2008

Color Foto 06/2008, Titel

Color Foto 06/2008, Titel.

  • Abbildung: www.colorfoto.de
Color Foto 06/2008, Titel
Sensorreinigung von Olympus erzielt das beste Ergebnis / Lösungen von Sony und Pentax enttäuschen

Staub stellt seit jeher eines der größten Probleme in der Fotografie dar. Vor allem Besitzer von digitalen Spiegelreflexkameras kennen das Problem. Denn bei jedem Wechsel des Objektivs können Schmutzpartikel in das Gehäuse eindringen und sich auf dem Aufnahmesensor ablagern. Die Folge: Flecken auf den Bildern. Die Fotozeitschrift Color Foto hat in Ausgabe 6/2008 in einem neuen Testverfahren erstmals die Staubschutz-Systeme von Spiegelreflexkameras auf den Prüfstand gestellt und dabei herausgefunden, dass die Lösungen von Canon, Nikon, Pentax, Sony und Olympus zum Teil deutliche Schwächen zeigen.

Das beste Ergebnis im Color Foto-Test lieferte das Staubschutz-System von Olympus. Der Hersteller setzt auf ein patentiertes Reinigungsverfahren, bei dem per Ultraschall Staub- und Schmutzteilchen von einem dem Sensor vorgelagerten Filter abgeschüttelt werden. Diese Technik arbeitet besonders schnell und effektiv, schon nach wenigen Säuberungs-Zyklen ist der Sensor komplett staubfrei. Ebenfalls gut funktioniert die Staubschutz-Lösung von Canon. Auch hier werden mittels Vibrationen Schmutzpartikel entfernt, jedoch sind für eine vollständige Sensorreinigung mehr Säuberungs-Zyklen notwendig als bei Olympus. Ein durchschnittliches Testergebnis erreichte die Lösung von Nikon. Grobe Verunreinigungen bekommt das Nikon-System zwar recht schnell in den Griff, doch bei feineren Partikel ist noch Verbesserungspotenzial vorhanden, so Color Foto.

Deutlich abgeschlagen belegen die Staubschutz-Lösungen von Pentax und Sony die letzten Plätze im Color Foto-Test. Beide Systeme offenbaren ähnliche Schwächen. Auch nach zahlreichen Reinigungsvorgängen bleiben selbst große Partikel auf dem Aufnahmesensor zurück, so dass dieser letztendlich von Hand gereinigt werden muss.  weiter »

Jonas Bendiksen: ›The Places We Live‹ (Magnum Photos)

Im Zentrum der Multimedia-Ausstellung ›The Places We Live‹ des Magnum-Fotografen Jonas Bendiksen steht die Vorstellung und Entdeckung des Stadtlebens im 21. Jahrhundert. Die Premiere findet am 6. Juni im Nobel Peace Center in Oslo statt. Anschließend kann die Ausstellung dank vieler internationaler Niederlassungen der renommierten Fotoagentur Magnum Photos an verschiedenen Orten der Welt betrachtet werden.

›The Places We Live‹ ist ein virtueller Besuch von zwanzig Unterkünften in vier der ärmsten Elendsviertel der Welt: Schauplätze sind Kibera in Nairobi, Dharavi in Mumbai, die Barrios an den Berghängen Caracas' und die Kampongs in Jakarta. Die Projektoren projizieren auf die an allen vier Seiten des Ausstellungsraums angebrachten Leinwände Fotos der nur aus einem Raum bestehenden Wohnungen und bilden diesen Raum damit nach; parallel sind Audioclips zu hören. Die Betrachter erhalten so einen eindringlichen Einblick in den Alltag der Familien und ihrer Freude, in ihre Ängste, Sorgen und Hoffnungen.

Jonas Bendiksens ist der erste norwegische Fotograf, der von der renommierten Foto- und Fotografenagentur Magnum Photos als Mitglied aufgenommen wurde. Im Alter von 19 Jahren hatte er
bereits ein Praktikum im Londoner Büro der Agentur absolviert.  weiter »

Jonas Bendiksen: ›The Places We Live‹ (Magnum Photos)

Jonas Bendiksen: ›The Places We Live‹ (Magnum Photos).

Abbildung: Jonas Bendiksen/Canon Deutschland GmbH (Quelle)

cover of Mathias Angelov: Pantyhose Killer Girls (2008)Pantyhose Killer Girls

rating:
asin: 3934020488
binding: Gebundene Ausgabe
amazon price: EUR 39,90 EUR


Pantyhose Killer Girls ist ein Bildband mit erotischen Fotografien von Mathias Angelov aus dem Jahr 2008.  weiter »

Jeder Strumpfhosen-Kill ist ein Erlebnis für Augen und Ohren. Es wird eine Stelle gesucht, z.B. im Schritt. Mit dem Zeigefinger wird ein kleines Loch in den Bereich mitten zwischen den Beinen gestochen. Knack! Der erste Zeigefinger verschwindet, während sich die Finger der zweiten Hand von hinten an die kleine offene Stelle heranpirschen. Ein Hand von vorn, eine von hinten. Der Druck wird erhöht und die ersten Fäden geben der Spannung bereits mit feinem Knistern nach. Mit einem lauten Ratsch ist ein riesiges Loch frei, alles ist komplett entblößt. Jedes Shooting ist wie ein erotisches Happening und der Altmeister der Strumpffotografie, Elmer Batters, hätte sicher seine Freude an den aufregenden Fotos von Mathias Angelov... (Verlagsinformation)
Canon EF Lens Collection (2008)

Die Produktion der Canon EF-Objektive, die 1987 mit der Geburtsstunde des Canon EOS-Systems begann, erreicht die Schallmauer von 40 Millionen. Allein in den vergangenen zweieinhalb Jahren wurde ein Viertel dieser Objektive produziert. Dies belegt eindrucksvoll die ungeheure Popularität, die die Spiegelreflexfotografie mit der Digitalisierung gewonnen hat. Mit derzeit 67 Modellen bietet die Canon EF-Serie das weltweit größte Sortiment an Objektiven für Spiegelreflexkameras.

Das steigende Angebot an digitalen Spiegelreflexkameras für Privatanwender, darunter die - auf dem deutschen Gesamtmarkt führende - Canon EOS 400D sowie die neu eingeführte EOS 450D, hat die ehemals meist nur von Profis genutzte Systemfotografie einem großen Publikum näher gebracht. Viele Fotografen aller Couleur vertrauen auf das Canon EOS-System und die EF-Objektive.

Die große Vielfalt an EF-Objektiven ist das Ergebnis langjähriger Erfahrung und der Entwicklung innovativer Konzepte. Bereits 1987 schrieb Canon mit den ersten EF-Objektiven ein neues Kapitel in der Geschichte der Spiegelreflexfotografie: Beim EF-Bajonett waren erstmals mechanischen Verbindungselemente zwischen Kamera und Objektiv durch eine vollelektronische Konfiguration ersetzt und der Autofokusmotor war in das Objektiv integriert. Weitere Innovationen folgten: erstes Objektiv mit Ultraschallmotor (EF 300mm 1:2,8L USM; 1987), lichtstärkstes Wechselobjektiv der Welt (EF 50mm 1:1,0L USM; 1989) und das weltweit erste Objektiv mit Bildstabilisator zur Reduzierung von Verwacklungsunschärfe (EF 75-300mm 1:4-5,6 IS USM; 1995).  weiter »

Canon EF Lens Collection (2008)

Canon EF-Objektive: Übersicht - Canon EF Lens Collection (2008)

Abbildung: Canon Deutschland GmbH (Quelle)

Canon übernimmt die Schirmherrschaft über die Getty Images Gallery in London. Die Bildagentur Getty Images und der Kamerahersteller Canon arbeiten bereits seit Jahren zusammen und festigen nunmehr ihre Aktivitäten in einem Sponsoring, das zunächst bis zum Jahr 2010 festgeschrieben ist. Die Sponsorentätigkeit beginnt mit der Peacocks & Pinstripes Herrenmode-Ausstellung vom 6. bis 28. Juni 2008.

Die 1996 gegründete Getty Images Gallery, mit ihren regelmäßig stattfindenden Ausstellungen, ist die größte freie Fotogalerie Londons. Die Bilder stammen größtenteils aus dem Hulton Archive von Getty Images und können als Fine-Art-Drucke in verschiedenen Formaten und mit diversen Rahmenkombinationen erworben werden.  weiter »

cover of August Sander: Menschen des 20. Jahrhunderts - Die Gesamtausgabe (7 Bde., 2008)Hommes du XX siècle: Menschen des 20. Jahrhunderts - Die Gesamtausgabe. dreisprachig.: 7 Bde.

author: August Sander
rating:
asin: 3829600062
binding: Gebundene Ausgabe
amazon price: EUR 128,00 EUR


Hommes du XX siècle - Menschen des 20. Jahrhunderts ist eine dreisprachige Gesamtausgabe des Jahrhundertwerks von August Sander in sieben Bänden.  weiter »

Die Wahrheit ist vorbereitet und es folgt mir ein Philosoph. Die Bilder, die man sehen wird, sind Worte dieses Philosophen und sprechen jedes für sich und zusammen in ihrer Anordnung viel deutlicher, als was ich sagen kann.
Man hat vor sich eine Art Kulturgeschichte, besser Soziologie, der letzten dreißig Jahre. Wie man Soziologie schreibt ohne zu schreiben, sondern indem man Bilder gibt, Bilder von Gesichtern und nicht etwa Trachten, das schafft der Blick dieses Photographen, sein Geist, seine Beobachtung, sein Wissen und nicht zuletzt sein enormes photographisches Können. Wie es eine vergleichende Anatomie gibt aus der man erst zu einer Auffassung der Natur und der Geschichte der Organe kommt, so hat dieser Photograph vergleichende Photographie getrieben und hat damit einen wissenschaftlichen Standpunkt oberhalb der Detailphotographen gewonnen. Alfred Döblin, 1929
Sander hat keine Menschen sondern Typen photographiert. Menschen, die so sehr ihre Klasse, ihren Stand, ihre Kaste repräsentieren, daß das Individuum für die Gruppe genommen werden darf. Döblin weist in der Einleitung sehr treffend darauf hin, wie der Tod und die Gesellschaft die Gesichter verflachen; wie sie einander angeähnelt werden, immer mehr, immer mehr...wie schwer es ist, noch ein Bauernmädchen von einer Proletarierfrau zu unterscheiden. Was Sander da gegeben hat ist allerbeste Arbeit. Kurt Tucholsky, 1930
Es ist das eminente Verdienst eines deutschen Photographen, diese Frage beantwortet zu haben. August Sander hat eine Reihe von Köpfen zusammengestellt, die der gewaltigen physiognomischen Galerie, die ein Eisenstein oder Pudowkin eröffnet haben, in gar nichts nachsieht und er tat es unter wissenschaftlichem Gesichtspunkt. Sein Gesamtwerk ist aufgebaut in sieben Gruppen, die der bestehenden Gesellschaftsordnung entsprechen, und soll in etwa 45 Mappen zu je 12 Lichtbildern veröffentlicht werden. Bisher liegt davon ein Auswahlband mit 60 Reproduktionen vor, die unerschöpflichen Stoff zur Betrachtung bieten, sondern geht vom Bauern, dem erdgebundenen Menschen aus, führt den Betrachter durch alle Schichten und Berufsarten bis zu den Repräsentanten der höchsten Zivilisation und abwärts bis zum Idioten. Der Autor ist an diese ungeheure Aufgabe nicht als Gelehrter herangetreten, nicht von Rassentheoretikern oder Sozialforschern beraten, sondern, wie der Verlag sagt aus der unmittelbaren Beobachtung. Sie ist bestimmt eine sehr vorurteilslose, ja kühne, zugleich aber auch zarte gewesen, nämlich im Sinn des Goethischen Wortes: Es gibt eine zarte Empirie, die sich mit dem Gegenstand innigst identisch macht und dadurch zur eigentlichen Theorie wird. Walter Benjamin, 1931
cover of Martin Krake: Cute Cheeks (2008)Cute Cheeks

rating:
asin: 3934020496
binding: Gebundene Ausgabe
amazon price: EUR 39,90 EUR


Cute Cheeks ist ein Bildband mit Aktfotografien von Martin Krake aus dem Jahr 2008.  weiter »

Es herrschen harte Zeiten für bekennende Gesäßerotiker. Die Brüste sind die modernen Fixpunkte erotischer Attraktion, Hinterbacken scheinen einem Tabu zum Opfer gefallen. Doch folgt man Verhaltensforschern, so gehört das aufgereckte Gesäß mit der Präsentation der weiblichen Scham zu den stärksten sexuellen Schlüsselreizen. Dies drückt sich auch im menschlichen Drang zur künstlerischen Kreation aus.
Maler, Bildhauer, Literaten, Dichter haben den Po niemals aus den Augen verloren. So auch der Fotograf Martin Krake, der uns im vorliegenden Band mit einer Vielzahl erotischer Rückansichten begeistert. Ein afrikanisches Sprichwort sagt: „Der Po ist nicht das Ende, sondern der Anfang aller Dinge.“ (Verlagsinformation)
Inhalt abgleichen