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Agons Fotobiographie: Die Anfänge (ca. 1984 bis 1986)Ich halte mich für einen ambitionierten Hobby-Fotografen. Das bedeutet für mich nicht nur, daß die Fotografie in meinem eigenen Leben einen ganz besonderen Stellenwert einnimmt, sondern auch, daß Bilder von anderen Menschen für mich etwas besonderes, kostbares sind. Fotos ermöglichen es mir, mich anderen Menschen anzunähern, mich mit ihnen zu beschäftigen, sie anders zu sehen als mit bloßem Auge, Erinnerungen festzuhalten, zu dokumentieren... Angefangen zu fotografieren habe ich recht früh als Jugendlicher. Irgendwann in dieser grauen Vorzeit meines fotografischen Interesses gab es einige obskure Kameras: Mit keinem der drei Apparate bereitete mir das fotografieren wirklich Freude, die Retinette war mir mangels Belichtungsmessung suspekt und von den Disc-Negativen liessen sich gerade mal grobkörnige 10 x 15-Vergrösserungen anfertigen. Oder um es anders zu formulieren: Ich begann als "Knipser", der einfach nur nette Bilder haben wollte. Meine frühen Fotots sind unbedeutend und unambitioniert. Ich war enttäuscht von meinen Bildern und schaute nicht selten mit einem gewissen Neid auf die Ausrüstung meines Vaters, der mit einer Nikon F2 fotografierte und doch erheblich bessere Bilder als ich zustande brachte. Ob das an der Ausrüstung oder am Fotografen lag, fragte ich mich manchmal. Mein erstes nachweisbares Foto: Charlottenburger Park, Berlin, Kodak Disc-Kamera, ca. 1984. Entscheidend für meine Entwicklung war der Einfluß meines Biologielehrers Werner Hubert; der begeisterte Hobbyfotograf besaß eine Minolta 7000 und fabrizierte damit Bilder, die mich beeindruckten; die mich genaugenommen mehr beeindruckten als die meines Vaters. Ähnliche Beiträge
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