Die aktuellen Spiegelreflexkameras machen sich nicht mehr nur untereinander Konkurrenz, sondern setzen mit ihrer HD-Videofunktion auch Camcorder massiv unter Druck. Im Gegensatz zu denen bieten sie Wechseloptiken und ermöglichen dank größerer Sensoren das Spiel mit selektiver Schärfentiefe. Eine neue Ära in der Geschichte digitaler Videos?
Vor gut einem Jahr kam die erste Video-SLR Nikon D90, dann folgten Schlag auf Schlag die filmenden Spiegelreflexkameras von Canon, Olympus, Panasonic und Pentax, die allesamt lieber einen etwas überstürzten Schritt in Richtung Camcorder-Welt wagten als bei einem so zukunftsweisenden Trend den Anschluss zu verlieren.
Und so wirkt die HD-Videofunktion der Pioniere teils noch etwas unausgereift. Da fehlt etwa die Autofokus-Lösung, die auch im Videomodus vernünftig funktioniert, oder die Einstellmöglichkeit für Blende, Belichtungszeit und Empfindlichkeit, über die der Anwender bei der Videoaufnahme gestalterisch oder korrigierend eingreifen kann.
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