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  <title>Fotonexus blogs</title>
  <subtitle>Informationen und Erfahrungsberichte zur analogen und digitalen Fotografie</subtitle>
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  <updated>2007-10-15T18:04:44+02:00</updated>
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    <title>Italienisches Kulturministerium veröffentlicht 16 Gigapixel großes Digitalisat von Da Vincis &quot;Abendmahl&quot;</title>
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    <published>2007-10-29T05:40:24+01:00</published>
    <updated>2007-11-07T15:41:51+01:00</updated>
    <author>
      <name>Eko</name>
    </author>
    <category term="AMD" />
    <category term="Bildende Kunst" />
    <category term="Clauss" />
    <category term="Digitalisat" />
    <category term="Italien" />
    <category term="Nikon" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Das Unternehmen &lt;em&gt;HAL9000 S.r.l.&lt;/em&gt; veröffentlichte im Auftrag des italienischen Kulturministeriums das &lt;strong&gt;angeblich größte Foto der Welt&lt;/strong&gt;. Das in einer aufwändigen Prozedur erstellte Digitalisat zeigt &lt;a class=&quot;&quot; style=&quot;&quot; href=&quot;/wiki/Leonardo_da_Vinci&quot;&gt;da Vincis&lt;/a&gt; Meisterwerk &amp;quot;&lt;em&gt;Das Abendmahl&lt;/em&gt;&amp;quot; (&lt;em&gt;Il Cenacolo&lt;/em&gt;), das zwischen 1495 und 1497 entstand. Die gigantische Reproduktion weist die Abmessungen 172.181 x 93.611 Pixel auf, es besteht also aus insgesmat &lt;a href=&quot;<a href="http://16.118.035.591">http://16.118.035.591</a>&quot;&gt;16.118.035.591&lt;/a&gt; Pixeln mit 16 Bit Farbtiefe. Die Dateigröße des Bildes beträgt stattliche 96 Gigabyte.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Aufgenommen wurde das Risenfoto des 4,60 mal 8,80 Meter (4,20 mal 9,10 Meter) großen Freskos in 1.677 Einzelbildern; Verwendung fand eine &lt;a class=&quot;&quot; style=&quot;&quot; href=&quot;/wiki/Nikon_D2Xs&quot;&gt;Nikon D2Xs&lt;/a&gt;-Kamera in Verbindung mit einem &lt;a class=&quot;&quot; style=&quot;&quot; href=&quot;/wiki/AF-S_Nikkor_600mm_f%2F4D_IF-ED_II&quot;&gt;AF-S Nikkor 600mm f/4D IF-ED II&lt;/a&gt;-Objektiv.&lt;/p&gt;<br />
&lt;p&gt;Die 1.677 Einzelbilder mit einer Durchschnittsgröße von 73 Megabytes wurden anschließend am Computer zusammenmontiert, wobei rund 120 Gigabyte an Daten verarbeitet werden mussten. Eingesetzt wurde hierzu ein Computer mit zwei AMD Quad-Core Opteron-Prozessoren, 16 Gigabytes RAM und einem 2-Terabyte-Festplattenarray.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Das Unternehmen <em>HAL9000 S.r.l.</em> veröffentlichte im Auftrag des italienischen Kulturministeriums das <strong>angeblich größte Foto der Welt</strong>. Das in einer aufwändigen Prozedur erstellte Digitalisat zeigt <a class="" style="" href="/wiki/Leonardo_da_Vinci">da Vincis</a> Meisterwerk &quot;<em>Das Abendmahl</em>&quot; (<em>Il Cenacolo</em>), das zwischen 1495 und 1497 entstand. Die gigantische Reproduktion weist die Abmessungen 172.181 x 93.611 Pixel auf, es besteht also aus insgesmat <a href="http://16.118.035.591">16.118.035.591</a> Pixeln mit 16 Bit Farbtiefe. Die Dateigröße des Bildes beträgt stattliche 96 Gigabyte.</p>
<p>Aufgenommen wurde das Risenfoto des 4,60 mal 8,80 Meter (4,20 mal 9,10 Meter) großen Freskos in 1.677 Einzelbildern; Verwendung fand eine <a class="" style="" href="/wiki/Nikon_D2Xs">Nikon D2Xs</a>-Kamera in Verbindung mit einem <a class="" style="" href="/wiki/AF-S_Nikkor_600mm_f%2F4D_IF-ED_II">AF-S Nikkor 600mm f/4D IF-ED II</a>-Objektiv.</p>
<p>Die 1.677 Einzelbilder mit einer Durchschnittsgröße von 73 Megabytes wurden anschließend am Computer zusammenmontiert, wobei rund 120 Gigabyte an Daten verarbeitet werden mussten. Eingesetzt wurde hierzu ein Computer mit zwei AMD Quad-Core Opteron-Prozessoren, 16 Gigabytes RAM und einem 2-Terabyte-Festplattenarray.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<p>Unter Leitung des <em>Istituto Centrale per il Restauro del Ministero per i Beni e le Attività Culturali</em> wurde die <em>Nikon D2Xs</em> auf einen <em>Clauss Rodeon VR</em>-Panoramakopf montiert und verschiedene Vorsichtsmaßnahmen ergriffen, um das Gemälde weder durch mechanische Einflüsse noch durch Emissionen der Lichtquelle zu beschädigen.</p>
<p>Tatsächlich scheint diese erste offizielle Reproduktion von <em>Il Cenacolo</em> eine deutlich bessere Qualität auf als die bisher verfügbaren Digitalisate zu haben:</p>
<p><img src="http://www.fotonexus.org/files/images/Leonardo_da_Vinci_002.preview.jpg" alt="http://www.fotonexus.org/files/images/Leonardo_da_Vinci_002.preview.jpg" title="http://www.fotonexus.org/files/images/Leonardo_da_Vinci_002.preview.jpg" /><!-- http://www.fotonexus.org/files/images/Leonardo_da_Vinci_002.preview.jpg --></p>
<p><strong>Abbildung</strong>: <em>Leonardo da Vinci: Das Abendmahl</em>, Digitalisat von <em>The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei</em> (Directmedia Publishing 2002).</p>
<p>Das Digitalisat von <em>HAL9000 S.r.l.</em> scheint deutlich homogenere Farben und eine bessere Gesamtschärfe aufzuweisen - genau könnte man das aber erst in einer höheren Auflösung feststellen.</p>
<p>Doch auch hier steck der Teufel im Detail; möchte man das Gemälde dann wirklich <a href="http://www.haltadefinizione.com/en/cenacolo/look.asp">im Detail betrachten</a>, liefern mir sämtliche installierten Browser nichts als:  &quot;<em>Se non vedi qui abilita JS</em>&quot;. Dienste wie <em>Google Maps</em>, <em>Google Earth</em> oder auch <em>Stadtplandienst.de</em> zeigen, wie man vernünftig mit Patchworks aus großen Bilddatenmengen umgehen kann.</p>
<p>Abgesehen von den gar nicht übersetzten Fehlermeldungen gibt es die Website <em>haltadefinizione.com</em> in <a href="http://www.haltadefinizione.com/it/">Italienisch</a>, <a href="http://www.haltadefinizione.com/en/">Englisch</a> und <a href="http://www.haltadefinizione.com/jp/">Japanisch</a>, nicht jedoch in deutscher Sprache.</p>
<p><em>Il Cenacolo</em> ist übrigens nicht der erste Versuch von <em>HAL9000 S.r.l.</em> mit hochauflösenden Digitalisaten; zuvor waren bereits</p>
<ul>
<li> <a href="http://www.haltadefinizione.com/en/santamariadellegrazie/">Gaudenzio Ferrari - Vita di Cristo</a> als 8,6 Gigapixel-Bild und</li>
<li> <a href="http://www.haltadefinizione.com/en/santignazio/">Andrea Pozzo - Gloria di Sant'Ignazio</a> als 9,8 Gigapixel-Bild abfotografiert worden.</li>
</ul>
<p>Auch diese Digitalisate zeigen unsere Browser leider nur in der <em>Thumbail</em>-Darstellung an.</p>
<h2 id="toc0">Netmarks</h2>
<ul>
<li> <a href="http://www.haltadefinizione.com/en/">HAL9000 S.r.l.</a> (englischsprachig)</li>
</ul>
<ul>
<li> <a href="http://milano.arounder.com/da_vinci_last_supper/fullscreen.html">Virtuelle Tour rund um das &quot;Abendmahl&quot;</a> - Benötigt Quicktime VR und Flash (englischsprachig)</li>
</ul>
    ]]></content>
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  <entry>
    <title>Umzug von Fotonexus abgeschlossen</title>
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    <id>http://www.fotonexus.org/blog/umzug_von_fotonexus_abgeschlossen</id>
    <published>2007-07-04T06:22:49+02:00</published>
    <updated>2007-07-06T04:34:26+02:00</updated>
    <author>
      <name>admin</name>
    </author>
    <category term="Intern" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Der &lt;strong&gt;Umzug Nexus Fotografie&lt;/strong&gt; ist abgeschlossen. Der neue Server ist, verglichen mit dem alten Testrechner, mit der vierfachen Menge an Arbeitsspeicher ausgestattet sein; außerdem steht uns jetzt eine Dual-Core-CPU zur Verfügung, die Lastspitzen besser verteilen können sollte.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Der <strong>Umzug Nexus Fotografie</strong> ist abgeschlossen. Der neue Server ist, verglichen mit dem alten Testrechner, mit der vierfachen Menge an Arbeitsspeicher ausgestattet sein; außerdem steht uns jetzt eine Dual-Core-CPU zur Verfügung, die Lastspitzen besser verteilen können sollte.</p>
<p>&lt;!--break--&gt;</p>
<h2 id="toc1">Aktueller Status</h2>
<ul>
<li> ??-???-2007: Neueinrichtung des Backups der <em>Fotonexus Galerie</em> (Gallery2) [<em>noch nicht gestartet</em>]</li>
<li> 07-Jul-2007 ff.: Backup des <em>Fotonexus Wiki</em> (MediaWiki) eingespielt;</li>
<li> 06-Jul-2007: Backup des <em>Fotonexus Portal</em> (Drupal) eingespielt;</li>
<li> 05-Jul-2007: Domaintransfer erfolgreich abgeschlossen;</li>
</ul>
    ]]></content>
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  <entry>
    <title>Agons Fotobiographie: Going Digital - Oder: Total digital? (2003 ff.)</title>
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    <published>2003-06-10T00:00:00+02:00</published>
    <updated>2007-10-15T18:06:31+02:00</updated>
    <author>
      <name>Agon S. Buchholz</name>
    </author>
    <category term="Biografie" />
    <category term="Digital Imaging" />
    <category term="Digitalfotografie" />
    <category term="Digitalkamera" />
    <category term="Erfahrungsbericht" />
    <category term="Minolta" />
    <category term="Nikon" />
    <category term="Spiegelreflexkamera" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Anfang Juni 2003 kaufte ich meine dritte Digitalkamera: Vor dem Kauf der Minolta Dimage 7Hi (D7Hi) Anfang Juni 2003 stand ein längerer Entscheidungsprozess, bei dem ich vor allem die D7Hi und die Nikon Coolpix E-5700 in Erwägung gezogen habe; das Ergebnis ist ein detaillierte Vergleich der beiden Kameramodelle, den die Dimage nicht in allen Punkten für mich gewonnen hat. Dennoch bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die Minolta Dimage 7Hi für mich die geeignetere Kamera ist. Meine Erfahrungen mit der Minolta Dimage 7Hi habe ich an anderer Stelle zusammengefasst.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Anfang Juni 2003 kaufte ich meine dritte Digitalkamera: Vor dem Kauf der Minolta Dimage 7Hi (D7Hi) Anfang Juni 2003 stand ein längerer Entscheidungsprozess, bei dem ich vor allem die D7Hi und die Nikon Coolpix E-5700 in Erwägung gezogen habe; das Ergebnis ist ein detaillierte Vergleich der beiden Kameramodelle, den die Dimage nicht in allen Punkten für mich gewonnen hat. Dennoch bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass die Minolta Dimage 7Hi für mich die geeignetere Kamera ist. Meine Erfahrungen mit der Minolta Dimage 7Hi habe ich an anderer Stelle zusammengefasst.</p>
<p>Minolta stattet mich mit Kameras aus, seit ich ersthaft fotografiere: Meine erste AF-SLR war die Minolta 9000 (1986), es folgte die Minolta Dynax 9xi (1997) und schliesslich die Minolta Dynax 9 (1999); daher schien es auch recht stringent, innerhalb des Minolta- Kamerasystems zu bleiben, auch wenn dies nicht das wichtigste Entscheidungskriterium war. Dennoch war ich dann recht verärgert, dass ich – ausser einem Fernauslöser und einigen Filtern – nichts von meinem Fotozubehör an der D7Hi verwenden konnte; selbst der Program Flash 5400xi ist nicht mehr kompatibel zur D7Hi und von einer digitalen Spiegelreflexkamera war bei Minolta weiterhin nichts in Sicht. Durch diese Fragen begann die Kameratechnik ein unangenehmes Übergewicht gegenüber dem eigentlichen Sinn der Fotografie – dem Schaffen von Lichtbildern – zu bekommen.</p>
<p>Dennoch wurde die D7Hi ob ihres geringen Gewichts und der Vorzüge einer Digitalkamera rasch zur bevorzugten Begleiterin. Als Engpass erwiesen sich dann jedoch die Speichermedien: Nach einem ärgerlichen Fehlkauf (nie wieder Produkte von PQI!) überlegte ich, ob denn eine Digitalkamera überhaupt sinnvoll wäre auf einem längeren Outdoor- Trip, auf einer Fahrradtour oder einem längeren Urlaub. Für problematisch halte ich vor allem die permanente Abhängigkeit von einer Energiequelle zum Laden der Akkus und den Speicherbedarf einer 5 Megapixel- Kamera; ausserdem traue ich dem Plastikgehäuse (jaja, ein wenig Metall ist da auch drin) der D7Hi und der wenig überzeugenden Verarbeitungsqualität bisher nicht über den Weg.</p>
<p>Einer der Hauptvorteile der Digitalfotografie – das unmittelbare Betrachten der Bilder – entfällt unterwegs, wenn man kein Notebook mit sich führen kann. Das Speichern der horrenden Datenmengen (bei der D7Hi etwa 36 Bilder pro 128 MB CF- Karte) setzt zahlreiche Speicherkarten hoher Kapazität oder ein Offline- Speichermedium voraus, welches weder besonders preiswert noch erwiesenermassen Outdoor- tauglich ist. Ich begann daher, auf längeren Trips wieder verstärkt die kiloschwere Dynax 9 mitzunehmen -- die erhoffte totale Ablösung der analogen oder hybriden Fotografie durch eine homogene digitale Verarbeitung war damit bis auf weiteres gescheitert.</p>
<p>Einen unbeabsichtigten Nebeneffekt hatte die ergänzende Digitalfotografie allerdings doch: Mein Output an Bildern nahm enorm zu. Innerhalb des ersten Monats fotografierte ich mit der D7Hi rund 2.500 Bilder – zumindest eine Verzehnfachung meines durchschnittlichen analogen Monatspensums. War das der erste Schritt der Mutation vom ambitionierten Fotografen zum reinen Massenknipser?</p>
<p>Anfang 2005 folgte dann der nächste Schritt zur totalen Digitalisierung: Mit der Konica Minolta Dynax 7 Digital ergänzte ich meine soliden analogen Spiegelreflexkameras (Dynax 9, Dynax 9xi und Minolta 9000) um ein leider weniger solides digitales Mittelklassemodell; ich konnte nun zwar meine Wechselobjektive auch an einer Digicam nutzen (schön!), ein Ersatz für meine geliebte Dynax 9 wurde die D7D allerdings nicht (schade!): Zu klapprig ist diese Kamera, zu beschränkt die Einsatzmöglichkeiten (0°C bis 40°C, kein Spritzwasserschutz etc.). Mein Nikon-Filmscanner wurde also auch durch eine digitale Spiegelreflexkamera nicht arbeitslos...</p>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Agons Fotobiographie: Die Anfänge (ca. 1984 bis 1986)</title>
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    <id>http://www.fotonexus.org/blog/agons_fotobiographie_die_anfaenge_ca_1984_bis_1986</id>
    <published>1998-03-11T00:00:00+01:00</published>
    <updated>2007-10-15T17:49:22+02:00</updated>
    <author>
      <name>Agon S. Buchholz</name>
    </author>
    <category term="Biografie" />
    <category term="Disc-Kamera" />
    <category term="Eastman Kodak" />
    <category term="Exakta" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Ich halte mich für einen ambitionierten Hobby-Fotografen. Das bedeutet für mich nicht nur, daß die Fotografie in meinem eigenen Leben einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt, sondern auch, daß Bilder von anderen Menschen für mich etwas besonderes, kostbares sind. Fotos ermöglichen es mir, mich anderen Menschen anzunähern, mich mit ihnen zu beschäftigen, sie anders zu sehen als mit bloßem Auge, Erinnerungen festzuhalten, zu dokumentieren...&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Ich halte mich für einen ambitionierten Hobby-Fotografen. Das bedeutet für mich nicht nur, daß die Fotografie in meinem eigenen Leben einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt, sondern auch, daß Bilder von anderen Menschen für mich etwas besonderes, kostbares sind. Fotos ermöglichen es mir, mich anderen Menschen anzunähern, mich mit ihnen zu beschäftigen, sie anders zu sehen als mit bloßem Auge, Erinnerungen festzuhalten, zu dokumentieren...</p>
<p>Angefangen zu fotografieren habe ich recht früh als Jugendlicher. Irgendwann in dieser grauen Vorzeit meines fotografischen Interesses gab es einige obskure Kameras:<br />
Kine-Exakta von Exakta, ein Erbstück meines Grossvaters.<br />
Retinette IA von Kodak, eine einfache Kleinbild-Sucherkamera ohne Belichtungsmessung.<br />
Disc-Kamera, ebenfalls von Kodak, vollautomatisch und ohne jegliche Einstellmöglichkeiten.</p>
<p>Mit keinem der drei Apparate bereitete mir das fotografieren wirklich Freude, die Retinette war mir mangels Belichtungsmessung suspekt und von den Disc-Negativen liessen sich gerade mal grobkörnige 10 x 15-Vergrösserungen anfertigen. Oder um es anders zu formulieren: Ich begann als &quot;Knipser&quot;, der einfach nur nette Bilder haben wollte. Meine frühen Fotots sind unbedeutend und unambitioniert. Ich war enttäuscht von meinen Bildern und schaute nicht selten mit einem gewissen Neid auf die Ausrüstung meines Vaters, der mit einer Nikon F2 fotografierte und doch erheblich bessere Bilder als ich zustande brachte. Ob das an der Ausrüstung oder am Fotografen lag, fragte ich mich manchmal.</p>
<p>Mein erstes nachweisbares Foto: Charlottenburger Park, Berlin, Kodak Disc-Kamera, ca. 1984.</p>
<p>Entscheidend für meine Entwicklung war der Einfluß meines Biologielehrers Werner Hubert; der begeisterte Hobbyfotograf besaß eine Minolta 7000 und fabrizierte damit Bilder, die mich beeindruckten; die mich genaugenommen mehr beeindruckten als die meines Vaters.</p>
    ]]></content>
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    <title>Agons Fotobiographie: Kleinbildfotografie (1986 bis ca. 1995)</title>
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    <published>1998-03-11T00:00:00+01:00</published>
    <updated>2007-10-15T17:56:31+02:00</updated>
    <author>
      <name>Agon S. Buchholz</name>
    </author>
    <category term="Biografie" />
    <category term="Erfahrungsbericht" />
    <category term="Gitzo" />
    <category term="Linhof" />
    <category term="Minolta" />
    <category term="Nachtfotografie" />
    <category term="Porträtfotografie" />
    <category term="Reisefotografie" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Irgendwann war dann klar, daß ich eine Spiegelreflex-Kamera haben wollte; nach recht langer und nicht ganz einfacher Entscheidungsfindung wusste ich, daß ich mit Minolta-Kameras fotografieren wollte. Meine Entscheidung fiel für die Minolta 9000, das professionelle Pendant zur 7000. Im Dezember 1986 bekam ich dann zum 17. Geburtstag &amp;quot;meine&amp;quot; Minolta, zusammen mit einem Standard-Zoom, dem Minolta AF 1:4,0/35-70 mm. Kurz darauf, im Januar 1987, ergänzte ich meine Ausrüstung um ein Tele-Zoom, das Minolta AF 1:4,0/70-210 mm.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Irgendwann war dann klar, daß ich eine Spiegelreflex-Kamera haben wollte; nach recht langer und nicht ganz einfacher Entscheidungsfindung wusste ich, daß ich mit Minolta-Kameras fotografieren wollte. Meine Entscheidung fiel für die Minolta 9000, das professionelle Pendant zur 7000. Im Dezember 1986 bekam ich dann zum 17. Geburtstag &quot;meine&quot; Minolta, zusammen mit einem Standard-Zoom, dem Minolta AF 1:4,0/35-70 mm. Kurz darauf, im Januar 1987, ergänzte ich meine Ausrüstung um ein Tele-Zoom, das Minolta AF 1:4,0/70-210 mm.</p>
<p>Über fast zehn Jahre blieb die Minolta 9000 »meine« Kamera, und übrigens halte ich sie auch heute noch für eine der interessantesten Autofocus-Kameras, die bisher gebaut wurden. Meine Erfahrungen mit der &quot;9000&quot; und den beiden Minolta-Zooms habe ich an anderer Stelle kurz zusammengefasst.</p>
<p>Meine erste Fotoausrüstung bestand im wesentlichen aus</p>
<ul>
<li> der Minolta 9000 und</li>
<li> zwei Zoom-Objektiven (1:4,0/35-70mm, 1:4,0/70-210mm) sowie etwas später ergänzt um</li>
<li> einen Fernauslöser (Minolta RC-1000L, ab 1987),</li>
<li> einen Winder (Minolta Auto Winder AW-90, ab 1988) und</li>
<li> ein Blitzgerät (Minolta Program Flash 2800 AF).</li>
</ul>
<p>Manche Ausrüstungsgegenstände konnte ich mir von meinem Vater ausleihen, z.B. das stabile Gitzo-Dreibeinstativ mit Linhof-Panoramakopf, das ich noch heute einsetze.</p>
<p>Ich fotografierte einige Jahre intensiv meine Umgebung: Die Mitschüler am Gymnasium, auf Schulfesten und Exkursionen, Freunde und die Verwandtschaft auf Festen und sonstigen Anlässen.</p>
<p>Fotos aus den Jahren 1986 bis 1990:</p>
<ul>
<li> Freunde und Bekannte (1987 ff.; Agons Galerie),</li>
<li> Impressionen aus Berlins Stadtteilen (1986 ff.; Agons Galerie),</li>
<li> Familie (asb's homepage).</li>
</ul>
<p>Einige Projekte haben ihren Ursprung in dieser Zeit, z.B.:</p>
<ul>
<li> Nacht/Dämmerung (1986 ff.; Agons Galerie),</li>
<li> Schusswechsel (1984 ff.; Agons Galerie)</li>
</ul>
<p>Natürlich begleitete mich die Kamera auch auf Reisen und einigen Ausflügen. Von Anfang an fotografierte ich fast ausschliesslich Dias, überwiegend auf Kodachrome 64 und 25. Das machte Spass, da ich die Bilder unmittelbar nach der Entwicklung in luxuriöser Wandprojektion betrachten konnte.</p>
<p>Reisefotografie aus den Jahren 1986 bis 1990:</p>
<ul>
<li> Griechenland (1987, 1988 und 1989; Webtravel),</li>
<li> Malta (1990; Webtravel),</li>
<li> Tschechoslovakei (Prag 1988; Webtravel),</li>
<li> Österreich (Wien 1988/89; Webtravel),</li>
</ul>
<p>Viele interessante Bilder erinnern mich an diese Zeit; dennoch erlangte die Fotografie noch nicht die Bedeutung, die sie später für mich bekam.</p>
<p>Nach Abschluß der Schule (1990) änderte sich mein Freundes- und Bekanntekreis; die Universität und der Computer verdrängten mein Interesse für Fotografie; ich beschäftigte mich mehr mit Objekten als mit Menschen.</p>
<p>Nur zeitweilig keimte mein Interesse für die Fotografie wieder auf, beispielsweise 1995, als der Künstler Christo den Berliner Reichstag verhüllte.</p>
    ]]></content>
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  <entry>
    <title>Agons Fotobiographie: Fotografische Themen (ca. 1995 bis ca. 2000)</title>
    <link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.fotonexus.org/blog/agons_fotobiographie_fotografische_themen_ca_1995_bis_ca_2000" />
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    <published>1998-03-11T00:00:00+01:00</published>
    <updated>2007-10-15T18:01:04+02:00</updated>
    <author>
      <name>Agon S. Buchholz</name>
    </author>
    <category term="Aktfotografie" />
    <category term="Berlin" />
    <category term="Biografie" />
    <category term="Erfahrungsbericht" />
    <category term="Fotolabor" />
    <category term="Gossen" />
    <category term="Minolta" />
    <category term="Nieber" />
    <category term="Porträtfotografie" />
    <category term="Schwarzweiß-Fotografie" />
    <category term="Sigma" />
    <category term="Theaterfotografie" />
    <category term="Yashica" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;1997 ergaben sich entscheidende Veränderungen in meinem Leben; ich begegnete nach einem halben Jahrzehnt einer Frau wieder, die meine Einstellung zu Menschen und zum Leben an sich veränderte: Constance. Fotografie ist für mich seitdem die Beschäftigung mit einem Individuum, mit einem denkenden und fühlenden Subjekt; mein Interesse daran, Menschen nur &amp;quot;schön&amp;quot; abzubilden, tendiert seitdem gegen Null. Viel interessanter erscheint es mir nun, durch das Bild zum Wesen des Fotografierten zu finden, den Kern und die Peripherie der Persönlichkeit zu visualisieren.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>1997 ergaben sich entscheidende Veränderungen in meinem Leben; ich begegnete nach einem halben Jahrzehnt einer Frau wieder, die meine Einstellung zu Menschen und zum Leben an sich veränderte: Constance. Fotografie ist für mich seitdem die Beschäftigung mit einem Individuum, mit einem denkenden und fühlenden Subjekt; mein Interesse daran, Menschen nur &quot;schön&quot; abzubilden, tendiert seitdem gegen Null. Viel interessanter erscheint es mir nun, durch das Bild zum Wesen des Fotografierten zu finden, den Kern und die Peripherie der Persönlichkeit zu visualisieren. Durch Constance begriff ich, warum ich in den Jahren zuvor so viel Abstand von der Fotografie gewonnen hatte. Vieles änderte sich in meinem Leben, und vor allem: Meine Lust, mein Bedürfnis zum Fotografieren war wieder erwacht, diesmal bedeutend ernsthafter und dauerhafter.</p>
<p>Durch die Fotografie lernte ich dann auch zufällig einen weiteren Menschen kennen, der eine grosse Bedeutung für mich erlangt hat: Konstanze. Den Rahmen bot ein Kurs zur Theaterfotografie; Konstanze sang die Micaela in Bizets &quot;Carmen&quot;; Konstanze fotografiert übrigens auch.</p>
<p>Ab 1997 besuchte ich verschiedene fotografische Kurse an den Berliner Volkshochschulen, darunter waren Kurse mit Winfried Mateyka und Oliver Scholten:</p>
<ul>
<li> Theaterphotographie »Carmen« (Leitung: Winfried Mateyka, VHS Neukölln, Herbst 1997)</li>
<li> Labor Schwarzweiß-Fotografie (F320) (Leitung: Oliver Scholten, VHS Kreuzberg, Frühjahr 1998)</li>
<li> Labor Schwarzweiß-Fotografie (F371) - (Leitung: Oliver Scholten, VHS Kreuzberg, Frühjahr 1998)</li>
<li> Portrait- und Aktfotografie I und II (Leitung: Dr. Horst Werner, VHS Kreuzberg, 2000)</li>
</ul>
<p>Meine Erfahrungen mit Fotografie an der Berliner VHS habe ich an anderer Stelle zusammengefasst.</p>
<p>Zeitgleich ergaben sich auch ein paar Veränderungen in meinem fotografischen Equipment:</p>
<ul>
<li> Kurz zuvor hatte ich mir eine neue Kamera zugelegt, die Minolta 9xi,</li>
<li> mein Equipment um einen weiteren Blitz (Minolta 5400xi) ergänzt und neue Objektive waren hinzugekommen:</li>
<li> Sigma 1:3,5-4,5/18-35mm (ab 1997),</li>
<li> Sigma 1:2,8/28-70 mm,</li>
<li> Minolta 1:2,0/100mm.</li>
</ul>
<p>Als ständigen Begleiter führte ich damals eine kompakte Point-and-Shoot Sucherkamera, die Yashica T5, mit mir.</p>
<p>Seitdem arbeite ich recht kontinuierlich an verschiedenen fotografischen Themen; beispielsweise beschäftige ich mich mit dem Berliner Stadtbild:</p>
<ul>
<li> Impressionen aus Pankow (1997 ff.; Berlin-Pankow).</li>
<li> Schrottplatz (1998; Berlin-Wedding).</li>
<li> East Side Gallery (1998; Berlin-Friedrichshain)</li>
<li> Silberlaube, Freie Universität Berlin (1997 ff.; Berlin-Zehlendorf) u.a.</li>
</ul>
<p>Das Projekt Auf Greenspuns Spuren ist seit dieser Zeit ebenfalls am entstehen; mehr dazu später.</p>
<p>Meine Leidenschaft gilt jedoch weiterhin den Menschen, den Individuen, denen ich mich als Fotograf und Mensch verpflichtet fühle.</p>
<ul>
<li> Menschen (1987 ff.)</li>
<li> Portraits (1998 ff.)</li>
</ul>
<p>Eine andere Beschäfitigung mit Menschen ermöglichten mir Kurse bei Dr. Horst Werner zur Portrait- und Aktfotografie. In den dazugehörigen Workshops entstanden einige interessante Arbeiten:</p>
<ul>
<li> Akt-Workshop 1/2000 (Agons Galerie).</li>
<li> Akt-Workshop 2/2000 (Agons Galerie).</li>
<li> Akt-Workshop 3/2000 (Agons Galerie).</li>
<li> Akt-Workshop 4/2000 (Agons Galerie).</li>
</ul>
<p>Quasi zwangsläufig erweiterte ich nach diesen Erfahrungen erneut meine Ausrüstung:</p>
<ul>
<li> Eine gebraucht gekaufte, relativ preiswerte Studio-Blitzanlage (Nieber Profi-Flashlight SB-250) aus DDR-Produktion, bestehend aus zwei Blitzköpfen mit Reflektorschirmen (einen dritten Blitzkopf übernahm Steffen) sollte den grundstock für ein eigenes Fotostudio legen.</li>
<li> Ein ebenfalls gebraucht gekaufter Handbelichtungsmesser (Gossen Mastersix) diente der Belichtungsmesung jenseits von TTL-Beleichtungsmessung und Programmautomatik.</li>
</ul>
<p>Die Tücken des Gebrauchtkaufs hielten mich jedoch davon ab, die Blitzanlage jemals ernsthaft auszuprobieren; zu vieles funktionierte an den Blitzköpfen entweder gar nicht nicht oder nur sporadisch. Und leider gelang es uns bisher nicht, die Blitzköpfe zu vertretbaren Preisen reparieren zu lassen.</p>
    ]]></content>
  </entry>
  <entry>
    <title>Agons Fotobiographie: Der Weg nach Digitalien (ca. 1998 bis 2001)</title>
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    <id>http://www.fotonexus.org/blog/agons_fotobiographie_der_weg_nach_digitalien_ca_1998_bis_2001</id>
    <published>1998-03-11T00:00:00+01:00</published>
    <updated>2007-10-15T18:02:40+02:00</updated>
    <author>
      <name>Agon S. Buchholz</name>
    </author>
    <category term="Aktfotografie" />
    <category term="Biografie" />
    <category term="Digital Imaging" />
    <category term="Digitalfotografie" />
    <category term="Eastman Kodak" />
    <category term="Erfahrungsbericht" />
    <category term="Minolta" />
    <category term="Nikon" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Mit der Dynax 9xi konnte ich mich nie vollständig anfreunden; sie bot zwar einen deutlich schnelleren Autofokus als die »9000«, aber das Bedienkonzept leuchtet mir bis heute nicht ein. Meine Erfahrungen mit der Dynax 9xi habe ich an anderer Stelle kurz zusammengefasst. Ich war jedenfalls recht erfreut, als Minolta das dritte professionelle Gehäuse, die Minolta Dynax 9, vorstellte.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Mit der Dynax 9xi konnte ich mich nie vollständig anfreunden; sie bot zwar einen deutlich schnelleren Autofokus als die »9000«, aber das Bedienkonzept leuchtet mir bis heute nicht ein. Meine Erfahrungen mit der Dynax 9xi habe ich an anderer Stelle kurz zusammengefasst. Ich war jedenfalls recht erfreut, als Minolta das dritte professionelle Gehäuse, die Minolta Dynax 9, vorstellte.</p>
<p>Die Dynax 9 verfügte wieder über ein &quot;analoges&quot; Bedienkonzept mit Einstellrädchen und Knöpfen, die ich auch haptisch &quot;begreifen&quot; konnte. Die &quot;9000&quot; konnte ich blind bedienen, bei der 9 xi beherrschte ich das nie; mit der Dynax 9 kann ich endlich wieder im Dunkeln arbeiten - ohne illuminierende Maglite im Mund. Mit der Dynax 9 bereitete das fotografieren wieder Lust. Meine Erfahrungen mit der Dynax 9 habe ich an anderer Stelle zusammengefasst.</p>
<p>Bald gesellte sich ein neues Objektiv zu meiner bisherigen Ausrüstung: Das Minolta AF 1:2,8/80-200 mm APO, das zu meinem Standard-Objektiv avancierte. Ich erwarb das ältere Modell, zu erkennen an der schwarzen Lackierung, gebraucht; wie sich bald herausstellte, war das ein Fehler, den gesparten Mehrpreis hätte die deutlich höhere Geschwindigkeit der neuen Version (HS APO G, erkennbar an der weissen Lackierung) sicherlich wettgemacht. Dennoch würde ich auf das Objektiv mit der kontinuierlichen Lichtstärke von 1:2,8 nicht mehr verzichten wollen. Der einzige massive Nachteil gegenüber meinem alten Standardzoom, dem Minolta AF 1:4,0/70-210 mm ist der viel zu geringe grösste Abbildungsmasstab. Gewöhnt war ich an 1 : 4, das APO-Zoom bietet leider nur 1 : 7; an Makroaufnahmen ist damit nicht mehr zu denken. Leider drehen sich an beiden Objektiven die Frontlinsen, was u.a. den Einsatz von Polfiltern wenig praktikabel macht.</p>
<p>Ich bin zwar begeisterter Nutzer der Kodak Photo CD, sie bietet jedoch etwas sehr entscheidendes nicht: Spontanität. Jeder Digitalisierungsauftrag dauert gut eine Woche, zu viel für unsere ungeduldige Zeit. Nach einer gewissen (erfolglosen) Wartezeit auf den eFilm erwarb ich einen Filmscanner, den Nikon Coolscan III. Endlich konnte ich entwickelte Filme sofort im King-Size-Format von ca. 26 x 35 cm (die nutzbare Bildfläche meines 19&quot;-Monitors) betrachten. Das war ein erheblicher Fortschritt, durch den ich beispielsweise auch kleinere Auftragsarbeiten sehr rasch umsetzen konnte (siehe Erfahrungsbericht zum Coolscan III). Mein aktueller 21&quot;-Monitor von Sony verwöhnt mich übrigens mit dem Posterformat 30 x 40 cm (erwähnte ich schon, dass mein Diaprojektor nur noch selten benutzt wird?).</p>
<p>Analog fotografieren und teilweise digital weiterverarbeiten, diese Hybridlösung nutzte ich beispielsweise bei einem Akt-Projekt im Jahr 2000. An Stelle von Abzügen druckte ich die schwarzweissen Negative nach dem Scannen auf einem 1200 dpi-Laserdrucker aus. Im A4-Format war das natürlich nicht ausstellungsfähig, aber durchaus zur ersten Beurteilung der Bildwirkung ausreichend. Gleichzeitig konnte ich mich nicht so recht dazu durchringen, den nächsten konsequenten Schritt zu tun - mir ein eigenes Fotolabor zuzulegen, um endlich die gesamte analoge Verarbeitungskette jederzeit praktizieren zu können. Der Aufwand, Filme sowohl in den standardisierten Entwicklungen C-41 für Farbnegativfilme und E-6 für Diafilme entwickeln und Abzüge zumindest im Format 40 x 50 sowohl in Farbe als auch in Schwarzweiss, sowohl vom Negativ wie auch vom Diapositiv anfertigen zu können erschien mir jedoch völlig unverhältnismässig. Zeit- und Platzmangel -- auch ich nutzte die wohl häufigsten Ausreden für: &quot;Eigentlich habe ich darauf keine Lust&quot;.</p>
<p>Andererseits: Konsequent auf Digitaltechnik setzen? Ich verstand mich immer als eher konservativer Fotograf, der Wert legt auf die qualitativen Möglichkeiten eines Kleinbildnegativs (Vergrösserung, Projektion, Palette an sverschiedensten Filmtypen usw.) und eines komplexen Kamerasystems (Wechselobjektive, Blitzgeräte und eine Fülle von Zubehör). Zur Jahrtausendwende war bei Digitalkameras noch nicht an qualitativ ansprechende Ausbelichtungen jenseits des Formates 13 x 18 cm zu denken, und Systemkameras wie die damals aktuelle Nikon D1 waren preislich im fünfstelligen Bereich angesiedelt, so dass ich einen Systemwechsel nie ernsthaft in Erwägung zog; vor allem der Rattenschwanz an inkopatiblem Systemzubehör hielt mich vor derartigen Überlegungen ab. &quot;Digitalkameras? Sowas brauche ich nicht!&quot; verteidigte ich mein Beharren auf der analogen Fotografie. Ich arbeite beruflich als Netzwerkadministrator und erledige so ziemlich alles, was man mit Computern erledigen kann, vor einem Monitor oder einem Display; keiner meiner Kollegen und Bekannten verstand mich. Ich mich irgendwann auch nicht mehr.</p>
<p>Weiter: Die (fotografische) Wende.</p>
    ]]></content>
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    <title>Agons Fotobiographie: Die (fotografische) Wende (ca. 2001 bis 2003)</title>
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    <id>http://www.fotonexus.org/blog/agons_fotobiographie_die_fotografische_wende_ca_2001_bis_2003</id>
    <published>1998-03-11T00:00:00+01:00</published>
    <updated>2007-10-15T18:04:44+02:00</updated>
    <author>
      <name>Agon S. Buchholz</name>
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    <category term="Biografie" />
    <category term="Canon" />
    <category term="Erfahrungsbericht" />
    <category term="Hitachi" />
    <category term="Minolta" />
    <category term="Panoramafotografie" />
    <category term="Reisefotografie" />
    <category term="Yashica" />
    <summary type="html"><![CDATA[<p>&lt;p&gt;Das Jahr 2001 brachte schliesslich meine persönliche Wende; aus einer Laune heraus kaufte ich mir im Sommer eine Canon Digital IXUS. Ich hatte zuvor ein wenig mit einer Hitachi MP-EG1 herumgespielt und war von der Schnelligkeit der Digitalfotografie fasziniert. Anderen Aspekten gegenüber überwog jedoch die Skepsis, beispielsweise bei der Archivierung; ich kann (fast) sämtliche Negative meiner fotografischen &amp;quot;Laufbahn&amp;quot; jederzeit verwenden, ohne mir Gedanken über irgendwelche Datenformate oder Kompatibilitäten zu machen. Ich brauche keine Lesegeräte und Firmwareupgrades.&lt;/p&gt;</p>
    ]]></summary>
    <content type="html"><![CDATA[<p>Das Jahr 2001 brachte schliesslich meine persönliche Wende; aus einer Laune heraus kaufte ich mir im Sommer eine Canon Digital IXUS. Ich hatte zuvor ein wenig mit einer Hitachi MP-EG1 herumgespielt und war von der Schnelligkeit der Digitalfotografie fasziniert. Anderen Aspekten gegenüber überwog jedoch die Skepsis, beispielsweise bei der Archivierung; ich kann (fast) sämtliche Negative meiner fotografischen &quot;Laufbahn&quot; jederzeit verwenden, ohne mir Gedanken über irgendwelche Datenformate oder Kompatibilitäten zu machen. Ich brauche keine Lesegeräte und Firmwareupgrades. Das Kleinbildformat ist seit einem halben Jahrhundert standardisiert, und Fotografien meiner Vorfahren haben sogar ein ganzes Jahrhundert überdauert - aber wer kann noch zehn Jahre alte 5 1/4&quot;-Disketten einlesen? Wie lange halten selbstgebrannte CD-ROMs? Wie lange wird es geeignete Lesegeräte  und Betriebssysteme geben, mit denen die jeweiligen Dateiformate ausgelesen und weiterverarbeitet werden können? Die Unterstützung für das interessante FlashPix- (OpenPix-) Format wurde jedenfalls 1999 eingestellt...</p>
<p>Dennoch überwog wohl meine Lust auf das Neue. Die kompakte IXUS begleitet mich seitdem als Ersatz für die Yashica T5 auf allen Wegen, ebenfalls begleitet mich allerdings seitdem die Sorge um Akkulaufzeiten und die &quot;nächste Steckdose&quot;, so beispielsweise auf meinem Urlaubsreisen nach Belgien und Griechenland. Die erhöhte Geschwindigkeit (der Bildbetrachtung und -verarbeitung) wird erkauft mit einer geringeren Geschwindigkeit (der Aufnahme- und Reaktionsbereitschaft).</p>
<p>Das entscheidende Programm zum Auslesen und Verwalten der digitalen Daten aus der IXUS, der Canon ZoomBrowser EX, stellte dann auch nach ein paar Monaten den Dienst ein. Das machte mich misstrauisch, wie ich denn sicher an den Inhalt des &quot;digitalen Films&quot; herankommen könnte - und resultierte in der Anschaffung eines mehrformatfähigen Kartenlesegerätes von Microtech. Meine Erfahrungen mit der Digital IXUS habe ich an anderer Stelle zusammengefasst.</p>
<p>Bei aller Kritik und Skeptizismus, der drastisch erhöhte Spassfaktor wiegt die meisten Unanehmlichkeiten und Kinderkrankheiten der Digitalfotografie auf. Die Yashica T5 harrt dem nächsten Stromausfall und selbst die Dynax 9 findet nur noch selten Verwendung.</p>
<p>Eine reine Schnappschusskamera ist jedoch auf Dauer unbefriedigend, deshalb ergänzte ich unsere Fotoausrüstung nach einigen Überlegungen um eine Nikon Coolpix 995. Es handelt sich dabei zwar nur um eine aufgebohrte Kompaktkamera, aber um was für eine!</p>
<p>Die Grösse bildet einen sinnvollen Kompromiss mit den Fähigkeiten: Ein optisches 4-fach-Zoom mit einer Brennweite von 8-32 mm (entspricht 38-152 mm bei Kleinbild) deckt annähernd den Brennweitenbereich meines Objektiv-Dreamteams für den alltäglichen Gebrauch ab. Der Makrobereich ab 2 cm schlägt jedes (!) Standardobjektiv für Kleinbildkameras und ersetzt fast schon ein separates Makroobjektiv. Der um 180° drehbare Objektivtubus ermöglicht jederzeit Aufnahmeperspektiven, für die ich bisher den Minolta Winkelsucher VN bemühen musste.</p>
<p>Einige Nachteile gibt es jedoch, beispielsweise liegt die maximale  Lichtstärke zwischen F2,6 (Weitwinkel) und F5,1 (Tele), und das leidige Stromversorgungsproblem aller bisherigen Digitalkameras konnte Nikon auch nicht wesentlich besser lösen als Canon. Meine Erfahrungen mit der Coolpix 995 habe ich an anderer Stelle zusammengefasst.</p>
<p>Generell habe ich die Digitalfotografie als brauchbar und unproblematisch kennengelernt; die Bildqualität meiner beiden Digitalkameras ist ansprechend und reicht für Ausdrucke bis etwa 13x18 oder 18x24 aus, mit den 3 Megapixeln der Coolpix kann man auch Ausbelichtungen auf 20x30 wagen. Allerdings bieten beide Kameras keinen Ersatz -- nur eine willkommene Ergänzung -- zu einer Kleinbild- Spiegelreflexkamera. Ab Ende 2002 machte ich mich auf die Suche nach etwas, was eher als Ersatz dienen könnte...</p>
<p>Weiter: Going Digital. Oder: Totyl digital?</p>
    ]]></content>
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