |
|---|---|
| 1918 | Das Werk Ohi im Tokyoter Stadtteil Shinagawa wird eröffnet - bis heute ist Ohi das Nikon-Stammwerk. |
| 1923 | Nippon Kogaku eröffnet ein eigenes Labor für Glasforschung. |
| 1932 | Das erste Kameraobjektiv mit der Bezeichnung Nikkor erscheint. |
| 1937 | 50 mm-Objektive für das Kleinbildformat werden im Auftrag |